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ÜBERBLICK am Abend /Konjunktur, Zentralbanken, Politik

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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

Merkel absolviert militärische Ehren im Sitzen

Nach ihrem erneuten Zitteranfall vom Vortag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag den Empfang der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen im Sitzen absolviert. Auf dem roten Teppich vor dem Kanzleramt waren zwei Stühle platziert, auf denen Merkel und Frederiksen das militärische Ritual und das Abspielen der Nationalhymnen entgegennahmen.

DIW: Für gleichwertige Lebensverhältnisse Kosten wie bei Wiedervereinigung

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht gewaltige Kosten für einen möglicherweise von der Politik geplanten Ausgleich der zunehmenden wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Bundesländern. "Wenn die Politik es mit den gleichwertigen Lebensbedingungen in Deutschland ernst meint, dann kostet das Geld, und zwar viel", sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher der Passauer Neuen Presse. "Wenn dies gelingen soll, dann reden wir über Größenordnungen wie die der Wiedervereinigung Deutschlands", hob der Ökonom hervor.

NRW will 1,5 km Abstand zu Windparks - Kritik der Umwelthilfe

Die Deutsche Umwelthilfe hat vor einem möglichen Ausbaustopp der Windkraft in Nordrhein-Westfalen gewarnt. Mit dem neuen Landesentwicklungsplan, den der Landtag in Düsseldorf am Freitag beschließen will, verabschiede sich das Land de facto vom Klimaschutz, erklärte Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner in einer vorab am Donnerstag verteilten Pressemitteilung.

EZB-Protokoll signalisiert Bereitschaft zu neuem Stimulus

Die Ratsmitglieder der Europäischen Zentralbank (EZB) haben bei ihrer Sitzung im Juni zu erkennen gegeben, dass sie angesichts der schwachen Inflationsdaten und der zunehmenden globalen Unsicherheiten bald neue Impulse für die Wirtschaft der Eurozone in Betracht ziehen werden. Das Protokoll der Sitzung vom 6. Juni legt nahe, dass sich die Währungshüter darauf vorbereiten, die exportorientierte Wirtschaft der Eurozone zu unterstützen, indem sie den Einlagenzins, der derzeit auf minus 0,40 Prozent festgelegt ist, senken oder ihr Anleihekaufprogramm wieder aufnehmen.

Opec senkt Prognose für Konkurrenzproduktion

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hat die Wachstumsprognose für die Ölförderung ihrer nicht kartellgebundenen Konkurrenten für dieses Jahr gesenkt. In ihrem monatlichen Ölmarktbericht reduzierte die Opec ihre Prognose für das Angebotswachstum 2019 außerhalb der Opec auf 2,05 Millionen Barrel pro Tag. Diese Zahl markierte einen Rückgang von 95.000 Barrel pro Tag.

Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe spürbar gesunken

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 6. Juli deutlich abgenommen. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 13.000 auf 209.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen einen Anstieg auf 224.000 vorhergesagt.

US-Preisdruck zieht im Juni etwas an

Die US-Verbraucherpreise sind im Juni gestiegen, was ein Zeichen für eine Stabilisierung nach einer Phase der Schwäche sein könnte. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten mit stabilen Preisen gerechnet. Die für den Mai gemeldete Preisentwicklung von plus 0,1 Prozent wurde bestätigt. Dadurch ergab sich eine Jahresteuerung auf 1,6 (Vormonat: 1,8) Prozent. Die Federal Reserve peilt eine Inflationsrate von rund 2 Prozent an.

US-Realeinkommen steigen im Juni

Die Realeinkommen in den USA sind im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, war im Mai ebenfalls ein Anstieg um 0,2 Prozent zu verzeichnen. Das durchschnittliche Wocheneinkommen betrug im Juni saison- und inflationsbereinigt 375,93 US-Dollar nach 375,34 Dollar im Vormonat.

Fed/Barkin erwartet keine Rezession in den USA

Richmond-Fed-Präsident Thomas Barkin glaubt nicht daran, dass die US-Wirtschaft auf dem Weg in eine Rezession ist. Er sei eher zuversichtlich für die Wirtschaft, sagte Barkin in einem Interview mit Bloomberg Television. Bei den Verbrauchern gebe es keine Anzeichen, die auf eine Rezession hindeuten könnten, und die Haushaltausgaben machten 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Der Arbeitsmarkt bleibe zudem knapp.

Fed/Powell signalisiert erneut Bereitschaft für Zinssenkung

Fed-Chairman Jerome Powell hat am Donnerstag erneut die Bereitschaft der Fed für eine Zinssenkung signalisiert. Er verlas am Donnerstag vor dem Bankenausschuss des Senats dieselben vorbereiteten Ausführungen wie am Mittwoch vor dem Kongress. Demnach werde der Ausblick der Vereinigten Staaten von zahlreichen Unwägbarkeiten belastet.

Kapitän und Offizier von iranischem Tanker in Gibraltar festgenommen

Eine Woche nach dem Stopp des iranischen Öltankers "Grace 1" vor der Küste des britischen Überseegebiets Gibraltar sind dort der Kapitän und ein Offizier des Schiffes festgenommen worden.

DJG/cbr

END) Dow Jones Newswires

July 11, 2019 13:00 ET ( 17:00 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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Quelle: Dow Jones Newswire Web
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