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STICHWORT: Die Kernpunkte des Klima-Kompromisses

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
BERLIN (dpa-AFX) - Im Ringen um das Klimaschutzprogramm der großen Koalition haben Vertreter von Bund und Ländern einen Kompromiss abgesteckt. Die Kernpunkte im Überblick:

CO2-PREIS: Der Ausstoß klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) soll einen höheren Preis bekommen als bisher vorgesehen. Zum Start am 1. Januar 2021 soll es statt mit 10 Euro nun mit einem Einstiegspreis von 25 Euro pro Tonne CO2 losgehen. Die weiteren Steigerungsstufen: 30 Euro statt 20 Euro für das Jahr 2022, 35 Euro statt 25 Euro für 2023, 45 Euro statt 30 Euro für 2024 und 55 Euro statt 35 Euro für 2025. Für 2026 soll ein Korridor von 55 Euro bis 65 Euro gelten - bisher war eine Spanne zwischen 35 Euro und 60 Euro vorgesehen.

ÖKOSTROM/PENDLER: Mit den zusätzlichen Einnahmen soll zum einen die EEG-Umlage zur Ökostrom-Förderung stärker sinken. Dies bedeutet für 2021 eine Entlastung von 5,4 Milliarden Euro. Je höher der CO2-Preis dann steigt, desto höher sollen auch diese Entlastungen ausfallen. Zum anderen soll die Pendlerpauschale ab dem 21. Entfernungskilometer
- also für längere Strecken - nicht nur einmal, sondern zweimal
erhöht werden: Wie vorgesehen ab 2021 um 5 Cent pro Kilometer und dann ab 2014 nochmals um weitere 3 Cent auf dann insgesamt 8 Cent pro Kilometer.

STEUERAUSFÄLLE: Als Ausgleich für Steuerausfälle sollen die Länder vom Bund für die Zeit von 2021 bis 2024 insgesamt 1,5 Milliarden Euro erhalten. Das soll eine "faire Teilung der Lasten" gewährleisten./sam/DP/mis


Quelle: dpa-AFX
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