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ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, -2-

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DJ ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

EZB-Rat könnte über Junk-Bonds als Repo-Sicherheiten beraten - Agentur

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) wird laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwochabend über Repo-Sicherheiten beraten. Dabei könnte es auch um die Frage gehen, ob die EZB generell Anleihen von Ländern akzeptieren soll, die über kein Investment Grade Rating verfügen. Seit kurzem tut sie das ausnahmsweise (und zunächst befristet bis Jahresende) im Falle Griechenlands. Der "Elefant im Raum" ist jedoch Italien, dessen Bonitätsnote Standard & Poor's (S&P) am Freitag aktualisiert.

Rabobank: EZB dürfte über Unternehmensratings reden

Die Pressemeldungen zufolge am Mittwochabend anstehenden telefonischen Beratungen des EZB-Rats dürften sich nach Einschätzung der Rabobank um Unternehmensratings drehen. "Angesichts der Tatsache, dass die Zentralbank bereits Staatsanleihen mit Junk-Status als Sicherheit akzeptiert (griechische), dürfte es bei einer Lockerung der Sicherheitenregeln eher um die 'gefallenen Engel', gehen, bei denen die Fed bereits gehandelt hat", schreibt die Bank in einem Kommentar.

EZB teilt bei täglichem Dollar-Tender 3,814 Milliarden zu

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihrem täglichen Dollar-Tender mit einer Laufzeit von sieben Tagen 3,814 Milliarden US-Dollar an fünf Banken zugeteilt. Am Vortag hatte es keine Nachfrage gegeben. Der Tender hat einen Festzinssatz von 0,29 (zuvor: 0,30) Prozent.

EZB teilt bei 84-tägigem Dollar-Tender 2,003 Milliarden zu

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihrem wöchentlichen Dollar-Tender mit einer Laufzeit von 84 Tagen 2,003 Milliarden US-Dollar an sieben Banken zugeteilt. In der Vorwoche hatten elf Banken eine Summe von 2,260 Milliarden nachgefragt und erhalten. Der Tender hat einen Festzinssatz von 0,32 (zuvor: 0,33) Prozent.

BoE-Gouverneur warnt vor zu früher Öffnung der Wirtschaft

Der Gouverneur der Bank of England (BoE), Andrew Bailey, hat davor gewarnt, die britische Wirtschaft zu früh wieder zu öffnen, da das Land weiterhin von der Coronavirus-Pandemie heimgesucht wird. "Wenn wir eine Lockerung hätten und dann die Abschaltung wieder zurückkäme, würde das meiner Meinung nach das Vertrauen der Menschen sehr stark beschädigen", sagte Bailey der Daily Mail. "Wenn wir einen Fehlstart haben, hätte das meiner Meinung nach potenziell ziemlich schwierige Auswirkungen."

Riksbank beginnt mit Kauf von Kommunalobligationen

Schwedens Zentralbank hat angekündigt, dass sie mit dem Ankauf von Kommunalanleihen als nächsten Schritt in ihrem Kaufprogramm beginnen wird, um die Geldpolitik expansiv zu halten und die Kreditversorgung der Wirtschaft inmitten der Pandemie zu unterstützen. Die Riksbank hatte zuvor beschlossen, ihre Anleihenkäufe in diesem Jahr um bis zu 300 Milliarden Schwedische Kronen (27,5 Milliarden Euro) aufzustocken und hat bereits mit dem Ankauf von Staatsanleihen, gedeckten Schuldverschreibungen und Commercial Paper begonnen.

Chinas Bankenaufseher rechnen mit Zunahme fauler Kredite

Chinas Bankenaufseher haben vor einer Zunahme fauler Kredite in den Büchern der Geschäftsbanken des Landes gewarnt. Im ersten Quartal dieses Jahres seien die Banken mit notleidenden Krediten über 450 Milliarden Yuan (umgerechnet rund 59,6 Milliarden Euro) konfrontiert gewesen - 80 Milliarden Yuan mehr als noch vor einem Jahr, führte Xiao Yuanqi, Sprecher und Chief Risk Officer der China Banking and Insurance Regulatory Commission, aus.

