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Starke Zahlen und ein neues Allzeithoch bei Adidas begeistern die wikifolio-Trader

| Quelle: wikifolio

Wenn in gut zwei Wochen die neue Saison der ersten Fußball-Bundesliga startet, wird Deutschlands größter Sportartikelhersteller Adidas vergleichsweise wenig präsent sein. Lediglich drei der insgesamt 18 Teams werden von dem Ausrüster der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit Trikots, Hosen und Stutzen ausgestattet. Konkurrent Nike arbeitet mit doppelt so vielen Vereinen zusammen. Zudem wird der offizielle Bundesliga-Ball in dieser Saison zum vorerst letzten Mal von Adidas hergestellt. Stattdessen verstärkt das Unternehmen seine Aktivitäten in Übersee. So hat Adidas den Vertrag mit der US Major League Soccer gerade bis 2024 verlängert.

Bislang scheint diese Strategie Früchte zu tragen. Im abgelaufenen Quartal verbuchte der Konzern einen Gewinnanstieg um 15,5 Prozent, wie heute Morgen berichtet wurde. Schon am vergangenen Freitag hatte Adidas die Prognose für das laufende Jahr angehoben und der Aktie damit zum Sprung auf ein neues Allzeithoch verholfen. Das freut auch zahlreiche wikifolio-Trader, da der DAX-Wert in insgesamt 755 (davon 266 investierbaren) wikifolios vertreten ist.

Starke Marke, starke Aktie!

Seit knapp zwei Monaten schon ist die Adidas-Aktie in dem relativ breit gestreuten wikifolio „Top Global Brands“ von Albrech & Cie vertreten. Bei Ihrem Einstieg verwiesen die Vermögensverwalter damals auf die aktuelle BrandZ-Studie, nach der die Marke Adidas im vergangenen Jahr „mit satten 58% Markenwertwachstum der Top-Riser“ war. Das passt perfekt zur Strategie der Anlageprofis, die in diesem wikifolio in Aktien von Unternehmen investieren wollen, die eine starke globale Marke oder wachstumsstarke regionale Marken repräsentieren, weil Studien zufolge steigende Markenwerte erfolgreicher Konzerne meistens auch mit überproportional steigenden Aktienkursen einhergehen.

Am Freitag posteten die Vermögensverwalter dann einen ausführlichen Kommentar zu der Aktie: „Die Quartalszahlen folgen erst Anfang August. Und dennoch gönnt Adidas seinen Anlegern schon jetzt einen Vorgeschmack auf das, was sie erwarten wird. Der Sportartikelhersteller hebt, nach einem starken ersten Halbjahr, die Jahresprognose an. Man rechne mit einem Umsatzwachstum von 17 bis 19%. Das Gewinnwachstum liege sogar bei 26 bis 28%. Der Konzern aus Herzogenaurach möchte sich nun vollkommen auf Schuhe und Bekleidung der Marken Adidas und Reebok konzentrieren und hat daher, neben der Golfsparte, nun auch die Marke ‚CCM Hockey‘ verkauft. Der Rückzug aus dem Golf- und Eishockeygeschäft führe laut der Konzernführung zwar zu einem Verlust von 200 Millionen Euro, diesen scheint der Ausrüster der deutschen Fußball-Nationalmannschaft jedoch nachhaltig ausgleichen zu können. Die Aktie steigt im Tagesverlauf bis zu 9%“.

Gestiegen ist auch das im März 2014 eröffnete wikifolio, das bei einer Gesamtperformance von 41 Prozent (Maximalverlust: 20 Prozent) im laufenden Jahr auf ein Kursplus von gut 8 Prozent zurückblickt. Das im Juli 2014 emittierte wikifolio-Zertifikat liegt zurzeit mit 35 Prozent vorne.

Adidas und der ShortDAX in einem Portfolio

Neu bei Adidas eingestiegen ist am Dienstag Florian Bub („FlorianBub”) bei seinem wikifolio „Marktsentiment”, was er wie folgt kommentierte: „Kauf nach Prognoseanhebung und sehr guten Halbjahreszahlen in der letzten Woche“. In dem schon seit November 2012 bestehenden wikifolio, dessen insgesamt sieben Einzelaktien momentan durch einen ähnlich stark gewichteten ETF auf den ShortDAX abgesichert werden, ist die Aktie mit einem Depotanteil von rund 5 Prozent vertreten. Das dazugehörige wikifolio-Zertifikat wurde erst relativ spät (vor elf Monaten) emittiert, weshalb die Investoren den Großteil der Performance von insgesamt 120 Prozent (bei 22 Prozent Maximum Drawdown) verpasst haben. Wer dann aber direkt bei Auflegung eingestiegen ist, konnte immerhin noch einen sehr ordentlichen Gewinn von 29 Prozent verbuchen. Der Trader, der einige Jahre im Handel einer Bank tätig war, setzt auf sein als „Herz der Strategie“ bezeichnetes „ausgeklügeltes Money Management-Konzept“ sowie „jede Menge Disziplin“. Durch den Fokus auf das aktuelle Marktsentiment und die relative Stärke von (zumeist deutschen) Einzeltiteln, bei denen er zudem auf fundamentale Kriterien und eine Kurs-Volumen-Analyse setzt, soll eine „absolute, positive Jahresperformance bei möglichst geringen Verlusten“ generiert werden.

 

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zum Blog-Artikel auf wikifolio.com
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