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ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

US-Baubeginne im August kräftig gestiegen

Die Neubautätigkeit in den USA hat sich im August deutlich ausgeweitet. Die Zahl der ersten Spatenstiche erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat um 12,3 Prozent auf einen hochgerechneten Jahreswert von 1,364 Millionen. Volkswirte hatten nur eine Zunahme um 4,1 Prozent prognostiziert. Die zunächst für den Vormonat gemeldete Veränderung von minus 4,0 Prozent wurde auf minus 1,5 Prozent revidiert, wie das US-Handelsministerium weiter mitteilte.

BayernLB: Nachfrage bei TLTRO3 geht nicht durch die Decke

Die BayernLB erwartet nicht, dass die Nachfrage der Banken nach Liquidität der Europäischen Zentralbank (EZB) im Rahmen der dritten Serie langfristiger und gezielter Refinanzierungsgeschäfte (TLTRO3) "durch die Decke schießen wird". "Nachdem die Bedingungen für TLTRO3 günstiger gestaltet worden sind, werden es vielleicht ein bisschen mehr als jene 370 Milliarden Euro, die die Banken aus TLTRO2 überrollen können", sagt Volkswirt Stefan Kipar.

JPM AM erwartet weitere acht Jahre mit Negativzinsen in Europa

Über die kommenden acht Jahre rechnen die Analysten von JPMorgan Asset Management (JPM AM) in Europa noch mit Negativzinsen. Daraus ergebe sich eine ausgeprägte Suche nach Rendite ebenso wie die Deckelung von Anleiherenditen, erklärt der leitende Anleihemarktanalyst Bob Michele von JPM AM. Als Grund für seine Erwartung anhaltend lockerer Geldpolitik nennt er den zurückfallenden Welthandel, der das globale Wirtschaftswachstum ausbremse, in Kombination mit einer hartnäckig unzureichenden Inflation.

Fed wickelt zweites Repo-Geschäft in dieser Woche ab

Die New Yorker Fed hat am Mittwoch zum zweiten Mal in dieser Woche ein Repo-Geschäft abgewickelt. Die US-Zentralbank führte 75 Milliarden Dollar an Repos durch und kaufte vorübergehend Wertpapiere von Wall-Street-Banken, um Liquidität in das System zu bringen. Anfang dieser Woche hatte ein Anstieg der Geldmarktzinsen dazu geführt, dass der Leitzins an den oberen Rand der Spanne von 2,00 bis 2,25 Prozent stieg.

Merkel: Ziel eines würdigen Brexits nicht gefährdet

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht das Ziel eines würdigen Brexits trotz des jüngsten Eklats in Luxemburg als nicht gefährdet an. Das erklärte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Berlin. Zu Beginn der Woche hatte der britische Premierminister Boris Johnson eine geplante Pressekonferenz mit seinem luxemburgischen Kollegen Xavier Bettel angesichts gleichzeitig stattfindender Demonstrationen von Brexit-Gegnern ausfallen lassen.

Regierung verlängert Embargo für Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

Die Bundesregierung hat den zum Monatsende auslaufenden Rüstungsexportstopp für Saudi-Arabien um ein weiteres halbes Jahr verlängert. "Die Ruhensanordnungen für die Auslieferung genehmigter Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien werden über den 30. September hinaus um weitere sechs Monate bis zum 31. März 2020 verlängert", teilte ein Regierungssprecher mit.

Kabinett beschließt längere Betrachtung bei Vergleichsmieten

Im Kampf gegen steigende Mieten in den Ballungsgebieten hat das Bundeskabinett am Mittwoch einer Änderung bei der Berechnung der Vergleichsmieten zugestimmt. Danach müssen bei Neuvermietungen als Vergleichsbasis für die ortsübliche Miete nun die vergangen sechs statt vier Jahre herangezogen werden. Besonders in den vergangen Jahren sind die Mieten in den größeren Städten deutlich gestiegen. Der Plan ist Teil des Wohn- und Mietenpakets der Bundesregierung.

Monopolkommission warnt vor Marktmacht von Ladesäulen-Anbietern

Die Monopolkommission hat vor einem fehlenden Wettbewerb und zu starker Konzentration beim Aufbau eines Ladenetzes für Elektrofahrzeuge gewarnt. Es gebe bei den Ladesäulen ein "Marktmacht-Problem", sagte der Vorsitzende Achim Wambach anlässlich der Vorstellung des 7. Sektorgutachtens Energie in Berlin. In mehr als 70 Prozent der Landkreise habe der dominante Anbieter eine marktbeherrschende Stellung, so das Gutachten. Bei Schnellladepunkten sind es sogar über 90 Prozent.

