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ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Auftragsbestand der deutschen Industrie steigt im Juni

Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist im Juni leicht gestiegen. Die Reichweite der Auftragsbestände verharrte bei 5,7 Monaten, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Selbst wenn die Auftragseingänge also abrupt stoppen würden, könnten die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes im Durchschnitt ein knappes halbes Jahr weiter produzieren. Verglichen mit dem Vormonat stieg der Auftragsbestand um 0,1 Prozent.

Japans Exporte sinken im Juli achten Monat in Folge

Die japanischen Exporte sind im Juli wegen der schwächeren konjunkturellen Lage in China und anderen asiatischen Ländern den achten Monat in Folge geschrumpft. Rückläufig waren vergangenen Monat besonders Auslieferungen von Autoteilen und Maschinen für die Chipproduktion. In der Summe sanken die Exporte um 1,6 Prozent gegenüber den Vorjahresmonat, wie das Finanzministerium mitteilte. Ökonomen hatten mit einem stärkeren Rückgang von 2,3 Prozent gerechnet.

Koalition will Mietern und Eigenheimkäufern helfen

Die große Koalition will Mietern und Eigenheimkäufern das Leben erleichtern. Der Koalitionsausschuss einigte sich darauf, die Mietpreisbremse bis 2025 zu verlängern und zu verschärfen, wie Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) am Rande des Treffens im Berliner Kanzleramt sagte. Zugleich sollten Eigenheimverkäufer Maklerkosten nicht mehr voll auf die Käufer abwälzen können. Die Grünen kritisierten die Beschlüsse als wenig wirksam.

Koalition kündigt Bestandsaufnahme bis Mitte Oktober an

Die große Koalition will bis Mitte Oktober eine Halbzeitbilanz ihrer bisherigen Arbeit vorlegen. Darauf einigten sich Union und SPD bei ihrem Koalitionsausschuss in Berlin. "Die Regierungsparteien haben sich über das weitere Verfahren über die Bestandsaufnahme verständigt, wie sie im Koalitionsvertrag zur Mitte der Legislaturperiode vorgesehen ist", erklärten die Parteien nach dem Treffen. "Die Bundesregierung wird diese Bestandsaufnahme gemeinsam bis spätestens Mitte Oktober vornehmen."

Studie: Groko setzt ihre Versprechen vergleichsweise zügig um

Die große Koalition ist Wissenschaftlern zufolge besser als ihr Ruf und setzt ihre Versprechen vergleichsweise zügig um: Dies ist das Ergebnis einer Studie, die am Montag in Berlin veröffentlicht wird. In den ersten 15 Monaten ihrer Arbeit hätten Union und SPD bereits mehr als 60 Prozent ihrer insgesamt 296 im Koalitionsvertrag verankerten Versprechen eingelöst oder angepackt, heißt es darin. Die Studienautoren bezeichneten die Halbzeitbilanz als "rekordverdächtig".

Unwetter in Hessen führen zu Störungen des Bahnverkehrs

Heftige Unwetter in Hessen haben am Sonntag zu einer beträchtlichen Störung des Bahnverkehrs geführt. Wie ein Sprecher der Deutsche Bahn AG am Sonntagabend in Berlin sagte, fiel bei der Riedbahn ein Stellwerk aus, so dass der Verkehr zwischen Mannheim und Frankfurt gestört war. Auf der Bahn-Website hieß es, ein Blitz sei in dem Stellwerk in Walldorf südlich von Frankfurt eingeschlagen.

Vor Gibraltar festgesetzter Öltanker nimmt offenbar Fahrt wieder auf

Der Anfang Juli vor der Küste Gibraltars festgesetzte iranische Öltanker "Grace 1" hat seine Fahrt offenbar wieder aufgenommen. Laut der auf den Schiffsverkehr spezialisierten Internetseite Marine Traffic setzte sich der inzwischen in "Adrian Darya" umbenannte Tanker am Sonntagabend in Bewegung und fuhr Richtung Süden. Die Behörden Gibraltars bestätigten dies zunächst nicht.

