DAX ®13.555,87+0,05%TecDAX ®3.170,25-0,08%Dow Jones29.196,04-0,52%NASDAQ 1009.166,63-0,08%
finanztreff.de

ÜBERBLICK am Abend / Konjunktur, Zentralbanken, Politik

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

RWE erwartet wegen Kohleausstieg Abbau von 6.000 Stellen bis 2030

Nach der Vereinbarung zum Kohleausstieg rechnet der Energieversorger RWE mit erheblichen Einschnitten in der Belegschaft. Wie das Unternehmen mitteilte, werde die "drastische und bereits sehr frühzeitig beginnende Kapazitätsreduktion" kurzfristig einen Abbau von über 3.000 Stellen nach sich ziehen. Bis 2030 werden es insgesamt etwa 6.000 sein.

Kretschmer stellt Kohle-Enddatum 2038 in Frage

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hält einen Kohleausstieg bis spätestens 2038 noch nicht für entschieden. "Es kann sein, dass der eine oder andere Kraftwerksblock auch länger am Netz sein muss", sagte Kretschmer in Görlitz. Dies solle zu den beim Kohleausstieg vorgesehenen Revisionsdaten 2026 und 2029 überprüft werden.

Maas lotet im Gespräch mit Haftar Chancen für Friedensprozess in Libyen aus

Kurz vor der Libyen-Konferenz in Berlin hat der abtrünnige General Chalifa Haftar gegenüber Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) bekräftigt, die Waffenruhe in dem nordafrikanischen Krisenstaat einzuhalten.

EZB-Rat befürwortet Politik der ruhigen Hand

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich bei seinen Beratungen am 12. Dezember angesichts vorsichtiger Anzeichen für eine Konjunkturstabilisierung für eine Politik der ruhigen Hand ausgesprochen und seine Entschlossenheit betont, das Inflationsziel zu erreichen. "Die Ratsmitglieder stimmten überwiegend dem Vorschlag von (EZB-Chefvolkswirt Philip) Lane zu, die geldpolitische Ausrichtung unverändert zu lassen", heißt es in dem jetzt veröffentlichten Protokoll der Sitzung.

Macron und Johnson nehmen an Libyen-Konferenz in Berlin teil

Drei Tage vor der in Berlin stattfindenden Libyen-Konferenz haben Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premierminister Boris Johnson ihre Teilnahme zugesagt. Der französische Staatschef wird am Sonntag in die deutsche Hauptstadt reisen, bestätigte der Élysée-Palast. Macron habe "mit Bundeskanzlerin Angela Merkel telefonisch die Konferenz vorbereitet", hieß es in der Erklärung.

Gewerkschaft: 250.000 demonstrieren in Paris gegen Rente mit 64

Ungeachtet eines Kompromissangebots der französischen Regierung hat es in Paris erneut Proteste gegen die geplante Rentenreform gegeben. Nach Angaben der einflussreichen Gewerkschaft CGT beteiligten sich daran knapp 250.000 Menschen.

Russlands neuer Regierungschef verspricht "echte Veränderungen zum Besseren"

Der neue russische Ministerpräsident Michail Mischustin hat in seinem ersten öffentlichen Auftritt seit seiner Nominierung "echte Veränderungen zum Besseren" angekündigt. Der 53-Jährige sprach am Donnerstag vor dem russischen Unterhaus, das ihn kurz darauf erwartungsgemäß mit breiter Mehrheit als neuen Regierungschef bestätigte. Präsident Wladimir Putin traf sich derweil mit der Arbeitsgruppe, welche die von ihm angekündigten Verfassungsreformen ausarbeiten soll.

Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe deutlich unter Erwartungen

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 11. Januar entgegen den Schätzungen von Ökonomen deutlich abgenommen. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 10.000 auf 204.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen leichten Anstieg auf 216.000 vorhergesagt. Für die Vorwoche wurde der Wert mit 214.000 bestätigt.

Philly-Fed-Index steigt im Januar stärker als erwartet

Die Lage der US-Industrie in der Region Philadelphia hat sich im Januar spürbar aufgehellt. Der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank of Philadelphia stieg auf plus 17,0 Punkte von plus 2,4 im Dezember. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten lediglich einen Anstieg auf plus 4,0 erwartet.

Umsätze der US-Einzelhändler steigen im Dezember stabil

Die US-Einzelhandelsumsätze sind im Dezember stabil gestiegen, ein Zeichen dafür, dass die Weihnachtssaison 2019 auf einer soliden Basis endete. Die Einzehändler hatten 0,3 Prozent mehr Geld in den Kassen als im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten im Konsens mit einem solchen Anstieg gerechnet.

