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ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Merkel mahnt zu einheitlichen Brexit-Verhandlungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ein geschlossenes Auftreten der übrigen 27 Staaten der Europäischen Union (EU) bei den am Montag begonnenen Verhandlungen über das britische Ausscheiden aus der EU gefordert. "Mir liegt vor allen Dingen daran, dass 27 Mitgliedstaaten einheitlich vorgehen", sagte Merkel bei einer Pressekonferenz mit dem rumänischen Präsidenten Klaus Johannis. "Ich möchte, dass wir zu einem guten Abkommen kommen, das wird im beiderseitigen Interesse sein - aber wir 27 werden unsere Interessen sehr klar und hoffentlich auch gemeinsam formulieren."

EU und London einigen sich auf Fahrplan für Brexit-Gespräche

Die EU und die britische Regierung haben sich auf Schwerpunkte und einen Fahrplan für die Brexit-Gespräche geeinigt. Zunächst sollten die Rechte der durch den EU-Austritt betroffenen Bürger, die Finanzforderungen an Großbritannien sowie andere "Trennungsfragen" verhandelt werden, sagte der EU-Verhandlungsführer Michel Barnier nach der ersten Gesprächsrunde in Brüssel. Laut einer Erklärung der britischen Regierung sollen die Gespräche am 17. Juli fortgesetzt werden.

Selbstfahrende Autos setzen sich erst ab 2040 durch - Studie

Angesichts des Trends zu selbstfahrenden Autos steht die Automobilbranche vor enormen Veränderungen, von der die Hersteller profitieren können. Allerdings wird sich der Wandel einer Studie zufolge nicht über Nacht einstellen. Computergesteuerte Fahrzeuge dürften den Pkw-Markt nicht vor dem Jahr 2040 weitgehend durchdrungen haben, heißt es in einer Untersuchung der Deutsche Bank Research.

Berlin hofft weiter auf Einigung mit China bei Quote für E-Autos

Die Bundesregierung sieht den Zug bei den strikten Vorgaben Chinas bei Elektro-Autos für die deutschen Hersteller noch nicht abgefahren. Einen Bericht, wonach Peking doch bereits ab 2018 feste Vorgaben für das Volumen beim Verkauf von E-Autos einführen will, konnte das Wirtschaftsministerium nicht bestätigen. "Wir sind zum Thema E-Auto-Quote in China weiter in Gesprächen mit den chinesischen Vertretern", teilte das Haus mit. Das Wirtschaftsministerium arbeite weiter an einer fairen Lösung für alle Autobauer.

Dresdner Staatsanwaltschaft beantragt Aufhebung der Immunität von Frauke Petry

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat beim sächsischen Landtag die Aufhebung der Immunität von AfD-Chefin Frauke Petry beantragt. Hintergrund sind Vorwürfe wegen Meineids, wie ein Landtagssprecher sagte. Der Immunitätsausschuss müsse nun über den Antrag entscheiden. Eine Aufhebung der Immunität von Petry, die AfD-Fraktionschefin im Landtag ist, würde den Weg freimachen für eine Anklage.

Moskau stoppt Sicherheitszusammenarbeit mit USA in Syriens Luftraum

Nach dem Abschuss eines syrischen Kampfjets durch die US-Luftwaffe hat Russland eine Vereinbarung mit den USA ausgesetzt, mit der Zusammenstöße im syrischen Luftraum vermieden werden sollen. Das russische Verteidigungsministerium warf den USA vor, Moskau nicht vorab über den Luftangriff informiert zu haben. Daher "beende" Moskau ab sofort die Sicherheitszusammenarbeit.

Emirate: Isolierung Katars könnte "Jahre" dauern

Die Isolierung Katars durch mehrere arabischen Staaten könnte nach Meinung eines Ministers der Vereinigten Arabischen Emirate "Jahre" dauern. "Wir wollen keine Eskalation, wir wollen (Katar) isolieren", sagte der Staatsminister für Auswärtiges, Anwar Gargasch. Mit ihrer Blockade setzten die verantwortlichen Länder auf den Faktor Zeit, doch könne es keine Lösung geben, solange nicht Doha seine Unterstützung für "extremistische Islamisten" aufgebe.