Portugals Tanklastfahrer beenden vorerst ihren Streik

Portugals Tanklastfahrer haben vorerst ihren Streik beendet, der zu Kraftstoffengpässen während der Ferienzeit geführt hatte. Da nun über all ihre Bedingungen verhandelt werde, hätten die Fahrer beschlossen, ihre Arbeit wieder aufzunehmen, sagte der Sprecher der portugiesischen Gewerkschaft für Gefahrgutfahrer (SNMMP), Pedro Pardal Henriques, vor Journalisten.

Trump bestätigt Interesse an Kauf von Grönland

US-Präsident Donald Trump hat ein Interesse am Kauf von Grönland bestätigt. "Das ist etwas, über das wir gesprochen haben", sagte Trump zu Journalisten. "Das Konzept ist aufgekommen und ich habe gesagt, dass es sicherlich strategisch interessant ist und wir interessiert wären." Zunächst müsse aber "ein bisschen" mit Dänemark über das Thema gesprochen werden, fügte Trump hinzu. Das Thema habe zudem für seine Regierung keine oberste Priorität.

Trump warnt China vor gewaltsamem Vorgehen in Hongkong

US-Präsident Donald Trump hat China vor einem gewaltsamen Vorgehen gegen die Demokratiebewegung in Hongkong gewarnt. Eine Niederschlagung der Proteste wie auf dem Pekinger Tiananmen-Platz 1989 würde die Handelsgespräche zwischen China und den USA schwer belasten, sagte Trump zu Journalisten. Sollte es "einen weiteren Tiananmen-Platz" geben, wäre eine Einigung auf ein Handelsabkommen "sehr schwierig".

Trump: Apple-Chef Cook warnt vor China-Zöllen wegen Samsung

Apple-Chef Tim Cook hat US-Präsident Donald Trump vor den geplanten weiteren Zöllen gegen China gewarnt. Cook habe erklärt, dass die Zölle Apple schaden könnten, sagte Trump. Die US-Zölle auf chinesische Waren könnten dem Apple-Konkurrenten Samsung einen Vorteil bringen, da der südkoreanische Konzern nicht mit den gleichen Restriktionen wie Apple konfrontiert sei. Cook habe ein "schlagendes Argument" geliefert, so Trump. "Also denke ich darüber nach", ergänzte der Präsident gegenüber Journalisten.

US-Wirtschaftsberater bestätigt neue Gesprächspläne mit China

Der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Lawrence Kudlow, hat bestätigt, dass es demnächst Handelsgespräche mit China in den USA geben könnte. Damit soll die Gefahr einer weiteren Eskalation in dem Streit beider Länder vermindert werden. Allerdings ergänzte Kudlow, dass die Reaktion Chinas auf die Proteste in Hongkong das Ergebnis beeinflussen könnte.

Ernennung von "Souveränem Rat" im Sudan verzögert sich

Im Sudan hat sich die Ernennung des sogenannten "Souveränen Rats" verzögert, der eine mehrjährige Übergangsphase in dem ostafrikanischen Krisenstaat leiten soll. Die elf Mitglieder des Gremiums wurden nicht wie vorgesehen am Sonntag ernannt. Nach Angaben aus Oppositionskreisen wurden bislang nur fünf der elf Mitglieder ausgewählt. Erwartet wird nun eine Ernennung am Montag.

+++ Konjunkturdaten +++

Thailand BIP 2Q +2,3% gg Vorjahr (PROG +2,3%)

Thailand BIP saisonbereinigt 2Q +0,6% gg Vorquartal (PROG +0,7%)

Thailand BIP 1. Hj +2,6% gg Vorjahr

DJG/DJN/AFP/apo

END) Dow Jones Newswires

August 19, 2019 03:00 ET ( 07:00 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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Quelle: Dow Jones Newswire Web
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