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ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 6 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Deutscher Einzelhandelsumsatz für April nach unten revidiert

Die Umsätze des deutschen Einzelhandels sind im April nicht so stark gestiegen wie zunächst berichtet. Wie die Bundesbank mitteilte, stiegen die Umsätze gegenüber dem Vormonat preisbereinigt um 1,6 Prozent. Vorläufig war vom Statistischen Bundesamt ein Zuwachs von 2,3 Prozent gemeldet worden.

US-Erzeugerpreise ziehen im Mai stärker an als erwartet

In den USA hat sich der Preisdruck auf vorgelagerter Ebene verstärkt. Im Mai stiegen die Erzeugerpreise um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Im April hatten die Produzentenpreise lediglich um 0,1 Prozent zugelegt.

US-Rohöllagerbestände stärker gesunken als erwartet

Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 8. Juni verringert. Sie fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 4,143 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten nur einen Rückgang um 1,6 Millionen Barrel vorhergesagt.

Trump greift Opec wegen gestiegener Ölpreise an

Wegen der seit 2016 stark gestiegenen Ölpreise hat US-Präsident Donald Trump die Opec scharf angegriffen. "Ölpreise sind zu hoch, Opec ist wieder am Werk. Nicht gut!" schrieb Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter. Der US-Präsident bezog sich damit auf die Drosselung der Ölforderung durch die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Die Organisation hatte diesen Kurs zusammen mit Partnerstaaten im November 2016 eingeschlagen, um den damaligen Verfall der Rohölpreise zu stoppen.

Pompeo: "Umfangreiche Abrüstung" Nordkoreas bis 2020 abgeschlossen

Nach dem historischen Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Pjöngjangs Machthaber Kim Jong Un rechnet Washington mit einer "umfangreichen Abrüstung" Nordkoreas bis zum Jahr 2020. Die Denuklearisierung werde "ganz bestimmt" bis zum Ende des Mandats von Trump erfolgen, sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Mittwoch in Seoul. "Wir sind hoffnungsvoll, dass wir dies in zweieinhalb Jahren schaffen können."

Kein Taper Tantrum für die EZB

Mit der Europäischen Zentralbank (EZB) bereitet eine wichtige Zentralbank gerade den Ausstieg aus ihrem Anleihekaufprogramm vor. Als die Federal Reserve das 2013 versuchte, gingen die Märkte auf eine monatelange Achterbahnfahrt. Doch den Ausstieg der EZB aus der ultralockeren Geldpolitik scheinen die Märkte bisher gut zu verdauen. EZB-Präsident Mario Draghi könnte schon am Donnerstag weitere Kürzungen des Anleihekaufprogramms ankündigen.

Merkel will nicht nur auf "Achse der Willigen" setzen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will im Bemühen um eine europäische Flüchtlingspolitik nicht nur auf eine "Achse der Willigen" setzen, wie sie Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz vorgeschlagen hat. "Es geht um eine gesamteuropäische Lösung", sagte Merkel am Mittwoch in Berlin. Es gebe Länder wie Italien, Griechenland und Spanien, in denen besonders viele Migranten ankämen.

Merkel weist Seehofer wegen Asylpolitik erneut zurecht

Im Streit mit Innenminister Horst Seehofer über die Flüchtlingspolitik beharrt Bundeskanzlerin Angela Merkel auf eine europäische Lösung. Es dürfe nicht um unilaterale Maßnahmen gehen, sagte die CDU-Vorsitzende am Mittwochabend beim Besuch des belgischen Premierministers Charles Michel in Berlin. Es könne nur ein "abgesprochenes, in sich geschlossenes Handeln" geben, sagte die Kanzlerin. "Anders können wir in dieser Frage nicht vorankommen."

Tsakalotos mahnt Merkel zu kühneren Reformen

Der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos hat von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mehr Mut bei den Reformen der Eurozone verlangt. "Die Probleme der Eurozone werden nicht gelöst, indem wir einfach so weitermachen wie bisher", sagte Tsakalotos in einem Interview mit Zeit Online. "Frau Merkel könnte kühner sein, als sie es ist. Das wäre gut für Deutschland und für ihr Erbe als europäische Politikerin."

