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Siltronic verdient im 2Q weniger - bestätigt gesenkte Prognose

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Ulrike Dauer

FRANKFURT (Dow Jones)Siltronic hat im zweiten Quartal wegen weiterhin schwacher Nachfrage nach Siliziumscheiben weniger verdient und weniger umgesetzt. Auch die Margen verschlechterten sich. Die im Juni zum zweiten Mal gesenkte Prognose für das Gesamtjahr bestätigte der Münchener Hersteller von Siliziumwafern, die als Bauteile für Halbleiter verwendet werden, unter anderem in Smartphones sowie Auto- und allgemeinen Industrien. Das MDAX-Unternehmen erwartet für das dritte Quartal weiterhin einen Umsatzrückgang.

Im Zeitraum April bis Juni ging der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 46 Prozent auf 100,0 Millionen Euro zurück. Die EBITDA-Marge verschlechterte sich auf 32,1 von 40,4 Prozent. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank um knapp die Hälfte auf 74,6 Millionen Euro. Der Nettogewinn verringerte sich um rund ein Drittel auf 68,5 Millionen Euro. Entsprechend reduzierte sich der Gewinn je Aktie auf 1,98 nach 3,04 Euro.

Auch der Umsatz ging um knapp 50 Prozent auf 311,8 Millionen Euro zurück.

Die Zahlen waren aber durchweg besser als von Analysten im Factset-Konsens erwartet.

Nach den ersten sechs Monaten betrug der Umsatz damit 666,2 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatte der Wert nach dem ersten Halbjahr bei 689 Millionen Euro gelegen, am Jahresende kamen 1,46 Milliarden Euro heraus.

Siltronic hatte im Juni nach April zum zweiten Mal die Jahresprognose kassiert. Aufgrund geopolitischer Unsicherheiten und Exportbeschränkungen im Handelsstreit zwischen den USA und China hätten Siltronic-Kunden ihre Bestellungen für das zweite Halbjahr signifikant gesenkt, teilte der Konzern im Juni mit. Entsprechend soll der Umsatz im dritten Quartal weiter zurückgehen.

Im Gesamtjahr erwartet Siltronic weiter einen operativen Gewinn (EBIT) deutlich unter Vorjahr und sieht die EBITDA-Marge bei 30 bis 35 Prozent. Der Umsatz soll 10 bis 15 Prozent unter Vorjahr liegen, abhängig vom Timing der Markterholung und Wechselkurseffekten. Den Gewinn je Aktie sieht der Konzern weiter signifikant unter dem Vorjahreswert. Der Netto-Cashflow soll weiter 2019 um 180 Millionen Euro unter Vorjahr liegen, sich aber 2020 signifikant verbessern.

Kontakt zur Autorin: ulrike.dauer@wsj.com; @UlrikeDauer_

DJG/uxd/sha

END) Dow Jones Newswires

July 25, 2019 01:37 ET ( 05:37 GMT)

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