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Steigende Inflation bedroht unser Geld, wie kann man reagieren?

| Quelle: FIN_BLOG | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes hinterlassen bei einigen Experten wie auch Sparern Sorgen. Dabei wurden Schwellen erreicht, an denen sich vor allem Anleger nachhaltige Gedanken machen müssen. Wie gestern vermeldet wurde, ist die Inflation im Vergleich zum Vormonat so stark angestiegen, wie seit 10 Jahren nicht mehr. Mit 2,5 Prozent lag der Wert auf einem Level, welches wir zuletzt im September 2008 gesehen hatten.

 

Für Verbraucher äußert sich diese Teuerungsrate insofern, als dass Verbrauchsgüter teurer werden und damit den Geldbeutel zunehmend belasten. Besonders stark war der Anstieg bei Heizöl. Allein zum Vormonat verteuerte sich dies um 39,9 Prozent. Schwer nachvollziehbar beim Blick auf den Ölpreis, welcher seit Wochen unter Druck geraten war. Auch dazu berichteten wir im Blog.

Ebenfalls teurer wurden Molkereiprodukte und Fischwaren, gesunken waren hingegen die Preise für Gemüse. Insgesamt muss man als Verbraucher für seinen Warenkorb mehr als im Vormonat bezahlen oder erhält weniger Waren für den gleichen Geldbetrag. Wie kann man dies kompensieren?

 

So bekämpfen Sie die persönliche Geldentwertung

 

Vor Inflation kann man sich nicht direkt schützen.

Die erste Idee zu einem Ausgleich ist natürlich, die Einnahmen entsprechend zu erhöhen. In vielen Bereichen ist dies bereits geschehen und Arbeitnehmer haben Lohnsteigerungen erfahren. Doch dies ist nicht der Normalfall und fehlende Lohnsteigerungen sind damit vor dem Hintergrund der Inflation letztlich das Problem des Arbeitsnehmers.

Es bleibt an Optimierungsmöglichkeiten noch die Einschränkung des Konsums übrig. Dies mag kurzfristig helfen und Geld einsparen, ist jedoch kein profanes Mittel zum Inflationsausgleich. Schließlich haben wir alle auch Ersparnisse. Genau dort besteht womöglich noch Optimierungspotenzial.

So wird von Experten immer wieder angeregt, mit der Geldanlage eine Rendite oberhalb der Inflationsrate anzustreben. Im aktuellen Umfeld muss ein Anleger somit mehr als 2,5 Prozent Rendite erzielen, um die Inflation auszugleichen und damit die Geldentwertung zu stoppen. Wer über niedrig verzinstes Sparguthaben verfügt, schadet sich somit selbst.

Das Statistische Bundesamt gibt Ihnen hierbei einen Inflationsrechner an die Hand, mit dem Sie den eigenen Verbrauch im Warenkorb simulieren und Ihre persönliche Inflation errechnen können.

 

Um eine höhere Verzinsung für Ihr Geld zu erreichen, können Sie beispielsweise auf finanztreff.de unsere Aktiendatenbank nach Dividendentiteln durchsuchen. Geben Sie dazu eine Renditekennzahl ein und lassen Sie sich entsprechende Werte auflisten, welche einen hohen Anteil des Gewinns an Aktionäre in Form einer Dividende auszahlen:

 

 

 

Alternativ kommen auch Anleihen in Frage, welche häufig einen festen Zinssatz pro Jahr verbriefen. Auch dazu haben wir für Sie ein umfangreiches Filtertool parat, bei dem Sie über den Kupon entsprechende Renditen einsehen können:

 

 

 

Neben diesen aktiven Möglichkeiten steht Ihnen über ETFs auch die passive Partizipation an einer Marktentwicklung zur Verfügung. Ob Branchen, Länder oder einzelne Indizes – im ETF-Bereich finden Sie eine Vielzahl an Produkten.

 

Mit diesen Anregungen hoffen wir, dass Sie der Inflation ein wenig den „Kampf“ ansagen werden und Ihre persönliche Kaufkraft nicht von dieser Kennzahl negativ beeinflussen lassen.

 

Gerne stehen wir Ihnen mit Tools, Daten und Marktkommentaren zur Seite. Ihr Team von finanztreff.de

 

 

Bildquelle mit CCO-Lizenz: https://pixabay.com/de/m%C3%BCnzen-rechner-haushalt-1015125/

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