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Springer-Chef: Anonyme Accounts sind Hauptursache für Hassrede

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
HAMBURG/BERLIN (dpa-AFX) - Anonyme Accounts sind aus Sicht von Springer-Chef Mathias Döpfner der wesentliche Grund für Hassrede in sozialen Medien. "Die Hauptursache für Hate Speech, für Fake News und für die zunehmende Emotionalisierung und Polarisierung der Gesellschaft ist doch die Existenz anonymer Accounts", sagte der Vorstandsvorsitzende des Medienkonzerns Axel Springer in einem Gespräch des Magazins "Der Spiegel".

Döpfner betonte in dem Kontext auch: "Ich finde, ein Account muss auch Accountability, also Verantwortlichkeit, bedeuten. Die Plattformbetreiber sagen, technisch sei das nicht möglich oder zu schwer." Er sei aber überzeugt, "wenn der Gesetzgeber hier klarere Vorgaben machen würde, würden die Plattformen Möglichkeiten finden, dass jemand, der sich auf einem digitalen Medium äußert, auch identifizierbar ist".

An anderer Stelle des Gesprächs ging Döpfner auf das Thema Debattenkultur ein. Er vermisse "lebendige Debatten und überraschende Positionen". Er betonte auch: "Wir erleben im Moment eine Zweiteilung: einerseits die maximale Polarisierung und Verrohung der Sitten vor allem in den sozialen Netzwerken. Die Sprache am Stammtisch in der Kneipe und am Stammtisch bei Facebook wird immer roher, intoleranter, wütender." Die Sprache vieler Politiker, Journalisten, Wirtschaftsführer, Künstler im öffentlichen und veröffentlichten Raum werde dagegen immer vorsichtiger, steriler./rin/DP/fba


Quelle: dpa-AFX
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