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Schlussspurt bei der Wahl der besten Zertifikate-Ideen 2018

| Quelle: INV | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Heute Abend endet die Publikumswahl der diesjährige „ZertifikateAwards“ für die besten Anbieter und Produktideen des Jahres 2018. Das Rennen um die begehrten Trophäen, deren Verleihung traditionell einen der Höhepunkte der Award-Gala Ende November darstellt, ist kurz vorm Schlussgong denkbar knapp.

Im vergangenen Jahr hatten sich mehr als 17.500 Teilnehmer an der Abstimmung beteiligt und damit für einen neuen Teilnehmerrekord gesorgt. Dabei setzte sich am Ende die Commerzbank zum dritten Mal in Folge als „Zertifikatehaus des Jahres“ durch. Und auch in den beiden Publikumskategorien „Bester Online-Broker“ und „Bestes Internet-Portal für Zertifikate“ konnten die Vorjahressieger Comdirect und Finanzen.net ihre Titel verteidigen. Ob dies den Seriensiegern auch dieses Mal wieder gelingt, entscheidet sich heute Nacht!

Als beste Produktidee wurde im vergangenen Jahr eine besonders defensive Ausprägung der beliebten Bonuszertifikate ausgezeichnet. Bei dem von der Deka lancierten Bonus Pro kann die Sicherheitsbarriere nur am letzten Tag der Laufzeit deaktiviert werden. Das sonst bei Bonussen übliche Risiko eines jederzeit möglichen Abschaltens der Sicherungsfunktion wird damit ausgeschlossen. Was dieses besondere Feature wert sein kann, hat sich gerade in den letzten Wochen gezeigt. Denn das weiterhin handelbare Gewinnerzertifikat des letzten Jahres hat die scharfe Börsenkorrektur der letzten Wochen deutlich besser überstanden als der Euro Stoxx 50 selbst. Auf Jahressicht liegt es nur mit rund 6 Prozent im Minus, wohingegen der Index im gleichen Zeitraum mehr als 15 Prozent an Wert verloren hat. Die Erklärung ist schnell gefunden: Bei dem Bonus Pro erleiden Anleger bei der Abrechnung am Ende nur dann einen ernsthaften Verlust, wenn der Euro Stoxx 50 am 30. August 2024 unter 1.721,94 Punkten notiert. Bleibt er auch nur einen Punkt darüber erfolgt stattdessen eine Rückzahlung die einem Indexwert von 3.900 Punkten entsprechen würde. Soll heißen: Selbst wenn der Index noch mal um weitere 45 Prozent einbricht, wäre noch ein Gewinn von derzeit rund 2,2 Prozent pro Jahr möglich.

Mit dieser klugen Wahl haben die Umfrageteilnehmer im vergangenen Jahr den Trend der Vorjahre bestätigt, in denen ebenfalls stets besondere Anlagekonzepte favorisiert wurden, die nur über die Zertifikate-Struktur in dieser Form angeboten werden können. Reine Indexideen hatten in den letzten Jahren dagegen keine Chance.

2016 hatte mit einem Airbag-Zertifikat ebenfalls eine Struktur mit zusätzlicher Sicherheitsfunktion den ersten Platz erreicht und in den Jahren davor konnten sich die von der HypoVereinsbank aufgelegten „Best Expresszertifikate“ und die von der Commerzbank initiierte Idee der „Aktienanleihe Chance“ durchsetzen. Bei den beiden letztgenannten Produktkonzepten gilt, dass Anleger in starken Börsenphasen einen „Renditenachschlag“ bekommen, gleichzeitig aber trotzdem die bei klassischen Aktienanleihen und Expresszertifikaten vorgesehenen Sicherungs-Features behalten. Kurzum: eine gute Wahl!

Auch in diesem Jahr bewerben sich wieder zwölf Produktkonzepte um die Trophäe für das „Zertifikat des Jahres“. Darunter finden sich natürlich auch wieder eine Reihe typischer Zertifikate-Strukturen mit besonderem Chance-Risiko-Profil. Oder setzt sich in diesem Jahr mal wieder eine der nicht minder reizvollen Index-Ideen durch?

Von einer Favoritenauswahl für Nachhaltigkeits-Favoriten über Vorreiter der Blockchain-Technologie bis zu einem intelligenten Ansatz für eine Anlage im Öl-Markt sind einige beachtenswerte Anwärter dabei. Die zwölf nominierten Produktideen werden auf der Internetseite der „ZertifikateAwards“ genauer vorgestellt. Dort kann auch die Abstimmung vorgenommen werden.

Unter allen Teilnehmern wird eine viertägige Reise (3 Übernachtungen) nach Berlin einschließlich der exklusiven Einladung zur ZertifikateAwards-Gala am 22. November in der Hauptstadt-Repräsentanz der Bertelsmann SE & Co., KGaA verlost. Veranstalter der ZertifikateAwards sind das Fachmagazin „Der Zertifikateberater“, der Nachrichtensender n-tv, sowie die Börse Frankfurt und die Börse Stuttgart.

Ralf Andreß

(Der Autor ist Jury-Vorstand der ZertifikateAwards)

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Investmentecke Ralf Andreß gehört zu den erfahrensten Zertifikate-journalisten Deutschlands. Als freier Autor berichtet er seit mehr als 20 Jahren über strukturierte Produkte und initiierte bereits 1999 die mehrmals jährlich in "Die Welt" und "Welt am Sonntag" erscheinenden Fachreports zu Derivaten und Zertifikaten. Seit 2004 schreibt er auf Finanztreff.de für die tägliche Börsenkolumne "Investmentecke". Zudem ist er seit 2006 Chefredakteur des von ihm mit ins Leben gerufenen Fachmagazins "Der Zertifikateberater". 2008 wurde er beim erstmals vergebenen Journalistenpreis für die Berichterstattung über Zertifikate vom DDV zum "Journalist des Jahres" gekürt und wurde seither insgesamt vier Mal geehrt. Zuletzt im Jahr 2017 in dem er gemeinsam mit Daniela Helemann den Hauptpreis als „Journalist des Jahres“ erhielt.

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