Schon mindestens 110.000 Corona-Tote in Europa

Durch die Corona-Pandemie sind in Europa mittlerweile bereits mindestens 110.000 Menschen ums Leben gekommen. Auf dem Kontinent starben 110.192 der 1.246.840 Menschen, bei denen eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus registriert wurde, wie am Mittwoch Berechnungen der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben ergaben. Damit ist Europa der am schwersten betroffene Kontinent. Weltweit wurden bislang 177.368 Corona-Tote gemeldet.

ING sieht Risiko asymmetrischer Erholung im Euroraum

ING sieht das Risiko, dass es mit der schrittweisen Aufhebung der Eindämmungsmaßnahmen gegen das Coronavirus zu einer asymmetrischen Konjunkturerholung im Euroraum kommen wird. Basierend auf den "Covid-19 Community Mobility Reports" von Google schätzt die Bank, dass die Wirtschaftsaktivität besonders stark in Italien, Spanien und Frankreich gelitten hat. Diese Länder hätten Eindämmungsmaßnahmen nicht nur als erste ergriffen, diese seien auch besonders strikt und würden voraussichtlich recht spät aufgehoben werden, argumentieren die Volkswirte Bert Colijn und Carsten Brzeski.

Maskenpflicht nun auch in NRW, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und im Saarland

Auch in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und im Saarland gilt vom kommenden Montag an eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Dies teilten die jeweiligen Regierungssprecher in einer Erklärung mit.

Kabinett beschließt höhere Mindestlöhne für Pflegekräfte

Das Bundeskabinett hat eine Erhöhung der Mindestlöhne für Pflegekräfte beschlossen. Pflegefachkräfte mit dreijähriger Ausbildung erhalten ab dem 1. Juli 2021 bundesweit mindestens 15 Euro pro Stunde, am 1. April 2022 steigt der Mindestlohn auf 15,40 Euro. "Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie zeigt sich einmal mehr, welch große Verantwortung Pflegekräfte für Gesundheit und Leben der Menschen tragen", erklärte die Bundesregierung nach der Kabinettssitzung.

Tourismusbranche fordert Direkthilfen über einen Notfallfonds

Die deutsche Tourismuswirtschaft hat ihren dringenden Appell nach mehr staatlicher Unterstützung verstärkt und fordert nun direkte Beihilfen. Diese müssten "dringend eingerichtet werden", etwa über einen eigenen Entschädigungs- oder Notfallfonds, sagte der Generalsekretär des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BDT), Michael Rabe, im Deutschlandfunk. Es gelte, "diese Vielfalt, die einen wunderbaren Wettbewerb und damit auch Qualitäten im Tourismus gewährleistet, zu erhalten".

IfW fordert fairen Ausgleich für wirtschaftliche Corona-Lasten

Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, hält die wirtschaftlichen Lasten aus der Bekämpfung des Coronavirus für unfair verteilt und fordert einen Ausgleich dafür. Während die gesamte Gesellschaft vom Eindämmen des Virus profitiere, trügen die Lasten der Virusbekämpfung vor allem jene Unternehmen, die in einer von den Gesundheitsauflagen besonders betroffenen Branche tätig seien - wie etwa dem Tourismus oder der Gastronomie. Sie starteten überschuldet in die Zeit nach der Krise, was die Erholung hemme.

