DAX ®12.308,53-0,19%TecDAX ®2.838,02-0,20%Dow Jones26.504,00+0,15%NASDAQ 1007.667,74+0,42%
finanztreff.de

Trump besucht in Japan Kaiser und Sumo-Ringer

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
WASHINGTON/TOKIO (dpa-AFX) - Sumo-Ringen und kaiserlicher Glanz: US-Präsident Donald Trump will mit einem viertägigen Besuch in Japan das Verhältnis beider Länder stärken - und nach Angaben des Weißen Hauses möglichst wenig über Politik reden. Die brennenden und offenen Handelsfragen zwischen der größten und drittgrößten Volkswirtschaft der Welt sollen nicht im Mittelpunkt der am Samstag beginnenden Reise stehen, zu der Trump von seiner Ehefrau Melania begleitet wird.

Das Weiße Haus sprach von einem "historischen Moment" in der Beziehung beider Länder. "Das Bündnis zwischen den Vereinigten Staaten und Japan war nie stärker", sagte ein Regierungsbeamter in Washington. Trump ist der erste Staatsgast des neuen Kaisers Naruhito.

Trump wird am Sonntag als Gast bei einer Kampfveranstaltung im traditionellen Sumo-Ringen erscheinen. Dass er nicht - wie für Gäste direkt am Ring üblich - im Schneidersitz auf einem Kissen sitzen möchte, sondern einen Stuhl angeboten bekommen wird, löste in japanischen Medien kritische Kommentare aus. Zuvor wird er sich mit Ministerpräsident Shinzo Abe treffen - im Vorfeld hieß es, beide wollten golfen.

Der rechtskonservative Japaner und der Populist im Weißen Haus verstehen sich persönlich gut. Abe war bereits mehrmals bei Trump zu Gast, erstmals sogar noch, bevor sein Gastgeber offiziell den Amtseid geleistet hatte. 40 Mal sprachen beide in Trumps Amtszeit bereits miteinander.

Dennoch knirscht es zwischen den beiden Ländern. Trump droht mit Sonderzöllen für Importe japanischer Autos. In der Nordkorea-Politik hat Japan eigene Interessen, die sich nicht hundertprozentig mit denen der USA decken.

Am Montag sollen Donald und Melania Trump von Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako empfangen werden, am Abend gibt es auch ein Staatsbankett im Palast. Dazwischen will Trump mit Abe reden - unter anderem soll es neben Nordkorea auch um das Thema Handel gehen. Dabei dürfte auch das gestörte US-Verhältnis zu China und seine Auswirkungen auf die indopazifische Region eine Rolle spielen.

Ursprüngliche Äußerungen aus dem Umfeld des Weißen Hauses, es könnte bei dem Trip schon ein Handelsabkommen zwischen Japan und den USA unterzeichnet werden, erwiesen sich als verfrüht. Vorgespräche in Washington verliefen Berichten zufolge nicht besonders vielversprechend.

Zum Abschluss seiner Japan-Reise wird Trump eine US-Marinebasis besuchen und dort eine Rede vor Soldaten halten./dm/DP/jha


Quelle: dpa-AFX
Schlagworte:
, , , , , , , , ,
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclubschliessen
Börse Stuttgart

Wir machen Sie fit für die Börse!

Aktuelle Nachrichten, umfangreiche
Hintergrundinformationen und essentielles
Finanzwissen rund um das Thema Börse.

Jetzt kostenfrei zum Anlegerclub anmelden.
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Aktuelle Umfrageschliessen
Rente mit 69? Ein Rentenexperte schlägt genau dieses vor, um die Renten ab 2025 zu finanzieren. Finden Sie das:
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen