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ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 6 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

US-Verbraucherpreise steigen im Dezember wie erwartet

Der Inflationsdruck in den USA hat sich im Dezember etwas abgeschwächt, obwohl sich der Anstieg der Kernverbraucherpreise etwas verstärkte. Nach Mitteilung des Arbeitsministeriums stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent, wodurch die Jahresteuerung auf 2,1 (zuvor: 2,2) zurückging.

US-Einzelhandelsumsatz steigt im Dezember wie erwartet

Der US-Einzelhandelsumsatz ist Ende 2017 wie erwartet gestiegen. Nach Angaben des Handelsministeriums erhöhten sich die Umsätze im Dezember gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und ohne Berücksichtigung von Pkw-Verkäufen ebenfalls um 0,4 Prozent. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten Wachstumsraten von 0,4 und 0,3 Prozent prognostiziert. Den vorläufig für November gemeldeten Anstieg der Gesamtumsätze von 0,8 Prozent revidierten die Statistiker auf 0,9 Prozent.

US-Realeinkommen legen im Dezember wieder zu

Die US-Realeinkommen haben Ende 2017 erneut zugelegt, nachdem sie im November stagniert hatten und im Oktober sogar rückläufig waren. Nach Mitteilung des US-Arbeitsministerium erhöhten sich die realen Wocheneinkommen im Dezember gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent auf 370,51 US-Dollar. Für November wurden revidiert 369,81 (vorläufig: 369,96) Dollar gemeldet.

Weidmann: Staatsanleihekäufe höchstens bei Deflationsgefahr

EZB-Ratsmitglied Jens Weidmann hat seine Kritik an dem in Regie der Europäischen Zentralbank (EZB) laufenden Ankauf von Euro-Staatsanleihen durch die Zentralbanken des Eurosystems bekräftigt. Bei einer Rede in Rottach-Egern machte der Bundesbank-Präsident allerdings auch deutlich, dass Staatsanleihekäufe für ihn selbst in einer Währungsunion von Staaten mit unabhängiger Finanzpolitik unter bestimmten Voraussetzungen ihre Berechtigung haben.

CDU-Vorstand stimmt einstimmig für Koalitionsverhandlungen

Der Bundesvorstand der CDU hat nach dem Sondierungskompromiss einstimmig für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen mit SPD und CSU gestimmt. Das teilte ein Parteisprecher mit. Auch die CSU-Landesgruppe im Bundestag hat sich für Verhandlungen über die Fortsetzung einer Großen Koalition ausgesprochen.

SPD-Parteivorstand will Koalitionsverhandlungen

Der SPD-Parteivorstand hat mit großer Mehrheit die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union empfohlen. Der SPD-Bundesparteitag am 21. Januar solle eine Verhandlungskommission damit beauftragen, "auf der Basis der Sondierungsergebnisse und des SPD-Wahlprogramms Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU aufzunehmen".

Nahles: Breite Unterstützung in SPD-Fraktion für Große Koalition

SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles sieht trotz kritischer Stimmen großen Rückhalt unter den Abgeordneten ihrer Partei für eine Neuauflage der großen Koalition. "Es gab hier eine breite Unterstützung für das Sondierungsergebnis. Wir haben hart verhandelt und wir haben viel für die Bürger des Landes herausgeholt", sagte Nahles nach einer Sondersitzung der Fraktion im Reichstag.

Jusos und SPD-Linke bleiben bei Nein zur großen Koalition

Die Jusos sowie Politiker der SPD-Linken bleiben auch nach dem Abschluss der Sondierungsgespräche von Union und SPD bei ihrem Nein zu einer Neuauflage der großen Koalition. Juso-Chef Kevin Kühnert verwies im Sender N24 unter anderem auf Defizite der Gesprächsergebnisse in den Bereichen Renten, Steuern und Migration. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow kritisierte, von den zunächst zugesicherten ergebnisoffenen Gesprächen sei nie mehr die Rede gewesen.

Wirtschaft bemängelt schwache Ergebnisse nach GroKo-Sondierungen

Die Wirtschaftsverbände haben größtenteils mit Enttäuschung auf das Sondierungsergebnis von CDU, CSU und SPD reagiert. Der Arbeitgeberverband BDA bemängelte die fehlende Idee für die Gestaltung der Zukunft und des rasanten technischen Fortschritts. "Das, was jetzt auf dem Tisch liegt, ist kein großer Zukunftsvertrag, sondern weist eine klare Schlagseite zur Umverteilung auf", meinte BDA-Präsident Ingo Kramer.

Altmaier: Nächste Regierung muss sich an Budgeterfolg messen lassen

Der geschäftsführende Bundesfinanzminister Peter Altmaier (CDU) hat die kommende Bundesregierung dazu aufgefordert, weiter eine solide Haushaltspolitik zu verfolgen. "Es ist uns erneut gelungen, den Bundeshaushalt ohne neue Schulden auszugleichen", erklärte Altmaier in einer Mitteilung zum vorläufigen Jahresabschluss des Bundeshaushalts 2017. "Jeder Haushalt der 18. Wahlperiode ist somit ohne Neuverschuldung ausgekommen", hob der CDU-Politiker hervor. "An diesem haushaltspolitischen Erfolg muss sich die nächste Regierung messen lassen."

Union und SPD wollen Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien stoppen

Union und SPD wollen die umstrittenen Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien stoppen. "Die Bundesregierung wird ab sofort keine Ausfuhren an Länder genehmigen, solange diese am Jemen-Krieg beteiligt sind", heißt es im Ergebnispapier der Sondierungsgespräche. Damit sei auch Saudi-Arabien gemeint, bestätigte der CDU-Außenexperte Jürgen Hardt der Nachrichtenagentur AFP.

Göring-Eckardt und Hofreiter als Grünen-Fraktionsvorsitzende wiedergewählt

Die Bundestagsfraktion der Grünen wird weiterhin von Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter geführt. Zum Abschluss ihrer zweitägigen Klausurtagung bestätigten die Grünen-Abgeordneten die beiden Vorsitzenden am Freitag im Amt. Ebenfalls wiedergewählt wurde Britta Haßelmann als Parlamentarische Geschäftsführerin.

Macron "glücklich und zufrieden" über Berliner Einigung

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat sich "glücklich und zufrieden" über die Grundsatzeinigung auf Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD in Berlin gezeigt. Macron sagte, die Bildung einer neuen deutschen Regierung werde "von Europa und insbesondere Frankreich erwartet". Er hoffe nun auf eine "starke und stabile Regierung" unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

IG Metall zieht positive Bilanz der Streikwoche - 340.000 Beschäftigte im Ausstand

Die Gewerkschaft IG Metall hat eine positive Bilanz ihrer tagelangen bundesweiten Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie gezogen. Rund 340.000 Beschäftigte hätten seit Ende der Friedenspflicht Anfang Januar "eindrucksvoll gezeigt, dass sie sich mit dem mickrigen Angebot und der starren Haltung der Arbeitgeber nicht abfinden wollen", erklärte Gewerkschaftschef Jörg Hofmann. Er verteidigte die Forderungen der Gewerkschaft; heftiger Gegenwind kam vom CDU-Wirtschaftsrat.

EU verzichtet vorerst auf Steuern auf E-Zigaretten

Die EU-Kommission verzichtet vorerst auf die EU-weite Besteuerung von E-Zigaretten. Die Behörde habe diese Idee gründlich geprüft und entschieden, vorerst keinen solchen Vorschlag zu machen, sagte eine Sprecherin der Kommission in Brüssel. Sie werde den Plan aber Anfang 2019 erneut auf den Prüfstand stellen.

Centeno geht Aufgabe als Eurogruppen-Chef mit Reformwillen an

Der neue Eurogruppen-Chef Mário Centeno sieht als eine seiner wichtigsten Aufgaben die Reform der europäischen Währungsunion. Bei einer Zermonie in Paris übergab der bisherige Amtsinhaber Jeroen Dijsselbloem das Amt symbolisch an den portugiesischen Finanzminister. Centeno erhielt dabei eine Glocke, mit der Dijsselbloem die monatlichen Sitzungen der Finanzminister der 19 Euro-Staaten geleitet hatte.

Griechen erfüllen weniger als Hälfte der Reformzusagen - Magazin

Griechenland hinkt bei der Umsetzung seiner Reformversprechen laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel massiv hinterher. Wie das Blatt unter Berufung auf einem aktuellen Prüfbericht von der EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds berichtet, sind von 110 sogenannten vordringlichen Maßnahmen, zu denen sich die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras verpflichtet hat, erst 51 verabschiedet. "Die übrigen 59 Maßnahmen sind als unerledigt anzusehen, die griechischen Behörden haben sie noch nicht vollständig umgesetzt", heißt es laut Spiegel in dem Bericht.

Mehr als 46.000 ehemalige deutsche Zwangsarbeiter beantragen finanzielle Leistung

Mehr als 46.000 ehemalige deutsche Zwangsarbeiter haben eine finanzielle Anerkennung beantragt. Das Bundesverwaltungsamt entschied bislang in rund 10.700 Fällen - in 83 Prozent davon positiv, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. Die Betroffenen erhalten eine symbolische finanzielle Anerkennung in Höhe von 2.500 Euro.

Trump widerspricht Berichten über abfällige Bemerkungen über Migranten

Nach weltweiter Kritik an seinen abfälligen Bemerkungen über Migranten hat US-Präsident Donald Trump Bericht über seine Wortwahl zurückgewiesen. Er habe zwar eine "harte Sprache" benutzt, schrieb Trump beim Kurzbotschaftendienst Twitter. "Aber das war nicht die benutzte Sprache", schrieb Trump.

Elf Guantanamo-Häftlinge verklagen Trump wegen illegaler Inhaftierung

Elf Insassen des umstrittenen Gefangenenlagers Guantanamo haben US-Präsident Donald Trump wegen religiöser Diskriminierung angeklagt: Sie würden illegal festgehalten, weil sie Muslime sind, heißt es in der am Donnerstag beim Bundesgericht in Washington eingereichten Klage. In ihrer Begründung beriefen sich die Häftlinge auf islamfeindliche Äußerungen Trumps, unter anderem beim Kurzbotschaftendienst Twitter.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/sha

END) Dow Jones Newswires

January 12, 2018 13:00 ET ( 18:00 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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