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ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Fed-Spitze warnt vor Überhitzung der US-Wirtschaft

Die Spitze der US-Notenbank Fed sieht weiterhin gute Gründe für mehr Leitzinserhöhungen. So spricht der Chef der New Yorker Fed, William Dudley, von überzeugenden Argumenten für noch straffere Zinszügel, da die Risiken einer Überhitzung der US-Wirtschaft fortdauerten. Zudem warnte das Fed-Urgestein in einer Rede in New York vor der Steuerreform, die mit der Zeit den US-Haushalt über Gebühr strapazieren dürfte.

USA verbuchen im Dezember geringeres Defizit von 23 Mrd USD

Das US-Haushaltsdefizit hat sich im Dezember im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Dazu trugen stagnierende Regierungsausgaben und höhere Steuereinnahmen bei, wie das Finanzministerium mitteilte. Die Bundesausgaben überstiegen im vergangenen Monat die Einnahmen um 23 Milliarden US-Dollar. Im Dezember 2016 hatte das Defizit bei 27 Milliarden Dollar gelegen. In den ersten drei Monaten des Steuerjahres, das am 1. Oktober begann, lag das Defizit bei rund 7 Prozent und war damit größer als im Vorjahreszeitraum.

Chinas Handelsbilanzüberschuss mit USA 2017 auf Rekordhoch

Chinas Handelsbilanzüberschuss mit den USA hat 2017 einen Rekord erreicht. Dies könnte US-Präsident Donald Trumps Anlass zu erneuter Kritik an den von ihm als unfair beurteilten Handelspraktiken des Landes geben. Laut Daten des chinesischen Zolls kletterte der Überschuss mit den USA um 10 Prozent auf 275,8 Milliarden US-Dollar, damit wurde der Rekord von 2015 von 261 Milliarden eingestellt. In US-Statistiken wird das Defizit im Handel mit China 2015 auf 367 Milliarden Dollar beziffert. Die Werte weichen aufgrund unterschiedlicher Berechnungsmethoden voneinander ab. Mit keinem anderen Land haben die USA ein derart hohes Defizit.

NordLB: Chinas Importen geht im Dezember die Puste aus

Die NordLB sieht in den unerwartet schwachen chinesischen Importen im Dezember vor allem eine schwache Nachfrage nach Rohstoffen aus Australien. "Der Zuwachs der Importe aus Richtung dieses für China sehr bedeutenden Rohstofflieferanten bremste zum Jahresende von einer Jahresrate von 24,6 Prozent auf nur noch 0,3 Prozent ab", schreibt Analyst Frederik Kunze in einem Kommentar.

Sondierungsgespräche von Union und SPD vor dem Durchbruch

Bei den Sondierungsgesprächen von Union und SPD hat es nach rund 22-stündigen Verhandlungen offenbar einen Durchbruch gegeben. Wie aus Teilnehmerkreisen verlautete, wurden den Teilnehmern in Parteispitze und Arbeitsgruppen am Freitagmorgen die gesammelten Ergebnisse der insgesamt fünf Sondierungsrunden präsentiert. Dies würde eine Einigung auf die Aufnahme von Koalitionsgesprächen bedeuten. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Auch Details wurden vorerst nicht bekannt.

Politikwissenschaftler erwarten vorzeitiges Ende von Merkels Kanzlerschaft

Nach Einschätzung von Politikwissenschaftlern wird Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ihr Amt noch vor dem Ende der Legislaturperiode 2021 aufgeben. "Betrachtet man ihre Bewertungen und Zugkraft in der Bevölkerung, so hat Angela Merkel ihren Zenit überschritten", sagte der Berliner Parteienforscher Oskar Niedermayer dem Handelsblatt. "Im Interesse der Wahlchancen ihrer Partei sollte sie nicht die gesamte Legislaturperiode im Amt bleiben."

CDU-Wirtschaftsrat wirft IG Metall Schädigung der Volkswirtschaft vor

Die IG Metall erhält für ihre Forderungen heftigen Gegenwind vom Wirtschaftsrat der CDU. "Wir können nicht alle immer weniger arbeiten und immer mehr verdienen", sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, der Neuen Osnabrücker Zeitung vom Freitag. Wer in Zeiten des Fachkräftemangels die Arbeitszeit massiv verkürzen wolle, schade nicht nur den Betrieben direkt, sondern der gesamten Volkswirtschaft.

Trump dürfte an Aussetzung der Iran-Sanktionen festhalten - Kreise

US-Präsident Donald Trump hat sich offenbar entschieden, die durch das Atomabkommen vereinbarte Aussetzung der Sanktionen gegen den Iran zumindest für mehrere Monate aufrecht zu erhalten. Nach Angaben von Personen, die mit den Diskussionen vertraut sind, ist er dem Rat seiner Berater gefolgt und hat damit das richtungsweisende Atomabkommen mit dem Land nicht aufgekündigt, wie auch von EU-Vertretern und der Bundesregierung befürchtet wurde. Offiziell soll der Beschluss am Freitag verkündet wurden.

