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RWE-Chef nennt Verhandlungen über Kohleausstieg "konstruktiv"

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
BERLIN (Dow Jones)Bei den Verhandlungen über den Kohleausstieg pocht RWE weiterhin auf Entschädigungen. Die Gespräche mit dem Bundeswirtschaftsministerium verliefen "konstruktiv", erklärte Vorstandsvorsitzender Rolf Martin Schmitz am Montag in Essen. Verhandlungen mit Minister Peter Altmaier (CDU) persönlich fänden derzeit allerdings nicht statt. "Wir sind auf der Arbeitsebene unterwegs." Beide Seiten würden sich alle 14 Tage treffen "und versuchen, die Dinge gemeinschaftlich umzusetzen", so Schmitz.

RWE fordert für den Kohleausstieg zwischen 1,2 und 1,5 Milliarden Euro pro Gigawatt Leistung. Auf die Frage, ob es dabei bleibe, erklärte Schmitz, die Zahlen würden "zum Schluss" verhandelt. Um den Braunkohletagebau im Hambacher Forst hat RWE einen Rodungsstopp bis Ende 2020 zugesagt. Sollte es im Kohlekompromiss zu Ergebnissen kommen, könne dies auch dazu führen, dass auch danach "die Bäume stehen bleiben", sagte Schmitz.

Der Konzern hat am 30. September einen umfassenden Tausch von Geschäftsfeldern mit dem ehemaligen Konkurrenten Eon abgeschlossen. Dabei setzt Eon den Schwerpunkt auf die Verteilung und den Handel mit Strom und Gas, RWE vor allem auf Stromerzeugung und Großhandel. Damit wird RWE zu einem wichtigen Ökostromerzeuger. Das Unternehmen kündigte an, bis 2040 klimaneutral werden zu wollen.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/sha

END) Dow Jones Newswires

September 30, 2019 05:41 ET ( 09:41 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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