Leipzig wird Standort der Agentur für Sprunginnovationen

Die von der Regierung geplante Agentur für Sprunginnovationen soll nach Leipzig kommen. Das gaben Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Forschungsministerin Anja Karliczek (beide CDU) in Berlin bekannt. "Wir haben uns gemeinsam entschieden, dass sie ihren Sitz in Leipzig haben wird", sagte Altmaier.

Oppositionsführer Corbyn für zweites Brexit-Referendum

Der britische Labour-Oppositionsführer Jeremy Corbyn hat ein neues Brexit-Referendum angekündigt, sollte er aus möglichen vorgezogenen Neuwahlen als Sieger hervorgehen. "Nur eine Labour-Regierung würde die Brexit-Krise beenden, indem sie die Entscheidung an das Volk zurückgibt", schrieb Corbyn in der Zeitung The Guardian, knapp sechs Wochen vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens.

Erdogan will zwei bis drei Millionen Flüchtlinge in Nordsyrien ansiedeln

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will zwei bis drei Millionen syrische Flüchtlinge in die geplante "Sicherheitszone" in Nordsyrien schicken. "Wir könnten dort abhängig von der Tiefe der Sicherheitszone zwischen zwei und drei Millionen syrische Flüchtlinge ansiedeln, die bisher in der Türkei und Europa sind", sagte Erdogan am Mittwoch bei einer Rede in Ankara und forderte erneut die rasche Umsetzung der geplanten Pufferzone.

Saudi-Arabien: Iran steckt "unzweifelhaft" hinter Angriffen auf Ölanlagen

Hinter den Angriffen auf die Ölanlagen in Saudi-Arabien steckt nach Auffassung der Regierung in Riad "unzweifelhaft" der Iran. Als Beweise zeigte der Sprecher des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums, Turki al-Maliki, Trümmerteile von "Drohnen" und "Marschflugkörpern", die seinen Angaben zufolge von der Angriffsstelle stammten. Die Attacken seien von "Norden" aus geführt worden, die genaue Abschussstelle sei aber noch unklar, sagte al-Maliki.

Trump kündigt deutliche Verschärfung der Iran-Sanktionen an

US-Präsident Donald Trump hat eine "wesentliche" Verschärfung der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran angekündigt. Er habe seinen Finanzminister Steven Mnuchin instruiert, diese Verschärfungen in Kraft zu setzen, teilte Trump über den Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Mit den neuen Strafmaßnahmen reagiert Trump offenbar auf die jüngsten Luftangriffe auf zwei saudi-arabische Ölanlagen.

Huthi-Rebellen im Jemen drohen mit Angriffen auf Dubai und Abu Dhabi

Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben nach den Anschlägen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien mit Angriffen auf die Städte Dubai und Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten gedroht. "Wir geben bekannt, dass wir dutzende Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten haben, darunter Dubai und Abu Dhabi", erklärte der Huthi-Sprecher Jahja Sari. Diese Ziele könnten "jederzeit" angegriffen werden, fügte er hinzu.

Medien: Ruhani erwägt Absage von UN-Auftritt wegen fehlender US-Visa

Der iranische Präsident Hassan Ruhani erwägt laut staatlichen Medienberichten die Absage seiner Reise zur UN-Vollversammlung kommende Woche in New York. Grund seien fehlende US-Visa für Ruhani und seine Delegation, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Sollten die Visa nicht in den kommenden Stunden ausgestellt werden, werde die Reise in die USA annulliert.

Trump ernennt Robert O'Brien zum Nationalen Sicherheitsberater

Der bisherige US-Beauftragte für Verhandlungen über die Freilassung von Geiseln, Robert O'Brien, wird neuer Nationaler Sicherheitsberater im Weißen Haus. US-Präsident Donald Trump gab die Ernennung O'Briens über den Kurzbotschaftendienst Twitter bekannt. Er habe bereits "lange und hart" mit O'Brien zusammengearbeitet, dieser werde einen "großartigen Job" auf seinem neuen Posten leisten.

DJG/DJN/AFP/apo

END) Dow Jones Newswires

September 18, 2019 13:00 ET ( 17:00 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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