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Themeneinstieg: Wachstumsmotor Deutschland

| Quelle: DWS_TIF_DEU

Deutschlands Wirtschaft präsentiert sich in Europa als Fels in der Brandung. Wer davon profitieren möchte, sollte in hiesige Aktien investieren.

Deutschland war und ist eine Industriegesellschaft. Während Länder wie Frankreich, Italien und selbst China dabei sind, den Anteil der Industrie zu Gunsten des Dienstleistungssektors abzubauen, steigt er in Deutschland im Verhältnis zur Bruttowertschöpfung noch an. Mit 23 Prozent hat Deutschland den höchsten Industrie-Anteil in der EU.

Der Industrie ist es zu verdanken, dass Deutschland nach dem Lehman-Schock schnell wieder auf die Beine kam. „Alle Industrieunternehmen bieten zudem heute längst auch Dienstleistungen als Produkte an“, weiß Karl Lichtblau vom Beratungsunternehmen IW Consult. Dieser Wandel gehöre zu den Erfolgsgeheimnissen der deutschen Industrie.

Stark im Ausland

Traditionell verdienen deutsche Unternehmen auch ordentlich im Ausland. Die 100 größten Unternehmen in Deutschland machen durchschnittlich 60,1 Prozent ihrer Umsätze außerhalb Deutschlands, so die Berechnungen des Centrums für Bilanzierung und Prüfung in Saarbrücken. In großen Industrieländern wie Frankreich und den USA liegt der Anteil bei knapp 50 Prozent. Deutschland verfügt über hunderte von hochspezialisierten Mittelständlern. Deren Know-how ist oft so einzigartig oder zumindest selten in der Welt, dass ihre Produkte und Dienstleistungen auch in raueren Konjunkturphasen gut verkauft werden.

Hohe Produktivität

Die deutsche Wirtschaft ist zudem wettbewerbsfähig. Während hierzulande die Lohnstückkosten in der Industrie im letzten Jahrzehnt nahezu konstant geblieben sind, stiegen sie in vielen anderen Euro-Ländern. Gleichzeitig haben deutsche Unternehmen ihre Produktivität sichtbar steigern können. Kein Wunder also, dass die Auftragsbücher gut gefüllt sind.

Vor allem die hohe Nachfrage aus Schwellenländern wie China, Indien oder Brasilien macht die deutsche Industrie stark – auch wenn auf den neuen Absatzmärkten durchaus Gefahren wie Inflation oder politische Instabilität zu beachten sind.

Heimvorteil

Zu diesen Standortvorteilen kommt noch eine vergleichsweise robuste Nachfrage der deutschen Verbraucher. In Kombination mit der wettbewerbsfähigen Exportwirtschaft dürfte der inländische Konsum den deutschen Wachstumsmotor auch künftig antreiben. Für Anleger sollten daher deutsche Aktien weiterhin ein interessantes Investitionsobjekt sein.

Vor allem Titel mit einem relativ hohen Exportanteil in die Emerging Markets gelten als aussichtsreich. Die Gewinnmargen bei Ausführen in Schwellenländer sind oft höher als bei Exporten in europäischen oder amerikanischen Märkte. Nicht zuletzt sind deutsche Standardaktien noch immer vergleichsweise günstig bewertet.

Doch auf welche Branchen und Unternehmen sollen Anleger setzen? Die Antwort auf diese Frage ändert sich regelmäßig. Mit einem breit gestreuten Portfolio aus deutschen Aktien lassen sich Chancen nutzen und die Risiken kontrollieren.

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