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T-Aktie mit Puffer und Chance auf Nachschlag bei starkem Aktienplus

| Quelle: INV | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die bei den meisten Zertifikaten nach oben begrenzten Gewinnchancen sind für manche Anleger ein dauerhaftes Ärgernis. Gerade in einem Umfeld mit immer neuen Rekordkursen, zeigt sich eben oft, dass es im Nachhinein gar nicht nötig gewesen wäre, Kurs-Chancen gegen einen Sicherheitspuffer zu tauschen.

Aber so ist das eben mit dem „Nachhinein“, wo man dann eben immer schlauer ist. Tatsächlich kann es aber noch immer oder jetzt erst Recht Sinn machen, die Aktienanlage mit einem Sicherheits-Feature zu versehen. Eine der besten Möglichkeiten um Sicherheit und Chance gleichermaßen zu berücksichtigen, bieten die vor allem bei der LBBW regelmäßig angebotenen Expresszertifikate mit Zuschlag-Option. Neben einem nervenschonenden Absturzpuffer zum Schutz bieten diese Papiere bei einem sehr starken Kursverlauf der abgebildeten Aktie eine Aufstockung der bei Rückzahlung fälligen Expressprämie.

Bei einem aktuellen „Performance-Deep-Express“ auf Aktien der Deutschen Telekom gilt etwa: Notiert die Aktie in einem Jahr nur leicht über dem heutigen Kurs, dann erfolgt eine vorzeitige Rückzahlung des Nominalbetrags von 1.000 Euro zuzüglich einer Prämie von 4,00 Prozent. Sollte die Aktie bis dahin allerdings deutlich stärker als diese vier Prozent zulegen, dann wird die Prämie einfach an die prozentuale Wertentwicklung angepasst. Macht die T-Aktie einen Satz von 10 Prozent, dann gibt es auch bei dem Zertifikat einen Zuschlag in gleicher Höhe!

Notiert die Telekom nach dem ersten Jahr hingegen gar nicht im Plus, dann läuft das Zertifikat ein Jahr weiter und im August 2019 erfolgt die nächste Prüfung. Der infrage stehende Rückzahlungsbetrag liegt dann aber schon bei 8,00 Prozent. Alles andere bleibt gleich. Bei einem Aktienplus von 1 Prozent gibt es trotzdem die Mindestprämie von 8,0 Prozent; bei einem Aktienplus von 10, 15 oder 20 Prozent gibt es eben jenen Aufschlag.

Auch dann gilt also, dass Anleger die reine Kurs-Performance der Aktie voll mitmachen. Lediglich die von der Telekom ausgeschütteten Dividenden gehen an ihnen vorbei. Dafür bekommen sie aber eine Absicherung gegen die eben auch jederzeit möglichen Kursverluste bei der Aktie. Sollte es nämlich nie für eine vorzeitige Zahlung reichen, dann bleibt am Ende immer noch die Chance auf einen ordentlichen Gewinn von dann 20 Prozent (5* 4,00). Dafür reicht es, wenn die Aktie am finalen Abrechnungstag im August 2022 noch wenigstens 80 Prozent des heutigen Wertes vorweisen kann. Soll heißen: Die Aktie kann bis zu 19,9999 Prozent verlieren und der Express würde trotzdem noch mit einem Gewinn zurückgezahlt.

Störend ist bei der aktuellen Emission allerdings, dass die Papiere mit einem kleinen Ausgabeaufschlag von 1,00 Prozent angeboten werden. Dies und die leicht verlängerte Frist bis zum ersten möglichen Rückzahlungstermin (Ende August = 13 Monate) sorgen dafür, dass die erzielbare Realrendite in der p.a.-Betrachtung unterhalb von 4,00 Prozent bleibt. Je nach Rückzahlungstermin sind so – ohne den möglichen Zuschlag bei einer starken Aktienentwicklung – nur zwischen 2,65 und 3,42% p.a. zu erreichen. Dies gilt wohlgemerkt aber nur für den Fall, dass die Aktie eben doch nicht stärker zugelegt (LB1JN5).

Nach gleichem Muster (mit zum Teil sogar noch etwas niedrigeren Sicherheitsmarken) werden noch bis zum 6.7. auch Performance-Expresse auf Axa, Daimler, und die Allianz angeboten.

Ralf Andreß

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Investmentecke Ralf Andreß gehört zu den erfahrensten Zertifikate-journalisten Deutschlands. Als freier Autor berichtet er seit mehr als 20 Jahren über strukturierte Produkte und initiierte bereits 1999 die mehrmals jährlich in "Die Welt" und "Welt am Sonntag" erscheinenden Fachreports zu Derivaten und Zertifikaten. Seit 2004 schreibt er auf Finanztreff.de für die tägliche Börsenkolumne "Investmentecke". Zudem ist er seit 2006 Chefredakteur des von ihm mit ins Leben gerufenen Fachmagazins "Der Zertifikateberater". 2008 wurde er beim erstmals vergebenen Journalistenpreis für die Berichterstattung über Zertifikate vom DDV zum "Journalist des Jahres" gekürt und wurde seither insgesamt vier Mal geehrt. Zuletzt im Jahr 2017 in dem er gemeinsam mit Daniela Helemann den Hauptpreis als „Journalist des Jahres“ erhielt.

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