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ETFs (Exchange Traded Funds)

Die ersten Exchange Traded Funds wurden 1989 und 1990 in den USA aufgelegt und bildeten Indizes wie den S&P 500 ab. In den 90er Jahren folgten ähnliche Produkte, das Volumen wuchs stetig und um die Jahrtausendwende herum kamen ETFs auch nach Deutschland. Lag das verwaltete Vermögen 2003 noch bei ca. 200 Mrd. USD weltweit, ist es bis zum Jahr 2017 auf 4.400 Mrd. USD gewachsen und trägt mittlerweile einen erheblichen Teil zur Preisbildung an verschiedenen Märkte bei. So werden bereits ca. 30% des ameriknischen Handelsvolumen an Aktien durch ETFs bestimmt. Genau hier sehen einige auch Gefahren. Waren es anfangs hauptsächlich Aktienindizes, die mit ETFs abgebildet wurden, sind im Laufe der Zeit auch Investmentfonds, Rohstoffe oder Währungen hinzugekommen. Die Handelbarkeit und Liquidität entspricht einem Zertifikat, das zugrundeliegende Investitionsobjekt wird als Sondervermögen geführt und unterliegt somit nicht einem Bonitätsrisiko des Anbieters wie etwa bei Zertifikaten. Aufgrund der ständigen Handelbarkeit, der überschaubaren Kosten sowie des nicht vorhandenen Bonitätsrisikos der Anbieter erfreuen sich ETFs auch bei Privatanlegern größter Beliebtheit.

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EZB (Europäische Zentralbank)

EZB ist die Europäische Zentralbank, welche als Organ der Europäischen Union seit 1998 aktiv ist. Diese Währungsbehörde verbindet alle Mitgliedsstaaten und ist für die nationalen Zentralbanken der Hauptansprechpartner. Dabei wird das europäische Bankensystem insgesamt überwacht und die Geldmenge im Euro-Raum reguliert. Denn mit dem Euro als gemeinsame Währung ist auch die Währungs- und Geldpolitik ein zentraler Bestandteil unserer Europäischen Gemeinschaft. Als Hauptziel der EZB gilt die Preisniveaustabilität, gefolgt von ausgleichenden Maßnahmen der konjunkturellen Entwicklungen einzelner Staaten. Eine zentrale Zinspolitik ist dabei ebenso Steuerungsinstrument, wie der Ankauf von Anleihen, die Durchführung von Devisengeschäften und die Verwaltung der Währungsreserven. Angeführt wird die EZB von einem Gremium, dem Mario Draghi als EZB-Präsident seit dem Jahr 2011 vorsteht. Der EZB-Rat gilt als das oberste Beschlussorgan. Ihm gehören alle Präsidenten der nationalen Notenbanken und Mitglieder des Direktoriums an. Eine einfache Mehrheit genügt für Beschlüsse, so dass hier schnelle, jedoch nicht immer unumstrittene Entscheidungen getroffen werden können.

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FED (Federal Reserve Bank)

Mit FED wird seit dem Jahr 1913 die US-Notenbank bezeichnet, welche als Zentralbank-System der USA wohl die mächtigste geldpolitische Stellung in der Welt einnimmt. Die Mitgliedsbanken, 12 regionale Notenbanken, das FOMC und das Board of Governors sind hierbei als FED vereint für die Geldpolitik der USA zuständig und legen dem Kongress regelmäßig Rechenschaft ab. Denn auch nur der Kongress hat die Möglichkeit, über Gesetzesänderungen Einfluss auf die Aktivitäten der FED zu nehmen. Die FED ist zwar eine Institution mit staatlichen Aufgaben, hat jedoch lediglich private Anteilseigner, die in jedem Destrikt Anteile an der FED erwerben. Eine genaue aktuelle Struktur der Anteilseigner wird nicht veröffentlicht. Neben den allgemeinen Aufgaben einer Notenbank, wie Geldmengenüberwachung, Geldpolitik und Konjunkturanalysen hat die FED auch das Ziel, einen hohen Beschäftigungsgrad, langfristig moderate Zinsen und eine Preisniveaustabilität zu gewährleisten. Mittels Änderung des Leitzinses, der Mindestreserve und Offenmarktgeschäften wird dies entsprechend justiert. Im Zuge der Finanzkrise 2008/09 beschloss die FED auch außergewöhnliche Maßnahmen, z.B. den Ankauf risikoreicher Anleihen.

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Seltene Erden - Rohstoffe der Zukunft

Im Zuge der Weiterentwicklung von Technologien stießen Wissenschaftler im Laufe der Zeit auch auf die außergwöhnlichen Eigenschaften der als Seltene Erden bezeichneten Metalle des Periodensystems. Die ersten entdeckten und isolierten Metalle dieser Gruppe waren das Cer und das Yttrium bzw. deren Oxide im 18.Jh. Das letzte endeckte der 17 Metalle war das Lutetium um 1907. Alle diese Metalle weisen ähnlich spezielle, außergewöhnliche physikalische und chemische Eigenschaften auf, was ihre Trennung aufwändig und kostspielig macht. Die größten Vorkommen der Seltenen Erden befinden sich in China und der Mongolei. Obwohl weitere große Vorkommen auch fernab dieser Regionen entdeckt wurden, macht der Anteil Chinas an der Gesamtproduktion heute ganze 97,5% aus. Die Verwendung ist vielfältig, von Neodym für Dauermagneten (Elektromotoren, Generatoren usw.), die Verwendung von Europium in Bildschirmen und Leuchtmitteln, Cer in Autokatalysatoren oder als Poliermittel über Erbium in medizinischen Lasern und Glasfaserkabeln. Der Bedarf und die Preise der Seltenen Erden werden sich zukünftig, neben der allgemeinen wirtschaftlichen, auch an der technologischen Entwicklung orientieren.

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Wall Street (New York Stock Exchange)

Die Wall Street ist nicht nur eine berühmte Straße in New York, sondern vielmehr der Oberbegriff für die Börse „New York Stock Exchange“ in Amerika. Sie gilt als größte Wertpapierbörse der Welt und Stimmungsbarometer für die Börsen weltweit. Dabei ging die NYSE erst im Jahr 2006 selbst an die Börse und ist seit dem Zusammenschluss mit der Euronext zur „NYSE Euronext“ im Jahr 2007 die erste transatlantische Börse der Weltgeschichte. An der Wall Street wird werktags von 9:30 bis 16:00 Uhr Ortszeit (15:30 bis 22:00 Uhr MEZ) gehandelt. Die bekanntesten Vertreter sind die Indizes Dow Jones und S&P500, aus denen auch die wertvollsten Unternehmen der Welt gelistet sind. Apple, Microsoft, IBM und Alphabet sind neben den klassischen Werten Pfizer, Walmart und Coca Cola ebenfalls vertreten. Auch Unternehmen aus Deutschland sind an der Wall Street als so genannte „Zweitnotiz“ vertreten. Dabei liegt das Handelsvolumen bei mehreren Milliarden pro Tag.

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