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ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Wachstum in der Eurozone trotz Belebung sehr schwach

Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone hat sich im August leicht belebt. Die kriselnde Industrie bremste aber weiterhin die Dynamik der Gesamtwirtschaft. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - erhöhte sich auf 51,8 Zähler von 51,5 im Vormonat, wie das IHS Markit Institut im Zuge der ersten Veröffentlichung berichtete. Volkswirte hatten dagegen einen Rückgang auf 51,0 Punkte vorhergesagt.

Deutsche Wirtschaft nimmt im August überraschend Fahrt auf

Die deutsche Wirtschaft hat im August überraschend an Schwung gewonnen. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg auf 51,4 Zähler von 50,9 im Vormonat, wie das IHS-Markit-Institut im Zuge der ersten Veröffentlichung mitteilte. Oberhalb von 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum.

Deutsche Bank: Fed-Zinssenkung von 50 Basispunkten wenig wahrscheinlich

Die Deutsche Bank hält eine Fed-Leitzinssenkung um 50 Basispunkte im September nach Veröffentlichung des Protokolls der Juli-Sitzung nur noch für wenig wahrscheinlich. "Die Märkte preisen einen großen Schritt nur noch zu 12 Prozent ein - vor Veröffentlichung der Minutes waren es 20 gewesen und in der vergangenen Woche 50 Prozent", heißt es im Morgenkommentar der Bank. Laut den Minutes seien sich die Mitglieder Offenmarktausschusses FOMC Ende Juli der Risiken des Handelskriegs bewusst gewesen und von der Eskalation Anfang August nicht überrascht worden.

Indonesische Notenbank senkt Leitzins um 25 Basispunkte

Die indonesische Zentralbank hat ihren Leitzins um 25 Basispunkte gesenkt, um die Wirtschaft zu unterstützen. Die Inflation sei weiterhin gutartig, die Unsicherheiten über das globale Wachstums blieben aber bestehen, erklärte die Notenbank. Sie reduzierte ihren siebentägigen Reverse-Repo-Satz auf 5,50 Prozent. Es war die zweite Lockerung innerhalb von zwei Monaten. Das Ergebnis entsprach den nahezu einstimmigen Ansichten von Ökonomen, die von Dow Jones Newswires befragt wurden.

IfW: Korrektur der Steuerschätzung bei anhaltendem Konjunkturabschwung

Die öffentlichen Haushalte werden in diesem Jahr wohl mit weniger Geld auskommen müssen als noch im Mai prognostiziert, erklärte das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) nach der Veröffentlichung des jüngsten Monatsberichts des Bundesfinanzministeriums. Allerdings sollten der konjunkturelle Abschwung und der Rückgang der Steuereinnahmen nicht zu übereiltem Aktionismus in der Bundesregierung führen.

Lambrecht will härter gegen Unternehmenskriminalität vorgehen

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) will die möglichen Sanktionen gegen Unternehmen deutlich erhöhen, die kriminelle Aktivitäten betreiben oder zulassen. Bei Verstößen sollten künftig gegen große Wirtschaftsunternehmen mit über 100 Millionen Euro Jahresumsatz Sanktionen in Höhe von bis zu 10 Prozent ihres Umsatzes verhängt werden können, sagte Lambrecht in Berlin. Bisher liegt die Obergrenze für große und kleine Unternehmen fest bei 10 Millionen Euro.

Altmaier-Entwurf: Bis zu 14 Milliarden Euro für Braunkohleregionen

Die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen können mit Finanzhilfen in Milliardenhöhe rechnen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat einen Referentenentwurf für ein Strukturstärkungsgesetz vorgelegt, damit die Mittel bis 2038 fließen können. Die Braunkohle-Gebiete sollen demnach bis zu 14 Milliarden Euro für besonders bedeutsame Investitionen erhalten. Davon seien 43 Prozent für die Lausitz, 37 Prozent für das Rheinische und 20 Prozent für das Mitteldeutsche Revier vorgesehen, teilte das Wirtschaftsministerium mit.

Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Ostdeutsche schwieriger

Für die meisten Menschen in Ostdeutschland ist es 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer schwieriger, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, als in vielen anderen deutschen Regionen. Insgesamt hängen die Lebensverhältnisse in Deutschland weitgehend vom Wohnort ab. Das ist das Ergebnis des "Teilhabeatlas Deutschland", der vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und der Wüstenrot Stiftung vorgestellt wurde.

Berlin und Ankara für mehr Austausch zu künstlicher Intelligenz

Deutschland und die Türkei wollen bei der Erforschung der künstlichen Intelligenz stärker zusammenarbeiten. Das vereinbarte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bei einem Treffen mit dem türkischen Industrie- und Technologieminister Mustafa Varank anlässlich der Deutsch-Türkischen Konferenz zu künstlicher Intelligenz in Berlin. Altmaier hatte Varank zuvor zu der Veranstaltung eingeladen.

Peking droht mit Gegenmaßnahmen und will Handelsgespräche fortsetzen

Das chinesische Handelsministerium hat bekräftigt, dass es Gegenmaßnahmen ergreifen wird, sollten die neu angekündigten Zölle der USA in Kraft treten. Es forderte Washington auf, sein Vorgehen rückgängig zu machen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Alle neuen Zölle werden zu einer Eskalation der Handelskonflikte führen", sagte der Sprecher des Ministeriums, Gao Feng, bei einem regelmäßigen Briefing, trotz der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, einige der Abgaben zu verschieben.

Südkorea zieht sich aus Geheimdienstabkommen mit Japan zurück

Südkorea zieht sich aus einem Abkommen mit Japan zurück, das es den Ländern erlaubte, Informationen über das Militär Nordkoreas auszutauschen. Die Entscheidung dürfte die Spannungen zwischen den Ländern, beides US-Verbündete, erhöhen. Südkorea hat gegen die Entscheidung Japans protestiert, die Kontrollen seiner Exporte nach Südkorea zu verschärfen. Das Verhältnis zwischen Südkorea und Japan ist wegen der Kolonialzeit und dem Zweiten Weltkrieg historisch belastet.

+++ Konjunkturdaten +++

Frankreich/Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe Aug 51,0 (1. Veröff.)

Frankreich/Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe Aug PROGNOSE: 49,5

Frankreich/Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe Juli war 49,7

Frankreich/Einkaufsmanagerindex Service Aug 53,3 (1. Veröff.)

Frankreich/Einkaufsmanagerindex Service Aug PROGNOSE: 52,5

Frankreich/Einkaufsmanagerindex Service Juli war 52,6

Frankreich/Einkaufsmanager-Sammelindex Aug 52,7 (1. Veröff.)

Frankreich/Einkaufsmanager-Sammelindex Juli war 51,9

Schweden Juli Arbeitslosenzahl 390.000

Schweden Juli Arbeitslosenquote 6,9%

Schweden Juli Arbeitslosenquote PROGNOSE: 5,8%

DJG/DJN/AFP/apo

END) Dow Jones Newswires

August 22, 2019 07:30 ET ( 11:30 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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