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ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Deutscher Auftragseingang im August deutlich höher als erwartet

Der Auftragseingang der deutschen Industrie hat sich im August deutlich besser als erwartet entwickelt. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) stiegen die Bestellungen gegenüber dem Vormonat um 3,6 Prozent. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen Anstieg von nur 0,9 Prozent prognostiziert. Der vorläufig für den Vormonat gemeldete Rückgang von 0,7 Prozent wurde zudem auf 0,4 Prozent revidiert.

Deutscher Industrieumsatz steigt im August stark

Der Umsatz in der deutschen Industrie ist im August überaus kräftig gestiegen. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) erhöhte er sich gegenüber dem Vormonat preisbereinigt um 3,6 Prozent. Das deutet darauf hin, dass auch die Produktion im August spürbar gestiegen ist. Der für Juli vorläufig gemeldete Rückgang um 0,1 Prozent wurde bestätigt.

Lampe: Kein nachhaltig höheres Wachstum in Deutschland

Das Bankhaus Lampe erwartet trotz der hohen Auftragseingänge der deutschen Industrie im August (plus 3,6 Prozent) kein nachhaltig höheres Wirtschaftswachstum in Deutschland. "Der industrielle Aufwärtstrend ist zwar intakt, aber daraus sollte man nicht schließen, dass wir zu einem nachhaltig höheren Wachstumstempo kommen", sagte Chefvolkswirt Alexander Krüger. Er verwies auf gesunkene Auftragsbestände und den Rückgang der Einzelhandelsumsätze in den ersten beiden Monaten des dritten Quartals. "Wir werden nicht die gleiche Dynamik wie im zweiten Quartal sehen", sagte er.

ING: Deutsche Industrie bis Jahresende unter Dampf

ING rechnet nach der Veröffentlichung überraschend guter Auftragsdaten damit, dass die deutsche Industrie zumindest bis Jahresende unter Dampf bleiben wird. "Dank der guten August-Daten sieht das laufende Jahr nun ebenso gut wie 2016 aus", schreibt ING-Diba-Chefvolkswirt Carsten Brzeski in einem Kommentar. Die in Umfragen ermittelten hohen Auftragsbestände und Produktionserwartungen deuteten darauf hin, dass die deutsche Industrie das Jahr mit "Maximalgeschwindigkeit" beenden werde.

Frankreichs Statistikbüro erhöht Wachstumsprognose für 2017

Die französische Statistikbehörde hat ihre Wachstumsprognose für 2017 erhöht. Das Anziehen der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone stützt die Reformbestrebungen von Präsident Emmanuel Macron. Die Statistikbehörde Insee erwartet für dieses Jahr nun ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,8 Prozent, nach drei Jahren mit "moderatem Wachstum" von etwa 1 Prozent. Im Juni hatte sie noch ein BIP-Wachstum von 1,6 Prozent für 2017 in Aussicht gestellt.

George warnt vor Verzögerung bei Zinserhöhung

Die Präsidentin der Kansas-Fed, Esther George, hat ihre Forderung nach langsam steigenden Leitzinsen in den USA bekräftigt. Die Wirtschaft wachse schneller als ihre Trendrate und die Arbeitslosigkeit sei niedrig, da berge es Risiken für die Nachhaltigkeit des Wachstums, zu lange mit der Beendigung der lockeren Geldpolitik zu warten, sagte George, die in diesem Jahr nicht stimmberechtigt im Offenmarktausschuss ist.

Australische Zentralbank schließt Zinssenkung nicht aus

Die australische Zentralbank schließt eine Zinssenkung grundsätzlich nicht aus. Zwar sei der Rückgang der Einzelhandelsumsätze im Juli und August kein Grund dafür, sofort Alarm zu schlagen, sagte Ian Harper, Boardmitglied der Reserve Bank of Australia (RBA). Sollte aber der Konsum an Dynamik verlieren, könnte eine zinspolitische Antwort angemessen sein. Besorgniserregend für die Zentralbanker sei das langsame Wachstum der Löhne, sagte Harper in einem Interview mit dem Wall Street Journal.

Sabadell verlegt Hauptsitz von Katalonien nach Alicante

Die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens werden der dort ansässigen Bank Sabadell zu unheimlich. Ihr Verwaltungsrat beschloss deshalb, den Hauptsitz des Instituts nach Alicante zu verlagern. Zuvor war der Aktienkurs der Bank unter Druck geraten, weil Unsicherheit über die Folgen einer Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien besteht. Sabadell begründete den Schritt damit, dass die Bank so die "Interessen von Kunden, Aktionären und Mitarbeitern" schützen wolle. Der Umzug findet nur auf dem Papier statt, Mitarbeiter müssen nicht an andere Arbeitsplätze wechseln.

Trump greift Iran erneut wegen Atomabkommens an

Wenige Tage vor Ablauf einer Frist zur Bewertung des Atomabkommens mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump dem Land erneut vorgeworfen, den "Geist" des Abkommens nicht einzuhalten. "Das iranische Regime unterstützt Terrorismus und exportiert Gewalt und Chaos im gesamten Nahen Osten", sagte Trump am Donnerstag bei einem Treffen mit militärischen Spitzenvertretern in Washington. Die ständige Aggression und die atomaren Ambitionen des Iran müssten beendet werden.

Weil schließt in Niedersachsen Rot-Rot-Grün nicht aus

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will sich vor der Landtagswahl nicht im Vorfeld auf Partner für eine mögliche Koalition festlegen. Grundsätzlich hält er sich auch die Option einer rot-rot-grünen Koalition offen. "Ich leide nicht unter Ausschließeritis", sagte Weil der Neuen Osnabrücker Zeitung. Seinen "politischen Ehrgeiz" sehe er aber darin, dass die Linke nicht in den Landtag komme.

Bahn-Reisende müssen auch am Freitag mit vielen Zugausfällen rechnen

Nach dem verheerenden Sturmtief "Xavier" mit sieben Toten müssen Bahnreisende auch am Freitag mit Zugausfällen und langen Wartezeiten rechnen. Im Norden und Nordosten Deutschlands seien die Strecken für den Fernverkehr auch am Morgen größtenteils noch nicht befahrbar, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Sechs Tote durch Orkantief "Xavier" in Norddeutschland

Schwere Schäden durch das Sturmtief "Xavier": In Nord- und Ostdeutschland starben am Donnerstag bis zum frühen Abend sechs Menschen in ihren Fahrzeugen, zahlreiche weitere wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Polizei und Feuerwehr rückten zu hunderten Einsätzen aus. Vielerorts kam der Verkehr zum Erliegen. Die Rettungskräfte forderten die Menschen auf, sicherheitshalber zu Hause zu bleiben. Die Schäden dürften in die Millionenhöhe gehen.

DJG/DJN/AFP/apo

END) Dow Jones Newswires

October 06, 2017 03:00 ET (07:00 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
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