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ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Deutsche Erzeugerpreise sinken im Juni stärker als erwartet

Die deutschen Produzenten haben ihre Preise im Juni im Durchschnitt gesenkt, was auf einen weiter flauen Inflationsdruck hindeutet. Im Vergleich zum Vormonat fielen die deutschen Erzeugerpreise um 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Volkswirte hatten nur einen Rückgang um 0,2 Prozent erwartet. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein Anstieg um 1,2 Prozent. Die Prognose hatte auf ein Plus von 1,4 Prozent gelautet.

New Yorker Fed: Williams-Rede war kein Zinssenkungssignal

Die New Yorker Fed hat ihren Präsidenten John Williams einzufangen versucht, der mit einer Rede die ohnehin schon verbreitete Zinssenkungsphantasie an den Märkten noch verstärkt hatte. Williams habe nicht andeuten wollen, dass die US-Notenbank diesen Monat eine große Zinssenkung vornehmen könnte, sagte ein Sprecher der New Yorker Fed. Zuvor hatte sich der Präsident der Federal Reserve of New York für ein rasches und entschiedenes Vorgehen der Notenbanken ausgesprochen.

Williams: Zentralbank muss bei Problemen rasch handeln

Der Präsident der Federal Reserve of New York, John Williams, hat sich für ein rasches und entschiedenes Vorgehen der Notenbanken ausgesprochen. In einer Welt niedriger Zinsen müssten diese auf jedes Zeichen der Schwäche schnell und aggressiv reagieren. "Schnell handeln in schwierigen wirtschaftlichen Situationen" und "Zinsen für längere Zeit niedrig halten", empfahl Williams laut Text einer Rede, die auf einer Konferenz seines Hauses gehalten werden soll.

Von der Leyen will Dublin-Verfahren reformieren

Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) will das Dublin-Verfahren reformieren, nach dem Asylbewerber in dem Land registriert werden müssen, in dem sie die Europäische Union (EU) betreten. "Wir müssen Dublin reformieren, um mehr Fairness und Lastenverteilung zu erreichen", sagte sie der Bild-Zeitung.

Putin: Russland will Beziehungen zur Ukraine wiederherstellen

Russlands Präsident Wladimir Putin will die Beziehungen zum Nachbarland Ukraine wiederherstellen. Während eines Treffens mit dem prorussischen ukrainischen Politiker und Unternehmer Wiktor Medwedtschuk in Sankt Petersburg erklärte Putin, zu diesem Zweck er sei bereit, mit "jeder politischen Partei" in der Ukraine sprechen. Laut Umfragen könnte Medwedtschuks Partei bei der ukrainischen Parlamentswahl am Sonntag mit 14 Prozent der Wählerstimmen auf Platz zwei landen.

Putin und Macron wollen Bemühungen zur Rettung von Atomabkommen "stärken"

Russlands Staatschef Wladimir Putin und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollen für "verstärkte Bemühungen" zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran eintreten. Beide Staatschefs seien sich während eines Telefonats einig gewesen, dass das Abkommen ein "wichtiger Faktor zur Sicherung des Friedens in der Golfregion" sei, teilte der Kreml mit. Irans Präsident Hassan Ruhani rief Macron nach Angaben Teherans telefonisch zu einer "Beschleunigung" der Maßnahmen zur Rettung des Abkommens auf.

USA haben iranische Drohne über der Straße von Hormus abgeschossen

Die USA haben nach eigenen Angaben eine iranische Drohne über der Straße von Hormus abgeschossen. Die "USS Boxer" habe eine "verteidigende Maßnahme gegen eine iranische Drohne ergriffen", die dem Kriegsschiff "sehr, sehr nahe" gekommen sei, erklärte Trump in Washington. Die Drohne sei sofort zerstört worden. Dem US-Präsidenten zufolge war die Drohne nur etwa 1.000 Yard (914 Meter) von dem US-Schiff entfernt. Trump appellierte an "andere Länder, ihre Schiffe bei der Durchfahrt der Meerenge zu beschützen und künftig mit uns zusammenzuarbeiten".

Teheran: USA könnten "irrtümlich" eigene Drohne abgeschossen haben

Die USA könnten nach Angaben von Irans Vize-Außenminister Abbas Araghschi "irrtümlich" eine eigene Drohne über der Straße von Hormus abgeschossen haben. Der Iran habe keine Drohne verloren, begründete Araghschi seine Einschätzung im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Signale der Verhandlungsbereitschaft zwischen dem Iran und den USA

Inmitten der verschärften Spannungen zwischen den USA und dem Iran gibt es auch Anzeichen für Verhandlungsbereitschaft auf beiden Seiten. Der britische Guardian berichtete, der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif habe in Aussicht gestellt, striktere Kontrollen des iranischen Atomprogramms zuzulassen. Im Gegenzug wolle der Iran eine Aufhebung von US-Sanktionen.

Trump will Sohn von verstorbenem Obersten Richter zum Arbeitsminister machen

US-Präsident Donald Trump will den Sohn des verstorbenen Obersten Richters Antonin Scalia zum neuen Arbeitsminister machen. Trump schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, er werde Eugene Scalia für den Regierungsposten nominieren. Scalia habe als Anwalt und auf dem Gebiet des Arbeitsrechts "großen Erfolg" vorzuweisen. Er soll auf Alex Acosta folgen, der vergangene Woche im Zuge der Missbrauchsaffäre um den US-Milliardär Jeffrey Epstein zurückgetreten war.

US-Demokratin Omar nennt Trump nach Wahlkampfveranstaltung "Faschisten"

Die demokratische US-Kongressabgeordnete Ilhan Omar hat Präsident Donald Trump als "Faschisten" bezeichnet. "Wir haben gesagt, dieser Präsident sei ein Rassist, wir haben seine rassistischen Äußerungen verurteilt. Ich glaube, er ist ein Faschist", sagte Omar vor Journalisten in Washington. Tags zuvor hatten Anhänger Trumps auf einer Wahlkampfveranstaltung des Präsidenten die Muslimin mit erniedrigenden Parolen bedacht.

Türkische Luftwaffe fliegt nach Attacke in Erbil Luftangriffe gegen PKK

Die Türkei hat nach der tödlichen Attacke auf Diplomaten im nordirakischen Erbil Luftangriffe gegen Stellungen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) geflogen. Verteidigungsminister Hulusi Akar sprach vom bislang größten Einsatz der türkischen Luftwaffe in den nordirakischen Kandil-Bergen. Dabei sei der PKK ein "schwerer Schlag" versetzt worden.

+++ Konjunkturdaten +++

Japan/Kernverbraucherpreise Juni +0,6% (PROG: +0,6%) gg Vj

Japan/Verbraucherpreise Juni +0,7% gg Vj

Japan/Verbraucherpreise Juni unverändert gg Vm

DJG/DJN/AFP/apo

END) Dow Jones Newswires

July 19, 2019 03:00 ET ( 07:00 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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