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ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Katalanisches Parlament will am Montag trotz Urteil tagen

Das katalanische Regionalparlament will am Montag tagen und über eine Loslösung von Spanien sprechen. Es widersetzt sich damit einem Urteil des spanischen Verfassungsgerichts. Der katalanische Präsident Carles Puigdemont will in der Sitzung die Ergebnisse des Unabhängigkeitsreferendums präsentieren. Nach Angaben von katalanischen Behörden haben sich in der umstrittenen Abstimmung rund 90 Prozent für eine Abspaltung von Spanien ausgesprochen.

Puigdemont verschiebt Rede vor katalanischem Parlament

Der katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont will sich nun erst am Dienstag vor dem Regionalparlament über die Folgen des Unabhängigkeitsreferendums äußern. Er verschob seine ursprünglich für Montag geplante Rede um einen Tag, wie ein Sprecher der Regionalregierung am Freitag in Barcelona mitteilte. Zuvor hatte das spanische Verfassungsgericht die für Montag geplante Parlamentssitzung untersagt.

Fitch sieht begrenzte Risiken durch Unabhängigkeit Kataloniens

Die Ratingagentur Fitch sieht nur begrenzte Risiken für die von ihr bewerteten spanischen Unternehmen im Fall einer Unabhängigkeit Kataloniens, die die Ratinganalysten als unwahrscheinlich einstufen. Grund dafür sei die breite geographische Aufstellung der meisten Unternehmen und der wahrscheinliche politische Wunsch, wichtige Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.

Berlin lädt zum Stahlgipfel gegen Trumps Schutzzollpolitik

Angesichts der Drohung der US-Regierung, Stahlimporte mit Strafzöllen zu belegen, lädt die Bundesregierung Ende November zu einem Stahlkrisengipfel ein. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, werden am 30. November Minister und Regierungsvertreter aus 33 Ländern nach Berlin kommen, um über die Probleme der Stahlindustrie zu sprechen. Die Branche kämpft mit Überkapazitäten, die vor allem auf das enorme Angebot chinesischen Billigstahls zurückgehen.

Kopf-an-Kopf-Rennen von SPD und CDU in Niedersachsen

Gut eine Woche vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liegen CDU und SPD einer aktuellen Umfrage zufolge mit jeweils 33 Prozent gleichauf. Die FDP könnte mit 10 Prozent drittstärkste Kraft knapp vor den Grünen werden, die laut dem ZDF-"Politbarometer Extra" auf 9 Prozent kommen. Die AfD erreicht demnach 7 Prozent und die Linke 5 Prozent - ob sie den Einzug in den Landtag schafft, bleibt nach der Umfrage unklar.

FDP-Chef Lindner kritisiert Schäubles Finanzpolitik

FDP-Chef Christian Lindner hat die Finanzpolitik des scheidenden Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble (CDU) in der vergangenen Legislaturperiode kritisiert. "Bei allem Respekt vor Herrn Schäuble als Person, das waren keine bombastischen vier Jahre", sagte Lindner dem Handelsblatt. Dass er als Finanzminister solche Lorbeerkränze umgehängt bekomme, hänge auch damit zusammen, dass die bisherige Opposition wirkungslos gewesen sei. "Mich hat jedenfalls nicht beeindruckt, was in den vergangenen vier Jahren finanzpolitisch passiert ist", sagte Lindner.

Peter will Grünen-Vorsitzende bleiben

Grünen-Chefin Simone Peter will Vorsitzende der Partei bleiben und sich in dem Amt wiederwählen lassen. "Ich werfe meinen Hut in den Ring", sagte Peter dem ARD-Hauptstadtstudio. Sie sehe ihre Rolle als "Grünes Gewissen", sagte sie. "Ich stehe weiter bereit, als Parteivorsitzende die Politik zu gestalten." Peter betonte den Anspruch, "dass wir Soziales und Ökologisches verbinden", und dass die Grünen "weiterhin progressive linke Kraft" sein sollten.

CDU-Wirtschaftsrat fordert Ende des Streits in der Union

Der CDU-Wirtschaftsrat hat an die Union appelliert, ihren Streit um eine Flüchtlingsobergrenze beizulegen und eine Jamaika-Koalition als neuen Schwung für die Wirtschaft in Deutschland zu begreifen. "Wir appellieren an die Spitzen von CDU und CSU, sich bei den strittigen Fragen zu einigen und mit einer gemeinsamen Linie in die Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition zu treten," sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsverbandes, Wolfgang Steiger, der Rheinischen Post mit Blick auf das Unions-Treffen am Sonntag.

Friedensnobelpreis geht an Anti-Atomwaffenbewegung Ican

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Ican). Das gab das Nobelpreis-Komitee am Freitag in Oslo bekannt. Die Organisation werde für ihren Kampf für eine atomwaffenfreie Welt gewürdigt.

Monopolkommission: Autofahrer und Spediteure sollen CO2-Abgabe zahlen

Die Monopolkommission hat sich für ein Auslaufen der Förderung von grünem Strom ausgesprochen. Die Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes soll hingegen durch die Einbeziehung des Verkehrssektors in den europäischen Emissionshandel (ETS) gelingen, wie aus einem neuen Gutachten der Regierungsberater hervorgeht.

Schweiz/SNB: Währungsreserven Sep 724,4 Mrd CHF

Schweiz/SNB: Währungsreserven betrugen im Aug 716,9 Mrd CHF

Taiwan Verbraucherpreise Sep +0,50% gg Vorjahr (PROG +0,9%)

DJG/DJN/AFP/apo

END) Dow Jones Newswires

October 06, 2017 07:30 ET (11:30 GMT)

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