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ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

EZB/Coeure: Änderung bei "Sequencing" unwahrscheinlich - Agentur#

EZB-Direktor Benoit Coeure hält es für wenig wahrscheinlich, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Einlagensatz vor dem Ende des Anleihekaufprogramms anheben wird. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte Coeure, der Rat habe über die Fragen der Reihenfolge (Sequencing) noch nicht diskutiert, doch seiner persönlichen Meinung nach käme das nur in Frage, wenn dieser Zins den Banken so sehr schade, dass die geldpolitische Transmission gefährdet sei. Coeure deutete außerdem an, dass die EZB ihren "Easing Bias" bezüglich der Zinsen fallen lassen könnte, wenn sie die Wachstumsrisiken offiziell als ausgewogen einstufen sollte.

EZB: Ausstiegsstrategie eine Frage der "weiteren Zukunft"

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat bei seinen Beratungen am 27. April Diskussionen über Wege zu Beendigung der ultralockeren Geldpolitik für verfrüht erklärt. Wie aus dem jetzt veröffentlichten Protokoll der Beratungen hervorgeht, lag das vor allem an der Skepsis hinsichtlich der Dauerhaftigkeit der jüngsten Inflationserholung. Den Wachstumsausblick sah der Rat dagegen optimistischer als zuletzt. "Wenn sich die Inflation nachhaltig und selbsttragend in Richtung des EZB-Inflationsziels bewegen sollte, wäre in der weiteren Zukunft eine umfassendere Diskussion über eine angemessene Strategie zur Normalisierung der Geldpolitik angebracht", heißt es in dem Protokoll.

Schulz will Deutschland zum Bildungsweltmeister machen

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will Deutschland zum Land mit der besten Bildung machen. Dazu stellte er in Berlin 13 Thesen vor, wie er dieses Ziel schaffen will. "Es geht um nicht mehr oder weniger als die Zukunft und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Dabei ist Bildung zentral", sagte Schulz. Er will dafür 10 bis 12 Milliarden Euro mehr ausgeben.

SPD drängt Union zur bundesweiten Angleichung der Stromnetzgebühren

Die SPD hat CDU und CSU dazu aufgefordert, die bundesweite Vereinheitlichung der Gebühren für das Stromnetz noch bis zu den Wahlen im September auf den Weg zu bringen. "Wir wollen die bundesweite Angleichung", sagte SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil dieser Nachrichtenagentur. Seine Partei warte auf die Position der Union.

Zypries will Gleichstellung von Fremd- und Eigenkapital

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) hat Vorschläge ihres Hauses bekräftigt, Fremd- und Eigenkapital steuerlich in Zukunft gleich zu behandeln. "Wir erhoffen uns davon eine Belebung des Investitionsklimas gerade in den kleineren und mittleren Unternehmen", sagte Zypries bei einer Wirtschaftskonferenz.

Gabriel gegen 2-Prozent-Ziel bei Rüstungsausgaben

Außenminister Sigmar Gabriel hat sich erneut gegen das in der Nato vereinbarte Ziel ausgesprochen, die Rüstungsausgaben langfristig auf 2 Prozent des BIP anzuheben. "Sie werden keinen Frieden nur durch Militärausgaben hinbekommen", sagte der SPD-Politiker.

Gabriel sieht neues Interesse der USA für TTIP

Bei seinem Besuch in Washington hat sich Außenminister Sigmar Gabriel nach mehreren Gesprächen mit US-Regierungsvertretern vorsichtig optimistisch bezüglich der Aufnahme neuer Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen gezeigt. Es handele sich um eine Frage von strategischer Weitsicht, "und wir haben hier zumindest ein Interesse daran gefunden, solche Gespräche wieder aufzunehmen", sagte der SPD-Politiker.

Spahn sieht mindestens 15 Milliarden Euro Senkungsspielraum

Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU) hat Steuersenkungen für die "breite Mitte" der deutschen Gesellschaft gefordert, aber einen Abbau des Solidaritätszuschlages auf einen Schlag abgelehnt. "Wir müssen jetzt tatsächlich einmal herangehen an das Thema Steuersenkungen", verlangte Spahn. Der Spielraum betrage "mindestens 15 Milliarden Euro", konkretisierte er Aussagen von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU).

Trump bezeichnet Russland-Ermittlungen als "größte Hexenjagd der US-Geschichte"

US-Präsident Donald Trump hat die Ermittlungen zu möglichen Verbindungen zwischen seinem Wahlkampfteam und Russland als "Hexenjagd" gebrandmarkt. "Das ist die größte Hexenjagd auf einen Politiker in der US-Geschichte", schrieb Trump am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Einen Tag zuvor hatte das US-Justizministerium den früheren FBI-Chef Robert Mueller zum Sonderermittler in der Affäre ernannt.

US-Regierung leitet Neuverhandlungen über Freihandelsabkommen Nafta ein

Die US-Regierung hat die von ihr angekündigte Neuverhandlung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens Nafta eingeleitet. Ihr Handelsbeauftragter Robert Lighthizer informierte am Donnerstag den Kongress in einem formellen Notifizierungsschreiben darüber, dass die Gespräche mit Kanada und Mexiko nicht vor dem 16. August beginnen.

Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sinken

In den USA sind in der Woche zum 13. Mai weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 4.000 auf 232.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Damit sind die Erstanträge zum dritten Mal ín Folge gesunken. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 240.000 vorhergesagt.

Philly-Fed-Index schießt in die Höhe

Die Lage der US-Industrie in der Region Philadelphia hat sich im Mai überraschend stark aufgehellt. Der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank of Philadelphia stieg auf plus 38,8 Punkte von plus 22,0 im April. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen leichten Rückgang auf plus 18,0 erwartet.

Auto rast in New York in Menschenmenge

Am New Yorker Times Square ist am Donnerstag ein Auto in eine Menschenmenge gerast und hat mehrere Menschen verletzt. Wie ein AFP-Fotograf berichtete, gab es womöglich mehr als zehn Verletzte. Kranken- und Polizeiwagen waren im Einsatz. Ein Polizeisprecher sagte, es sehe eher nach einem Unfall aus.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/jhe

END) Dow Jones Newswires

May 18, 2017 13:00 ET (17:00 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
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