Maschinenbauer beklagen "Kleinstaaterei" bei Quarantäne-Regeln

Die Maschinenbauer haben einheitliche Regeln für die Befreiung von der Corona-Quarantäne in ganz Deutschlands gefordert. Angemessen sei eine überall gültige Fünf-Tage-Regelung wie in Nordrhein-Westfalen, erklärte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). "Monteure und andere Servicekräfte müssen sich frei ins europäische Ausland bewegen können", erklärte der VDMA-Außenwirtschaftsleiter Ulrich Ackermann. "Der aktuelle Flickenteppich an Formulierungen und individuelle Varianten in den einzelnen Bundesländern bedeutet dagegen einen Rückfall in die Kleinstaaterei des 19. Jahrhunderts."

Familienunternehmen sehen in Corona-Bonds "moralische Verblendung"

Die deutschen Familienunternehmen lehnen eine gemeinsame europäische Schuldenaufnahme über Corona-Bonds ab und sehen in diesen Anleihen eine "moralische Verblendung". Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) solle beim bevorstehenden EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs bei ihrer Ablehnung dieses Instruments bleiben.

Hälfte der Deutschen zweifelt an rascher ökonomischer Erholung

Jeder zweite Deutsche (55 Prozent) glaubt nicht daran, dass sich die Wirtschaft nach Aufhebung des Lockdowns wegen der Coronavirus-Pandemie schnell erholen wird. Lediglich jeder Dritte (36 Prozent) sieht Chancen auf eine rasche ökonomische Erholung, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos ergab.

BA: Anstieg bei Kurzarbeit flacht auf sehr hohem Niveau ab

Die Nachfrage deutscher Unternehmen nach Kurzarbeit flacht nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) auf sehr hohem Niveau ab. "Bis zum 20. April haben rund 718.000 Betriebe bei den Agenturen für Arbeit Kurzarbeit angemeldet", teilte die BA mit und fügte hinzu: "In den Arbeitsagenturen gehen weiterhin Anzeigen zur Kurzarbeit ein, die Kurve flacht aber deutlich ab."

Bei acht Millionen Kurzarbeitern reicht die BA-Rücklage nicht

Sollte die Coronakrise die Zahl der Kurzarbeiter dieses Jahr in der Spitze auf acht Millionen und im Jahresdurchschnitt auf 2,6 Millionen steigen lassen, würde die Rücklage der Bundesagentur für Arbeit (BA) von knapp 26 Milliarden Euro nicht ausreichen. Der Bund müsste der Behörde dann schon dieses Jahr ein Darlehen von vier Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Eine entsprechende Modellrechnung, über die das Handelsblatt berichtete, bestätigte die BA auf Anfrage von Dow Jones Newswires.

SPD pocht auf erster Lesung zu Grundrente in nächster Sitzungswoche

MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 22, 2020 07:30 ET ( 11:30 GMT)

Die SPD beharrt darauf, die in der Koalition weiterhin umstrittene Grundrente in der kommenden Sitzungswoche in den Bundestag einzubringen. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Carsten Schneider sagte bei einer Pressekonferenz in Berlin, er sei "sehr enttäuscht" darüber, dass die Union die Grundrente nicht diese Woche auf die Tagesordnung habe setzen wollen. "Wir bestehen darauf, dass in der nächsten Sitzungswoche die erste Lesung kommt". sagte Schneider.

Karliczek erwartet längerfristig keinen normalen Schulunterricht

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) erwartet längerfristig keinen normalen Unterricht an den Schulen in Deutschland. Es gehe jetzt zunächst darum, das zu tun, was möglich sei, sagte Karliczek im Deutschlandfunk. Dies bedeute etwa, Präsenzunterricht und digitale Lernmethoden zu kombinieren. Wenn Anfang Mai die meisten Schulen wieder öffneten, sei es vor allem wichtig, Abschlussklassen die Möglichkeit zu geben, Stoff nachzuholen, so Karliczek.

Altmaier will reduzierte Mehrwertsteuer für Hotels und Gastronomie

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich vor dem Treffen des Koalitionsausschusses zur aktuellen Corona-Situation für höhere finanzielle Hilfen für die Hotel- und Gastrobranche ausgesprochen. Die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent sei "eine gute Option", sagte er der Passauer Neuen Presse. Auch seien konkrete Hilfen bei Modernisierungen und Kosteneinsparungen vorstellbar.

SPD-Fraktionsgeschäftsführer: Zuschüsse für Gastronomiebereich verlängern

Die SPD-Bundestagsfraktion hat eine dreimonatige Verlängerung der von der Regierung zur Abfederung der Corona-Lasten auf den Weg gebrachten Zuschüsse für Kleinunternehmer und Solo-Selbstständige ins Spiel gebracht. Einen entsprechenden Vorschlag machte Fraktionsgeschäftsführer Carsten Schneider bei einer Pressekonferenz in Berlin. Kernpunkt sei es, zu geeigneten Maßnahmen zu kommen, um dem Gastronomiebereich eine Öffnungsperspektive zu geben. "Solange dies nicht der Fall ist, bin ich dafür, dass wir die Zuschüsse einfach um drei Monate verlängern", sagte Schneider.

Kabinett beschließt kräftigen Rentenanstieg

Das Bundeskabinett hat eine deutliche Steigerung der Renten beschlossen. Wegen der jüngst deutlichen Lohnzuwächse werden die Renten ab 1. Juli in Westdeutschland um 3,45 Prozent und in den neuen Ländern um 4,20 Prozent steigen. "Möglich wird das Rentenplus durch die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und steigende Löhne der letzten Jahre", erklärte die Bundesregierung. Die Löhne seien 2019 im Westen im Vergleich zu 2018 um 3,28 Prozent und im Osten um 3,83 Prozent gestiegen.

Grünen-Chef Habeck drängt auf strengere Regeln bei Corona-Hilfen

Grünen-Chef Robert Habeck hat strengere Kriterien für die aktuelle Vergabe von staatlichen Finanzhilfen in der Corona-Krise gefordert. "Ich bin dafür, dass die Unternehmen, die jetzt staatliche Unterstützung bekommen, die Managergehälter deckeln müssen, keine Dividenden an die Aktionäre auszahlen und kein Geld in Steueroasen anlegen dürfen", sagte der Co-Vorsitzende der Grünen der Wochenzeitung Die Zeit. "Regeltreue und Anstand, das sollten die Voraussetzungen für öffentliche Unterstützung sein."

BDI schlägt Alarm wegen rasant ansteigender Ausfuhrbeschränkungen

Die deutsche Industrie zeigt sich wegen rasant ansteigender Ausfuhrbeschränkungen in der derzeitigen Corona-Pandemie besorgt. Es gebe weltweit einen Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen bei dem, was Länder als systemrelevante und nicht-systemrelevante Produktzweige und Dienstleistungen ansehen. Hier bedürfe es innerhalb der Gruppe der 20 führenden Industriestaaten (G20) einheitlicher Regelungen. Ausfuhrbeschränkungen sollten zudem zurückgeführt werden.

BA erlaubt Einsatz von Asylbewerbern als Erntehelfer

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat wegen der Corona-Krise einer Lockerung des Arbeitsverbots für Asylbewerber, Geduldeten und Drittstaatsangehörigen zugestimmt. Bis zum 31. Oktober dürfen diese als Helfer in der Landwirtschaft tätig werden, wo es zunehmend Engpässe auf den Äckern gegeben hatte.

Kramp-Karrenbauer verteidigt Vorgehen bei Kampfflugzeug-Deal

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat ihr umstrittenes Vorgehen beim Erwerb neuer Kampfflugzeuge für die Luftwaffe verteidigt. Im Verteidigungsausschuss des Bundestags wies sie den Vorwurf zurück, sie habe ihrem US-Kollegen Mark Esper ohne Einbindung des Parlaments den Kauf von Kampfjets aus den USA in Aussicht gestellt, wie Teilnehmer gegenüber AFP berichteten. Der Forderung der Opposition, Dokumente über ihre genauen Absprachen mit den USA vorzulegen, sei die Ministerin aber nicht nachgekommen.

Staatsschulden im Euroraum sinken 2019 auf 84,1 Prozent des BIP

Die Staatsschulden in der Eurozone sind im Jahr 2019 im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung zurückgegangen. Der öffentliche Schuldenberg sank gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf 84,1 von 85,8 Prozent im Vorjahr, wie die Statistikbehörde Eurostat meldete. In absoluten Zahlen kletterte der Schuldenberg allerdings auf 11,9 von 11,6 Billionen Euro. In der EU-27 sank die Staatsschuldenquote auf 77,8 von 79,6 Prozent entsprechend 13,9 nach 13,5 Billionen Euro.

Bund meldet für 2020 Staatsdefizit von 7,25 Prozent nach Brüssel

Das Volumen der gesamtstaatlichen haushaltswirksamen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen liegt im Jahr 2020 bei rund 453 Milliarden Euro und das gesamtstaatliche Defizit bei 7,25 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). Das stellt der Bund in dem vom Kabinett beschlossenen Stabilitätsprogramm für das Jahr 2020 fest, das nach Brüssel gemeldet wird. Der Umfang der Garantien beträgt demnach insgesamt rund 820 Milliarden Euro.

Schon über zehn Millionen Franzosen in Kurzarbeit

In Frankreich steigt die Zahl der Kurzarbeiter in der Corona-Krise weiter an. Derzeit seien mehr als zehn Millionen Franzosen auf Kurzarbeit angewiesen, sagte Arbeitsministerin Muriel Pénicaud dem Sender BFM Business. Fast jeder zweite Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft sei betroffen. In Deutschland rechnet die Regierung mit mehreren Millionen Kurzarbeitern, bis Ostern lagen rund 725.000 Anträge von Unternehmen vor.

Erste Corona-Tote in den USA schon Wochen vor bislang erstem bekannten Fall

In den USA sind bereits Wochen vor der offiziellen Registrierung des landesweit ersten Corona-Toten Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Bei der Autopsie von zwei am 6. und am 17. Februar verstorbenen Menschen seien durch das neuartige Coronavirus hervorgerufene Covid-19-Erkrankungen nachgewiesen worden, teilte die Rechtsmedizin des kalifornischen Bezirks Santa Clara nach einer Bestätigung durch die US-Gesundheitsbehörde CDC mit.

Commerzbank: US-Arbeitslosenquote von über 15 Prozent

Die Commerzbank rechnet damit, dass die US-Arbeitslosenquote im April auf über 15 Prozent steigen wird. Sie wäre damit so hoch wie zuletzt während der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren. Die Commerzbank rechnet vor, dass seit dem März-Bericht über 20 Millionen US-Amerikaner ihren Job verloren haben. "Bei unveränderter Erwerbspersonenzahl würde dies die Arbeitslosenquote auf 18 Prozent treiben", schreibt Volkswirt Bernd Weidensteiner in einer Researchnote.

Iran schießt erstmals Militär-Satelliten ins All

Der Iran hat nach eigenen Angaben erstmals einen Militär-Satelliten ins All geschossen. Der Satellit sei am Mittwoch mit einer Trägerrakete aus einem Wüstengebiet im Zentrum des Landes in die Umlaufbahn gebracht worden, teilten die iranischen Revolutionsgarden auf ihrer Website Sepahnews mit. Sie sprachen von einem "Erfolg".

+++ Konjunkturdaten +++

US/MBA Market Index Woche per 17. Apr -0,3% auf 768,5 (Vorwoche: 770,7)

US/MBA Purchase Index Woche per 17. Apr +2,1% auf 186,4 (Vorwoche: 182,6)

US/MBA Refinance Index Woche per 17. Apr -0,8% auf 4.206,7 (Vorwoche: 4.242,7)

DJG/DJN/AFP/apo

END) Dow Jones Newswires

April 22, 2020 07:30 ET ( 11:30 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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