DAX®15.215,00-0,13%TecDAX®3.453,75-0,84%Dow Jones 3033.745,40-0,16%Nasdaq 10013.819,35-0,19%
finanztreff.de

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe leicht gestiegen

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 27. Februar leicht zugelegt. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 9.000 auf 745.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 750.000 vorhergesagt.

Auftragseingang der US-Industrie im Januar gestiegen

Der Auftragseingang der US-Industrie hat sich im Januar um 2,6 Prozent gegenüber dem Vormonat und damit stärker als erwartet erhöht. Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 2,3 Prozent gerechnet. Für den Vormonat ergab sich ein Plus von 1,6 Prozent, wie das US-Handelsministerium weiter mitteilte. Vorläufig war eine Zunahme von 1,1 Prozent berichtet worden.

US-Produktivität sinkt im 4. Quartal um annualisiert 4,2 Prozent

Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist im vierten Quartal 2020 nach revidierter Rechnung saisonbereinigt und auf das Jahr hochgerechnet um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal gesunken. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten ein Minus von 4,7 Prozent erwartet, nachdem bei der ersten Schätzung ein Rückgang um 4,8 Prozent ausgewiesen worden war.

Opec-Allianz behält Fördermenge weitgehend bei

Die Opec und ein von Russland angeführtes Bündnis von Ölproduzenten haben beschlossen, dass sie den größten Teil ihrer Förderdrosselungen bis Ende April beibehalten, um das weltweite Angebot trotz steigender Preise zu begrenzen. Russland und Kasachstan wird jedoch erlaubt, die Produktion um 130.000 und 20.000 Barrel pro Tag zu erhöhen, "aufgrund der anhaltenden saisonalen Verbrauchsmuster", teilte die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) mit.

Pimco: Latte für höhere PEPP-Käufe sollte hoch liegen

Die Europäische Zentralbank (EZB) muss nach Aussage von Pimco-Chefvolkswirt Andrew Bosomworth nicht mit erhöhten Anleihekäufen auf die gestiegenen Staatsanleiherenditen im Euroraum reagieren. "Die Latte für solche Interventionen sollte hoch liegen, denn die Märkte sind sehr volatil, und effiziente Märkte tendieren zur Selbstkorrektur", schreibt Bosomworth in seinem Ausblick auf die EZB-Ratssitzung in der nächsten Woche. Anstatt auf solche Marktausschläge zu reagieren, sollte die EZB lieber betonen, dass die Geldpolitik so lange wie nötig unterstützend bleiben werde, um eine Rückkehr der Inflation zum Zielwert zu ermöglichen.

Frankfurter China-Experte rechnet mit Wachstumszielband um die 5 Prozent

Der Leiter des Sino-German Centre an der Frankfurt School of Finance, Horst Löchel, erwartet nicht, dass Chinas am Freitag beginnender Nationaler Volkskongress erneut ein Punktziel für das Wirtschaftswachstum beschließen wird. "Ein Ziel werden sie schon angeben, denn das ist wichtig, um zu dokumentieren, dass der Wohlstand steigt, aber sie werden vielleicht eine Bandbreite von 5 bis 6 Prozent angeben", sagt Löchel. Löchel forscht seit vielen Jahren über China und die Wirtschaftspolitik des Landes. Der Professor für Volkswirtschaftslehre hat selbst viele Jahre in China gelehrt und geforscht.

Ökonomen dringen auf Produktivität und Resilienz nach der Corona-Krise

Führende Wirtschaftswissenschaftler haben als Lehre aus der Corona-Krise Maßnahmen zur Sicherung des künftigen Produktivitätswachstums und zur Verbesserung der staatlichen Krisenreaktionsfähigkeit angemahnt. Eine entscheidende Frage sei: "Wo kommt das Produktivitätswachstum der Zukunft her?", betonte der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, beim Leibniz-Wirtschaftsgipfel der führenden Konjunkturinstitute.

Scholz kündigt Nachtragshaushalt an

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat einen Nachtragshaushalt angekündigt, um zusätzliche Kosten im Zusammenhang mit den Corona-Beschränkungen zu bewältigen. "Angesichts vieler neuer Anforderungen, die jetzt formuliert sind, auch zum Beispiel durch das Testen, wird es notwendig, dass wir das auch noch mit einem Nachtragshaushalt begleiten", sagte Scholz dem Nachrichtensender Welt. "Eins ist ganz klar: Wir werden, solange es nötig ist, gegen die Krise gegenhalten", betonte er.

Union und Opposition verlangen Nachbesserung der Bafin-Reform

Die Unionsfraktion und die Opposition haben im Bundestag Änderungen an den von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) wegen des Wirecard-Skandals auf den Weg gebrachten Reformplänen für die Finanzaufsicht gefordert. "Der vorliegende Gesetzentwurf bietet eine gute Grundlage, geht in die richtige Richtung, die Union will aber nachschärfen", sagte der Obmann im Wirecard-Untersuchungsausschuss, Matthias Hauer (CDU) bei der ersten Lesung des Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetzes.

DJG/DJN/AFP/apo

END) Dow Jones Newswires

March 04, 2021 13:00 ET ( 18:00 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Die Corona-Pandemie hat den Online-Handel enorm befeuert.Haben Sie seit Beginn der Corona-Pandemie mehr im Internet bestellt?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen