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ROUNDUP: American Airlines erwartet nach Boeing-Debakel höhere Kosten

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FORT WORTH (dpa-AFX) - Bei der US-Fluggesellschaft American Airlines macht sich das Startverbot des Boeing +2,05%-Mittelstreckenjets vom Typ 737 Max stärker bemerkbar. Die Airline schätzt die Kosten für das laufende Jahr, die sich aus den Flugausfällen ergeben, jetzt höher ein als bisher. Der Gewinn dürfte im laufenden Geschäftsjahr wegen der Startverbote für den nach zwei Abstürzen aus dem Verkehr gezogenen Flugzeugtyp um rund 540 Millionen US-Dollar vor Steuern geringer ausfallen, teilte das Unternehmen am Freitag in Fort Worth mit. Bisher beliefen sich die Schätzungen für das Gesamtjahr auf 400 Millionen Dollar.

Die Aktie fiel nach der Ankündigung vorbörslich zeitweise um zwei Prozent. Als Folge der Flugausfälle senkte die Airline auch die Erwartungen für das obere Ende der Spanne für den bereinigten Gewinn je Aktie im Gesamtjahr. Anstatt 4,50 bis 6,00 Dollar je Aktie erwartet das Management jetzt nur noch 4,50 bis 5,50 Dollar je Aktie. Bloomberg-Analysten gehen derzeit von 4,99 Dollar je Anteilsschein aus.

Abgesehen vom 737-Max-Debakel laufen die Geschäfte angesichts des boomenden Flugreiseverkehrs allerdings rund. Im dritten Quartal stieg der Nettogewinn im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 425 Millionen Dollar. Damit schwächte sich das Gewinnwachstum im Vergleich zum Frühjahr jedoch etwas ab. Der Umsatz legte um rund drei Prozent auf 11,9 Milliarden Dollar zu.

"Unsere Ergebnisse hätten besser sein können", sagte Vorstandschef Doug Parker allerdings mit Blick auf die Probleme mit der 737 Max. American Airlines hat 24 Maschinen der Reihe in der Flotte.

Wegen des Flugverbots der 737-Max musste American Airlines allein im dritten Quartal mehr als 9000 Flüge streichen. Derzeit hat die Fluggesellschaft alle Flüge mit der Max bis Mitte Januar ausgesetzt. Nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Todesopfern darf die 737 Max seit März weltweit nicht mehr abheben. Der Hersteller Boeing steht unter Druck, Softwareprobleme zu beheben, die als eine entscheidende Ursache für die Abstürze gelten./knd/hbr/nas/jha/


Quelle: dpa-AFX
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