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Stahlbranche drängt Berlin zur Intervention in Brüssel

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (Dow Jones)Nach der Erhöhung der zollfreien Stahlimporte in die EU haben die deutschen Stahlunternehmen die Bundesregierung aufgefordert, in Brüssel zu intervenieren. "Die erneute Lockerung der Safeguard-Maßnahmen ist eine äußerst schlechte Nachricht für die Stahlunternehmen in Deutschland und der EU", erklärte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. "Das ohnehin schon löchrige Schutzklauselsystem wird dadurch weiter erheblich geschwächt."

Die EU hatte zum 1. Juli die Zollkontingente zum zweiten Mal nach Februar um 5 Prozent erhöht. Aus Sicht des Lobbyverbandes ist dies ein Fehler. "Die Stahlindustrie in Deutschland und Europa braucht dringend einen wirksamen Schutz vor den Umleitungseffekten des US-amerikanischen Protektionismus", so Kerkhoff.

Europa hatte im Juli vergangenen Jahres mit Importkontingenten auf die Verhängung von Strafzöllen auf Stahl durch US-Präsident Donald Trump reagiert. Damit will Brüssel verhindern, dass etwa Billigstahl aus Fernost den europäischen Markt überflutet und die heimische Stahlbranche schädigt.

Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com

DJG/rio/bam

END) Dow Jones Newswires

July 02, 2019 10:04 ET ( 14:04 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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