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ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

Bundesregierung steht trotz Konjunkturdelle zur schwarzen Null

Die Bundesregierung hält trotz der Konjunkturabschwächung im zweiten Quartal und nachfolgender Forderungen von Verbänden und Ökonomen nach wirtschaftsfördernden Maßnahmen an ihrer Politik eines ausgeglichenen Haushalts fest. "Zur schwarzen Null gilt das, was Herr Seibert hier am Montag gesagt hat", erklärte Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer bei einer Pressekonferenz in Berlin.

Stegner und Schwan kandidieren für SPD-Vorsitz - Bericht

Gesine Schwan und Ralf Stegner bewerben sich einem Magazinbericht zufolge gemeinsam um den SPD-Vorsitz. Dies hätten beide den drei Interims-Vorsitzenden Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel mitgeteilt, schrieb Der Spiegel. Ein Sprecher des SPD-Parteivorstands erklärte dazu, dieser kommentiere keine möglichen Bewerber für den Parteivorsitz.

BDEW: Über 50 Prozent mehr E-Ladepunkte binnen eines Jahres

Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte hat sich binnen eines Jahres von 13.500 auf 20.650 erhöht. Das ist ein Zuwachs von über 50 Prozent, wie aus einer Mitteilung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) unter Verweis auf das Ladesäulenregister hervorgeht. "Vor allem die Energiewirtschaft hat hier ordentlich Tempo gemacht - sie betreibt drei Viertel aller öffentlichen Ladepunkte", erklärte Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer. Der Anteil der Schnellladestationen liege bei rund 12 Prozent.

Bankenverband BdB stellt Richtlinie für Kooperation mit Fintechs vor

Banken und Fintechs finden in Deutschland mühsamer als anderswo zueinander. Das liegt vor allem an den umfangreichen Anforderungen, die die Banken selbst an prospektive Geschäftspartner im Technologiesektor stellen. Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) will diesen Prozess mit einer Richtlinie für seine Mitgliedsinstitute beschleunigen. Die Zeit drängt, denn die Zinseinnahmen der Banken sinken immer weiter, und über Banking-Apps und andere neue Dienstleistungen ließen sich Gebühren verdienen.

Merkel will nach Brexit enge Partnerschaft mit Großbritannien

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihr Interesse bekräftigt, dass nach dem Brexit die Beziehung Großbritanniens zur Europäischen Union eng bleiben sollte. Nach einem Treffen mit dem litauischen Präsidenten Gitanas Nauseda sagte die CDU-Politikerin, dass der Ende Oktober anstehende Brexit Thema in den Gesprächen gewesen sei.

Johnson wirft Anti-Brexit-Abgeordneten "furchtbare Kollaboration" mit der EU vor

Der britische Premierminister Boris Johnson hat Abgeordneten des britischen Unterhauses eine "furchtbare Kollaboration" mit der Europäischen Union vorgeworfen, die "unnachgiebig" auf dem bereits vorliegenden Brexit-Abkommen beharre. Die EU sei nicht zu Kompromissen bereit, weil sie "immer noch denkt, dass der Brexit im (britischen) Parlament blockiert werden kann", erklärte Johnson am Mittwoch bei einer Fragerunde, die live auf Facebook übertragen wurde.

US-Demokraten drohen mit Ablehnung des angestrebten Handelsabkommens mit London

Die US-Demokraten knüpfen ihre Zustimmung zu einem Handelsabkommen mit Großbritannien nach dem Brexit an Bedingungen: Falls durch den britischen EU-Austritt das Karfreitagsabkommen und die offene Grenze zwischen Irland und Nordirland gefährdet würden, werde der Kongress einem Abkommen mit London "unter keinen Umständen" zustimmen, sagte die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, am Mittwoch in Washington.

Merkel fordert von China friedliche Lösung der Hongkong-Proteste

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat an China appelliert, mit den Demonstranten in Hongkong eine friedliche Lösung zu finden, die Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit respektiere. Merkel sagte nach einem Treffen mit dem litauischen Präsidenten Gitanas Nauseda, dass es wichtig sei, das Basisgesetz von 1997 in Hongkong einzuhalten, das eben jene Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit sichere.

US-Rohöllagerbestände unerwartet gestiegen

Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 9. August ausgeweitet. Sie stiegen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 1,58 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten einen Rückgang um 2,1 Millionen Barrel vorhergesagt. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 2,385 Millionen Barrel erhöht. Bei den bereits am Vortag veröffentlichten Daten des privaten American Petroleum Institute (API) war mit 3,7 Millionen Barrel eine Zunahme registriert worden.

US-Importpreise im Juli gestiegen

Die US-Importpreise sind im Juli entgegen den Erwartungen gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat kletterten sie um 0,2 Prozent nach einem Minus im Juni von 1,1 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten für die Juli-Daten im Konsens einen Rückgang um 0,1 Prozent prognostiziert. Die Entwicklung der Importpreise ist ein Indiz für die US-Inflation.

Argentiniens Präsident Macri verkündet nach Wahlschlappe finanzielle Wohltaten

Drei Tage nach seiner Schlappe bei der Präsidentschafts-Vorwahl hat der amtierende argentinische Staatschef Mauricio Macri ein Bündel von Maßnahmen verkündet, mit dem Millionen Bürger und "alle kleinen und mittleren Unternehmen" begünstigt werden sollen. In einer vor der Öffnung der Finanzmärkte am Mittwoch ausgestrahlten Fernsehansprache verhieß Macri Lohnerhöhungen, Steuersenkungen, die Stundung von Schulden und ein Einfrieren der Treibstoffpreise für drei Monate. Der Kursverfall des Peso setzte sich fort - die argentinische Währung büßte gegenüber dem US-Dollar um 4 Prozent an Wert ein.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/mgo

END) Dow Jones Newswires

August 14, 2019 13:00 ET ( 17:00 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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