Trump nennt Herkunftsstaaten einiger Migranten "Drecksloch"-Länder

Bei den Beratungen über ein neues Einwanderungsgesetz hat sich US-Präsident Donald Trump Berichten zufolge verächtlich über Einwanderer aus Afrika und Haiti geäußert. Die Zeitungen Washington Post und New York Times berichteten am Donnerstag, Trump habe gefragt, warum die USA Menschen aus "Drecksloch-Ländern" aufnehmen sollten. US-Demokraten warfen Trump wegen der abfälligen Bemerkungen Rassismus vor.

Trump sagt London-Reise wegen Verärgerung über Botschaftsstandort ab

US-Präsident Donald Trump wird eine lange geplante Reise nach Großbritannien im Februar absagen. Es wäre der erste Besuch bei diesem wichtigen Verbündeten gewesen. Trump bestätigte per Twitter, dass der Besuch nicht stattfinden werde und begründete dies mit Verärgerung über den neuen Standort der US-Botschaft. Geplant war die Reise eigentlich, um an deren offizieller Eröffnung teilzunehmen.

May will nach Brexit nicht für Zugang zum europ. Finanzmarkt zahlen

Die britische Premierministerin Theresa May hat ausgeschlossen, nach dem Brexit für einen Zugang zum europäischen Finanzmarkt zu zahlen. "Wir werden für den Zugang zum Markt nicht zahlen", sagte ein Regierungssprecher am Donnerstag in London. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor angedeutet, Deutschland wolle von Großbritannien Geld dafür verlangen, dass britische Finanzinstitute nach dem Brexit Zugang zu den europäischen Märkten erhalten.

Deutscher Zigarettenabsatz steigt 2017 leicht

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland 1,1 Prozent mehr Zigaretten versteuert als im Jahr 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg die Menge des versteuerten Pfeifentabaks um 28,7 Prozent. Dazu gehören neben traditionellem Pfeifentabak auch Wasserpfeifentabak und neuartige Pfeifentabakprodukte. Dagegen sanken 2017 im Vergleich zum Vorjahr der Absatz von Zigarren und Zigarillos um 7,4 Prozent sowie die Menge des versteuerten Feinschnitts um 3,7 Prozent.

Parteitag der niedersächsischen AfD abgesagt - Zeitung

Der für das Wochenende geplante Landesparteitag der niedersächsischen AfD ist einem Bericht zufolge überraschend abgesagt worden. Wie die Welt berichtet, teilte dies der AfD-Landesvorsitzende Armin-Paul Hampel den Parteimitgliedern am frühen Donnerstagabend per Mail mit. Der Landesvorstand entschied demnach mehrheitlich, den ursprünglich für Samstag und Sonntag in Hannover angesetzten Landesparteitag "endgültig abzusagen".

Zahl der Reichsbürger auf 15.600 gestiegen - Magazin

Die Zahl der sogenannten Reichsbürger in Deutschland hat sich deutlich erhöht. Bis Januar dieses Jahres stieg die Zahl auf etwa 15.600, das ist ein Zuwachs um mehr als 50 Prozent binnen einem Jahr, wie das Magazin Focus unter Berufung auf die Verfassungsschutzämter der Bundesländer berichtete. Anfang 2017 gingen die Sicherheitsbehörden noch von bundesweit zehntausend Reichsbürgern und sogenannten Selbstverwaltern aus.

Behörden melden noch 43 Vermisste nach Schlammlawinen in Kalifornien

Nach den verheerenden Schlammlawinen in Kalifornien werden nach Behördenangaben noch dutzende Menschen vermisst. "Wir suchen derzeit noch nach 43 Menschen und versuchen herauszufinden, ob sie tatsächlich vermisst werden", sagte der Sheriff des Landkreises Santa Barbara, Bill Brown, am Donnerstag (Ortszeit). Die Zahl der Vermissten ändere sich ständig. Diejenigen, die noch unauffindbar seien, könnten auch noch ausfindig gemacht werden.

CHINA

Exporte Dez +10,9% (PROG: +9,5%) gg Vorjahr

Importe Dez +4,5% (PROG: +15,0%) gg Vorjahr

Handelsbilanz Dez Überschuss 54,69 Mrd USD (PROG: Überschuss 38,5 Mrd USD)

Exporte Dez +7,4% in Yuan gegen Vorjahr

Importe Dez +0,9% in Yuan gegen Vorjahr

Handelsbilanz Dez Überschuss 361,98 Mrd Yuan

JAPAN

Leistungsbilanz Nov nsb Überschuss 1,347 Bill JPY (PROG: Überschuss 1,836 Bill JPY)

Leistungsbilanz Nov nsb Überschuss 1,347 Bill JPY; -5,6% gg Vj

DJG/DJN/AFP/hab

END) Dow Jones Newswires

January 12, 2018 03:00 ET (08:00 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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