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SAP vor den Zahlen – Wird die Prognose 2019 erreicht?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Am Dienstag legt SAP die Quartalszahlen und die Jahresbilanz vor. Die Analysten sind zuversichtlich, dass die Prognose erreicht wird.  Zudem steht der erste Auftritt des neuen Führungsduos, Christian Klein und Jennifer Morgan, vor der deutschen Öffentlichkeit an.

Anfang November hatten die beiden Manager – rund einen Monat nach ihrer überraschenden Berufung - bereits den Analysten Rede und Antwort gestanden. Dabei vermieden sie tunlichst, die bisherige Strategie ihres Vorgängers Bill McDermott schlechtzureden – zumal es an seiner grundsätzlichen Ausrichtung des Konzerns nichts zu mäkeln gibt. Kritik gab es zuletzt aber vor allem an einer eher nachlässigen Betreuung von Kunden.

Im Cloudbereich will SAP die zerklüftete und alte Infrastruktur auf einer neuen Technikplattform vereinheitlichen und auch verstärkt auf die großen Rechenzentren von Tech-Riesen wie Amazon, Microsoft, Alibaba und Google setzen.

Bei den Kunden will SAP auch mit künstlicher Intelligenz punkten. Etliche technische Prozesse in den SAP-Anwendungen sollen automatisiert werden, ohne dass ein Mensch noch Hand anlegen müsse, sagte Co-Vorstandschef Klein. „Wir wollen die Automatisierung bei unseren Kunden um mindestens 20 bis 40 Prozent steigern, indem wir Künstliche Intelligenz einsetzen.“

Prognose für 2019 und darüber hinaus

Das Umsatzwachstum in der immer wichtigeren Cloudsparte soll 2019 um Wechselkursschwankungen bereinigt zwischen 33 und 39 Prozent liegen. Inklusive Softwarelizenzen und Wartung dürften die Produkterlöse um 8,5 bis 10 Prozent wachsen. Für das bereinigte Betriebsergebnis kalkuliert der Vorstand mit 9,5 bis 12,5 Prozent Plus.

Für die Folgejahre haben die Walldorfer sich auch schon Ziele gesetzt. Das Wichtigste: Bis 2023 soll die operative Marge als Gradmesser für die Profitabilität im Schnitt jedes Jahr um einen Prozentpunkt zulegen, und in fünf Jahren summa summarum um rund 5 Prozentpunkte über derjenigen von 2018 liegen – also bis auf 34 Prozent steigen.

Der jährliche Cloudumsatz soll sich in dieser Zeit währungsbereinigt von zuletzt 5,03 Milliarden Euro mehr als verdreifachen, das operative Ergebnis dürfte im jährlichen Schnitt zwischen 7,5 und 10 Prozent wachsen.

Analysten erwarten Erreichen der Prognose

Die Experten gehen davon aus, dass SAP die eigenen Prognosen für das vergangene Jahr locker erfüllt hat. So rechnen die Analysten laut dem vom Unternehmen in Auftrag gegebenen Stimmungsbild beim Umsatz mit einem Plus von zwölf Prozent auf rund 27,7 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA sollte den Schätzungen von 23 Analysten zufolge um rund 14 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro geklettert sein. Die operative Marge läge damit bei 29,6 Prozent und damit 0,6 Prozentpunkte höher als 2018.

Aktie vor den Zahlen auf Rekordhoch

Nach einer Delle im Sommer und Frühherbst geht es seit der Nominierung von Klein und Morgan wieder konstant nach oben. Eine Woche vor der Bekanntgabe der Zahlen hatte die SAP-Aktie -3,71% mit 126,98 Euro zudem das bisherige Rekordhoch von Anfang Juli getoppt. Seit der Berufung des Führungsduos summiert sich das Kursplus auf ein Fünftel oder umgerechnet 25 Milliarden Euro. Die Investoren geben den beiden also viel Vorschusslorbeeren.

Mit Material von dpaAFX.
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