DAX ®12.271,85-0,70%TecDAX ®2.889,53-0,83%S&P FUTURE2.826,00-0,53%Nasdaq 100 Future7.411,00-0,63%
finanztreff.de

Staatsanwaltschaft wertet Bußgeld-Milliarde als schmerzhaft für VW

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
BRAUNSCHWEIG (dpa-AFX) - Das Bußgeld von einer Milliarde in der Dieselaffäre bewertet die Staatsanwaltschaft als schmerzhaft für Volkswagen . "Tausend Millionen Euro für eine Ordnungswidrigkeit ist schon eine Ansage und ich gehe davon aus, dass das natürlich schmerzhaft ist", sagte Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe am Donnerstag. "Wenn wir das Gefühl gehabt hätten, das führt zum allgemeinen Lacher und einer Überweisung aus der Portokasse, hätten wir einen anderen Betrag ermittelt", fügte er hinzu. Das Bußgeld wurde Mittwoch verhängt, weil die Ankläger "Aufsichtspflichtverletzungen" im Konzern belegt sehen. Der Betrag setze sich aus dem gesetzlichen Höchstbetrag von fünf Millionen Euro sowie einer Abschöpfung wirtschaftlicher Vorteile in Höhe von 995 Millionen Euro zusammen.

Mit dem Ergebnis nach mehr als zwei Jahren Ermittlung zeigte sich Ziehe zufrieden. Seines Wissens nach handele es sich um das höchste Bußgeld, das jemals gegen ein Unternehmen in der Geschichte der Bundesrepublik verhängt worden ist. Das Geld muss laut Staatsanwaltschaft innerhalb von sechs Wochen an das Land Niedersachsen gezahlt werden. VW hatte angekündigt auf Rechtsmittel zu verzichten./bch/DP/fba


Quelle: dpa-AFX
Schlagworte:
, ,
Werbung

Passende Hebelprodukte von

WKN Bezeichnung Hebel
DM62VN Volkswagen Vz. WaveXXL L 128.1 (DBK) 7,113
DS43T3 Volkswagen Vz. Wave S 160 2018/12 (DBK) 7,185
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

Werbung

News-Suche

Suchbegriff:
Werbung
Werbung

Werbung
Börse Stuttgartschliessen
Börse Stuttgart

Gewinnen Sie pures Gold!

Unter allen Teilnehmern an der Anlegerumfrage verlost der Börse Stuttgart Anlegerclub Gold im Gesamtwert von über 1000 Euro.

Jetzt kostenlos anmelden und mitmachen!
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook, Google+ oder Twitter
Aktuelle Umfrageschliessen
Amsterdam geht gegen Touristen vor, die sich auf den Straßen schlecht benehmen. Bis zu 140 Euro können Vergehen kosten; wie bspw. das Trinken von Alkohol auf der Straße, Wildpinkeln, Grölen und Müll auf die Straße werfen. Sollte so etwas auch in Städten Deutschlands eingeführt werden?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen
schliessen