EU droht Drittstaaten bei Cyber-Angriffen ab sofort mit Sanktionen

Angesichts der zunehmenden Zahl schwerer Hacker-Angriffe droht die EU anderen Staaten fortan auch mit Sanktionen bei Cyber-Bedrohungen. Die EU-Außenminister beschlossen ein Strategiepapier für "eine gemeinsame diplomatische Reaktion der EU auf böswillige Cyber-Aktivitäten". Europa will damit auch eine Abschreckungswirkung erzielen und den Druck auf andere Regierungen erhöhen, dem Handeln von Hackern auf ihrem Gebiet Einhalt zu gebieten. Bei ihrer Reaktion auf Cyber-Angriffe will die EU künftig "in vollem Umfang" von Maßnahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik Gebrauch machen, hieß es in einer Erklärung. Dies kann von einer bloßen Protestnote bis zu Sanktionen reichen.

Bank of England beruft Silvana Tenreyro als Ratsmitglied

Die Professorin Silvana Tenreyro von der London School of Economics wird bei der Bank of England den Ratssitz von Kristin Forbes einnehmen, deren Amtszeit in diesem Monat endet. Tenreyro wird dem Gremium als Externes Mitglied am 7. Juli beitreten, wie die Bank of England mitteilte.

Fed/Dudley sieht weitere Zinserhöhung

Der Präsident der Federal Reserve Bank of New York, William Dudley, hat sich für weitere Zinserhöhungen in den USA ausgesprochen. Ein langsames Anheben des Leitzinses werde dabei helfen, die wirtschaftliche Erholung der USA zu verlängern, sagte Dudley. Ohne eine Straffung der Geldpolitik bestehe das Risiko, dass die Arbeitslosenrate sehr stark falle und Inflation entstehe. Dann müsse die Notenbank auf die Bremse treten und eine Rezession auslösen. Das wolle die Fed gerne vermeiden.

Erneute Attacke gegen Polizisten auf Pariser Champs-Elysées

Auf den Pariser Champs-Elysées ist erneut ein Angriff auf Polizisten verübt worden. Ein bewaffneter Mann rammte am Montag auf dem Prachtboulevard mit seinem Auto ein Polizeifahrzeug, wie Sprecher von Polizei und Innenministerium sagten. Beamte oder Passanten wurden nicht verletzt, der Fahrer des Autos dagegen starb. Innenminister Gérard Collomb sprach von einem "Anschlagsversuch". Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein.

EZB: Eurosystem kauft etwas mehr Anleihen

Die Zentralbanken des Euroraums haben ihre Käufe von Anleihen in der Woche zum 16. Juni 2017 etwas hochgefahren. Das gesamte Kaufvolumen belief sich auf 15,340 (Vorwoche: 14,604) Milliarden Euro, wie die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem wöchentlichen Bericht mitteilte.

EZB/Nouy gegen Sonderregulierung für kleine Banken

Die Chefin der bei der Europäischen Zentralbank (EZB) angesiedelten Bankenaufsicht SSM, Daniele Nouy, hat sich gegen ein gesondertes Regelwerk für kleinere Banken ausgesprochen. Bei einer Anhörung vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments brachte Nouy ihre Sympathie für gewisse Erleichterungen zum Ausdruck, wies aber andererseits auf die Schwierigkeiten hin, die sich bei der Definition von "klein" ergeben dürften. "Wir befürworten einfachere Regeln für kleinere Banken, zum Beispiel bezüglich der Berichtspflichten oder Vergütungen, aber die Aufseher sollten ausreichend Flexibilität und Wahlmöglichkeiten haben, um bei der Aufsicht proportional vorzugehen", sagte Nouy laut vorab verbreitetem Redetext.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/bam

END) Dow Jones Newswires

June 19, 2017 13:00 ET (17:00 GMT)

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