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ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

US-Realeinkommen steigen im Juni um 0,5 Prozent

Die Realeinkommen in den USA sind im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, war im Mai eine Stagnation zu verzeichnen. Das durchschnittliche Wocheneinkommen betrug den Angaben der Behörde zufolge im Juni saison- und inflationsbereinigt 371,48 US-Dollar nach 369,75 Dollar im Vormonat.

Umsätze der US-Einzelhändler sinken wider Erwarten

Die US-Einzelhändler haben im Juni den zweiten Monat in Folge einen Umsatzrückgang verbuchen müssen. Sie hatten 0,2 Prozent weniger Geld in den Kassen als im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten im Konsens mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet.

Stimmung der US-Verbraucher spürbar eingetrübt

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Juli spürbar eingetrübt. Während die Erwartungen sanken, stieg die Lageeinschätzung. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA fiel laut der ersten Umfrage im Monat auf 93,1 Punkte.

US-Industrieproduktion steigt den fünften Monat in Folge

Die Industrie in den USA hat im Juni ihre Produktion etwas stärker als erwartet gesteigert. Impulse kamen vor allem von der Ölexploration und dem Bergbau. Die Industrieproduktion stieg um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie die Federal Reserve mitteilte. Zugleich kletterte die Kapazitätsauslastung auf 76,6 Prozent.

Fed von flauer US-Inflation ausgebremst

Der Preisauftrieb in den USA ist im Juni verhalten geblieben. Die niedrige Inflation ist der Hauptgrund, warum die Federal Reserve zögert, die Zinsen weiter zu erhöhen. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, stagnierten die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat.

Umsätze im deutschen Onlinehandel wachsen weiterhin rasant

Der Onlinehandel in Deutschland verzeichnet weiterhin starke Zuwachsraten. Die Umsätze stiegen im ersten Halbjahr dieses Jahres um 11,1 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres 2016, teilte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) unter Verweis auf die Auswertung einer vom ihm initiierten Verbraucherbefragung mit.

Ifo Institut verteidigt deutschen Leistungsbilanzüberschuss

Das Ifo Institut für Wirtschaftsforschung hat Deutschland gegen Kritik wegen seines hohen Leistungsbilanzüberschusses in Schutz genommen. "Die Kritik an Deutschlands Leistungsbilanzüberschuss ist überzogen", erklärte das Institut in einer Mitteilung. "Der Überschuss schadet weder anderen Ländern noch Deutschland selbst", erklärten die Ökonomen als Resultat einer Studie.

China ändert Berechnungsmethode für Wirtschaftwachstum

Das chinesische Statistikamt ändert seine Methode zur Berechnung des Bruttoinlandsprodukt (BIP). Künftig sollen auch Gesundheitswesen, Tourismus und die sogenannte "New Economy" in die Ermittlung einfließen, teilte das Amt mit. Mit dieser Änderung sollen die chinesischen Daten besser mit den internationalen Standards in Einklang gebracht werden.

EU-Kommission sieht Lage in Polen "mit großer Sorge"

Die EU-Kommission wird sich kommende Woche mit den Plänen der polnischen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) befassen, den Obersten Gerichtshof dem Justizministerium in Warschau zu unterstellen. Die Behörde sehe die jüngsten Entwicklungen in Polen "mit großer Sorge", sagte eine Sprecherin. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) kritisierte die PiS-Pläne zur Reform des Justizsystems.

Italien blockiert geplante Verlängerung von EU-Marine-Mission vor Libyen

Italien blockiert die Verlängerung der EU-Marine-Mission "Sophia" vor Libyen. Die italienische Regierung habe kurzfristig Vorbehalte gegen einen am Montag beim Treffen der EU-Außenminister geplanten Beschluss zur Mandatsverlängerung geltend gemacht, sagte ein EU-Diplomat. Demnach will die italienische Regierung mehr Unterstützung aus der EU bei der Versorgung von Bootsflüchtlingen.

Türkei lehnt Abgeordnetenbesuch auf Stützpunkt Konya ab

Der deutsch-türkische Streit um Abgeordnetenbesuche bei Bundeswehrsoldaten geht in eine neue Runde: Die Regierung in Ankara teilte dem Auswärtigen Amt mit, dass eine für Montag geplante Reise des Verteidigungsausschusses auf die Luftwaffenbasis Konya verschoben werden solle, wie der Ausschussvorsitzende Wolfgang Hellmich (SPD) der Nachrichtenagentur AFP sagte. Als Grund nannte die Türkei demnach den derzeit belasteten Zustand der deutsch-türkischen Beziehungen.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/sha

END) Dow Jones Newswires

July 14, 2017 13:09 ET (17:09 GMT)

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