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Société Générale ist bester Discount-Anbieter

| Quelle: INV

Die Inflation ist zurück, Zinsen bleiben niedrig und an den Börsen werden Rekorde gefeiert – diese Konstellation sorgt fast von selbst für erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber dem Aktienmarkt. Die starken Kurszuwächse mahnen aber auch zur Vorsicht. Denn mit jedem neuen Höchststand steigt die Wahrscheinlichkeit für Rückschläge. Dies spricht für Anlageinstrumente, mit denen das Aktienrisiko etwas abgebremst werden kann.

Ein Instrument dieser Art ist das Discountzertifikat. Charakteristisch für diesen Anlagetyp ist der Rabatt, den Anleger beim Einstieg in eine Aktie oder einen Index erhalten. Bei einem Papier von der Citigroup auf die Lufthansa-Aktie (CX8M30) müssen Anleger aktuell beispielsweise nur 14,09 Euro zahlen, obwohl die Aktie derzeit 16,40 Euro wert ist. Dafür werden im Juni 2018 allerdings maximal 16,50 Euro zurückgezahlt (Cap), selbst wenn die Lufthansa-Aktie auch dann noch deutlich über diesem Niveau notiert. Der Gewinn ist also begrenzt, erlaubt aber dennoch eine stattliche Rendite von 12,7 Prozent pro Jahr – selbst wenn die Aktie nicht weiter steigen sollte. Darüber hinaus sorgt der vergünstigte Einstieg dafür, dass mögliche Verluste immer geringer ausfallen als bei der Aktie. Unter Umständen bleiben sie Investoren sogar ganz erspart, wenn die Lufthansa-Aktie „nur“ um 14 Prozent nachgibt und der Absturz oberhalb des Einstiegspreises von 14,09 Euro gestoppt wird.

Im Best-Discount-Tool von Finanztreff wird dieses Papier derzeit als lukrativstes seiner Vergleichsgruppe angezeigt. Dabei werden nur Discountzertifikate auf die Lufthansa-Aktie mit einem Cap von 81 bis 100 Prozent des aktuellen Aktienkurses und einer Laufzeit von zwölf bis 18 Monaten berücksichtigt. Im Rahmen der Best-Discount-Studie wurde ein Jahr lang für die Lufthansa und 14 weitere Basiswerte zweimal täglich in verschiedenen Cap- und Laufzeitkategorien die jeweils besten Papiere festgehalten und zusammen mit dem Fachmagazin „Der Zertifikateberater“ ausgewertet. An den Ergebnissen lässt sich ablesen, welche Häuser von März 2016 bis März 2017 die attraktivsten Konditionen angeboten haben.

Nach fünf Jahren in Folge, in denen dabei immer die Commerzbank den ersten Platz belegt hat, wurde sie in diesem Jahr von der Société Générale abgelöst. Von der SocGen stammten 19 Prozent der ermittelten Best-Papiere. Mit einem Anteil von 15 Prozent zählt die Commerzbank aber weiterhin zu den Top-Anbietern. Rang drei belegt die DZ Bank (13%). Die Plätze vier und fünf gingen an die Citigroup (11%) und Vontobel (10%).

Die Studie, die seit 2006 dauerhaft durchgeführt wird, lässt aber auch Rückschlüsse auf die Entwicklung der Konditionen insgesamt zu. Dabei zeigt sich, dass die Maximalrenditen der ermittelten Best-Zertifikate in vielen Kategorien höher waren als im Vorjahr. Da die Marktzinsen gleichzeitig weiter gesunken sind, hat sich die „relative“ Attraktivität der Papiere damit sogar noch erhöht.

Der Grund für die höheren Ertragsaussichten liegt vor allem in der Aktienauswahl der Studie. Denn für einige der beobachteten Titel verlief das zurückliegende Jahr besonders turbulent. Vor allem die Deutsche Bank, E.On, RWE, ThyssenKrupp oder die Lufthansa erlitten zum Teil deutliche Kursrückschläge. Wegen der in diesen Fällen üblicherweise steigenden impliziten Volatilität konnten gerade für diese Papiere zum Teil besonders gute Konditionen angeboten werden.

Und das gilt eben ganz besonders für die Société Générale, die nicht nur bei Dax und Euro Stoxx 50, sondern auch bei einer Vielzahl wichtiger Einzelaktien die höchste Anteile bei den ermittelten renditestärksten Papieren vorweisen kann. Die Studie kann hier (www.zertifikateberater.de/research/best-studien) kostenlos heruntergeladen werden.

Ralf Andreß

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Investmentecke

Investmentecke Ralf Andreß gehört zu den erfahrensten Zertifikatejournalisten Deutschlands. Als freier Autor berichtet er seit beinahe 15 Jahren über strukturierte Produkte. Seit 2004 schreibt er auf finanztreff.de für die tägliche Börsenkolumne "Investmentecke". Thomas Koch ist CEFA-Investmentanalyst, Investmentspezialist für strukturierte Produkte (ISSP) und geprüfter Zertifikateberater (EDA). Seit 2004 beschäftigt er sich als freier Journalist schwerpunktmäßig mit dem Markt für Zertifikate und Hebelprodukte.

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