Bundesregierung berichtet über beruhigte Situation in Italien

Die Forderungen deutscher Finanzinstitute gegenüber Italien belaufen sich nach Angaben der Bundesregierung derzeit auf rund 75 Milliarden Euro. Wie der Bundestagspressedienst mitteilte, berichtete die Bundesregierung dies in einer Sitzung des Finanzausschusses unter Berufung auf Zahlen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Zusammen mit weiteren Forderungen betrage die Summe 113 Milliarden Euro.

Italiens Wirtschaftsminister sagt Treffen mit französischem Kollegen ab

Nach dem Streit um die Aufnahme hunderter Flüchtlinge hat Italiens Wirtschaftsminister Giovanni Tria ein Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Bruno Le Maire abgesagt. Das italienische Ministerium teilte die Absage des für Mittwoch in Paris geplanten Treffens über den Kurzbotschaftendienst Twitter mit.

Wirbel im britischen Parlament wegen Brexit-Streit zwischen London und Edinburgh

Im Streit um das Brexit-Gesetz ist es zu chaotischen Szenen im britischen Parlament gekommen: Der Abgeordnete Ian Blackford von der Schottischen Nationalpartei (SNP) unterbrach die wöchentliche Fragestunde von Premierministerin Theresa May. Er wurde des Plenarsaals verwiesen und hinausbegleitet. Mehrere Parteikollegen folgten ihm unter lautstarkem Protest. In einer Erklärung monierte Blackford, es sei nicht ausreichend Raum für Diskussionen über schottische Anliegen im Zusammenhang mit dem Brexit.

Nach Brexit soll das Europaparlament deutlich schrumpfen

Nach dem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU soll die Zahl der Abgeordneten im Europaparlament von aktuell 751 auf 705 sinken. Einem entsprechenden Vorschlag des Verfassungsausschusses hat das Plenum des Parlaments am Mittwoch zugestimmt. Ein Teil der Sitze der britischen Europa-Abgeordneten soll demnach an einige verbleibende Länder verteilt werden, der Rest soll für eventuelle neue Mitgliedsstaaten reserviert bleiben.

Neue BDEW-Präsidentin rudert bei Kohleausstieg zurück

Fehlstart für die neue Präsidentin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW): Nach einer in einem Bericht aus ihrer Sicht falsch wiedergegebenen Forderung nach einem schnelleren Kohleausstieg muss Marie-Luise Wolff zurückrudern. "Das habe ich nie so gesagt", erklärte Wolff vor Journalisten auf dem Jahreskongress ihres Verbandes in Berlin.

Altmaier muss eigenen Zeitplan für Energiegesetz einkassieren

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kann den eigenen Zeitplan für sein angekündigtes Energiegesetz nicht halten. Auf einem Kongress der Energiebranche in Berlin räumte er ein, dass das sogenannte 100-Tage-Gesetz nicht rechtzeitig fertig wird und erst nach der Sommerpause beschlossen werden soll. "Wir werden im zweiten Halbjahr das berühmte 100-Tage-Gesetz im Bundestag beschließen", erklärte der CDU-Politiker.

Spahn will Pflegebeitrag im kommenden Jahr um 0,3 Punkte erhöhen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will den Beitrag zur Pflegeversicherung im kommenden Jahr um 0,3 Prozentpunkte erhöhen. Spahn begründete dies am Mittwoch mit einem Defizit in der Pflegeversicherung in Höhe von drei Milliarden Euro. Die Ausgaben für Pflege hätten sich "stärker entwickelt als gedacht", sagte der Minister in Berlin. Deswegen gebe es einen "zusätzlichen Finanzbedarf von 0,3 Beitragssatzpunkten" ab Januar 2019.

Bundesgerichtshof prüft Auszahlungssummen bei Lebensversicherungen

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe befasst sich seit Mittwoch mit der Frage, wieviel Geld Verbrauchern am Ende aus einer Lebensversicherung zusteht. Konkret geht es dabei darum, in welchem Umfang Verbraucher an Bewertungsreserven - den sogenannten stillen Reserven - der Versicherer beteiligt werden müssen. Der BGH prüft in diesem Zusammenhang eine im Jahr 2014 in Kraft getretene Gesetzesänderung.

+++ Konjunkturdaten +++

Brasilien Einzelhandelsumsatz Apr +1,0% gg Vm; +0,6% gg Vj

DJG/DJN/AFP/apo

END) Dow Jones Newswires

June 13, 2018 13:00 ET ( 17:00 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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