US-Importpreise im Dezember moderater als erwartet gestiegen

Die US-Importpreise sind im Dezember zwar gestiegen, aber geringer als von Ökonomen prognostiziert. Sie erhöhten sich im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent nach einem Plus im November von 0,1 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Es war der stärkste Anstieg seit März. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten im Konsens eine Zunahme um 0,4 Prozent prognostiziert. Die Entwicklung der Importpreise ist ein Indiz für die US-Inflation.

USA drohten Europäern im Iran-Konflikt Strafzölle auf Autos an

Die USA haben Deutschland, Frankreich und Großbritannien im Streit um das Atomabkommen mit dem Iran mit Strafzöllen auf Autos gedroht. "Die Drohung stand im Raum", bestätigte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) in London. Dass die drei Länder einen im Atomabkommen vorgesehenen Streitschlichtungsmechanismus auslösten, sei aber keine Reaktion darauf gewesen. Der Iran warf den EU-Ländern indes vor, die "Reste" des Atomabkommens ihren Wirtschaftsinteressen geopfert zu haben; Präsident Hassan Ruhani betonte aber, ein Dialog sei weiter möglich.

US-Rechnungshof: Weißes Haus verstieß bei Militärhilfe für Kiew gegen Gesetz

Das Weiße Haus hat mit dem Zurückhalten einer Militärhilfe an die Ukraine - einem der zentralen Elemente im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump - gegen das Gesetz verstoßen. Zu diesem Schluss kommt ein am Donnerstag veröffentlichter Rechtsentscheid des Rechnungshofs des US-Kongresses. Die Haushaltsabteilung des Weißen Hauses habe vom US-Kongress gebilligte Militärhilfe für Kiew aus "politischen Gründen" zurückgehalten. Das verstoße gegen ein zentrales Haushaltsgesetz.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/cbr

END) Dow Jones Newswires

January 16, 2020 13:00 ET ( 18:00 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Nachrichten

Quelle: Dow Jones Newswire Web
21.01. IBM schafft Umsatzwende und blickt optimistisch in die Zukunft IBM 130,80 +4,43%
21.01. NACHBÖRSE/XDAX -0,2% auf 13.534 Punkte CONTINENTAL 110,88 -2,55%
21.01. MÄRKTE USA/Angst vor Pandemie belastet Börse - Boeing unter Druck BOEING 283,20 -3,56%
21.01. GlobeNewswire/Studie von Yunus Social Business zeigt: ,Intra'preneurship motiviert Mitarbeiter, führt zu mehr Innovation und regt die Transformation von Unternehmen an
21.01. Boeing rechnet nicht mit Flugerlaubnis für 737 Max vor Juni oder Juli BOEING 283,20 -3,56%
21.01. EANS-News: Einigung bei TRIGAMMA Vermögensverwaltung GmbH (vormals FVV Frauenthal Vermögensverwaltung GmbH)
21.01. Press Release: WISeKey Reports Full Year 2019 -2- WISEKEY INTL B SF -,05 2,05 +15,82%
21.01. Press Release: WISeKey Reports Full Year 2019 Preliminary, Unaudited Revenue of $24.5 Million and Achieves Profitability WISEKEY INTL B SF -,05 2,05 +15,82%
21.01. DGAP-PVR: Wirecard AG: Veröffentlichung gemäß § -2- WIRECARD 128,40 -1,00%
21.01. DGAP-PVR: Wirecard AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung WIRECARD 128,40 -1,00%
Rubrik: Finanzmarkt
21.01. BUSINESS WIRE: Gilead Sciences to Release Fourth Quarter and Full Year 2019 Financial Results on Tuesday, February 4, 2020
21.01. Netflix mit starkem Nutzerwachstum - aber verhaltenem Ausblick APPLE 284,60 -1,44%
21.01. BUSINESS WIRE: Andersen Global erweitert Präsenz im Nahen und Mittleren Osten; erstmals in Palästina vertreten
21.01. IBM übertrifft Erwartungen mit Mini-Umsatzplus IBM 130,80 +4,43%
21.01. WDH/ROUNDUP 3/Neues Virus in China: Erster Fall in USA nachgewiesen
21.01. WDH: Erster Fall von neuer Lungenkrankheit in den USA
21.01. WDH/ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Coronavirus beendet vorerst die Rally Dow Jones 29.196,04 -0,52%
21.01. WDH/Aktien New York Schluss: Coronavirus beendet vorerst die Rally Dow Jones 29.196,04 -0,52%
21.01. BUSINESS WIRE: MSCI und Burgiss gehen eine strategische Partnerschaft ein
21.01. ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Coronavirus beendet vorerst die Rally Dow Jones 29.196,04 -0,52%

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Die Bundesregierung muss die Zeiterfassung in deutschen Unternehmen neu regeln, da der Europäische Gerichtshof vergangenes Jahr entschieden hat, dass sämtliche Arbeitszeiten erfasst werden müssen. Würden Sie eine richtige Zeiterfassung Ihrer Arbeitszeiten als sinnvoll erachten?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen