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ÜBERBLICK IAA/Die wichtigsten Themen zur Automesse

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Elektroautos dominieren Frankfurter Automesse

Die Internationale Automobil-Ausstellung ist in diesem Jahr vornehmlich elektrisch unterwegs. Europas Autokonzerne und ihre Zulieferer haben zig Milliarden Euro in die Entwicklung von Elektroautos und Hybrid-Fahrzeugen investiert, um die demnächst geltenden Grenzwerte für CO2-Emissionen erfüllen zu können. Einige Modelle haben ihr öffentliches Debüts in dieser Woche und werden schon bald bei den Händlern verfügbar sein.

Europäische Autohersteller fordern mehr Unterstützung von Politik

Die Europäischen Autohersteller fordern angesichts der schärferen Klimavorgaben beim Schwenk zur Elektromobilität mehr Unterstützung von der Politik. "Die Autobranche ist bestrebt, so schnell wie möglich in Richtung einer Mobilität mit null Emissionen voranzugehen", sagte Carlos Tavares, Präsident des europäischen Herstellervereinigung Acea, während der IAA. "Aber dieser Übergang ist eine gemeinsame Verantwortung", ergänzte der Manager in Richtung Politik.

VW will ID3-Vertrieb zu 80 Prozent über Leasing absichern

Volkswagen will den Vertrieb seines elektrischen Hoffnungsträgers ID3 vor allem mit Hilfe von Leasingverträgen absichern. Verträge für 80 Prozent des Absatzes strebt der konzerneigene Absatzfinanzierer VW Financial Services an, wie Jens Legenbauer, Sprecher der Geschäftsführung von Volkswagen Leasing auf der Automesse IAA vor Journalisten sagte. Allen Erstverträgen für den ID3 sollen weitere Leasing- oder Finanzierungsverträge folgen, um die Restwerte des Fahrzeugs zu erhalten.

Schaeffler setzt auf kleinere Übernahmen - nimmt Verkäufe ins Visier

Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler setzt auch künftig auf eher kleinere Übernahmen. Im Blick seien technologisch interessante Unternehmen in einer Größenordnung von bis zu 500 Millionen Euro, bekräftigte Schaeffler-CEO Klaus Rosenfeld vor dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten die Zielsetzung. Das Unternehmen will sich zukünftig auch stärker mit möglichen Verkäufen beschäftigen. "Gibt es Aktivitäten, die wir mit Blick auf das gesamte Portfolio abgeben müssen, Bereiche, wo Schaeffler gar nicht der beste Eigentümer ist", so der Manager.

Schaeffler-CEO: Autozulieferer müssen zunehmend flexibler werden

Schaeffler sieht angesichts der Trendwende zu Elektromobilität zunehmend unsichere Zeiten auf die Autozulieferer zukommen. Für die Hersteller sei eine immer wichtigere Frage, wie die eigenen Kapazitäten künftig ausgerichtet werden, sagte Schaeffler-CEO Klaus Rosenfeld vor dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten. "Zulieferer müssen im Zuge der Transformation flexibler sein als in der Vergangenheit, auch deswegen, weil die Autohersteller das fordern." Für den fränkischen Auto- und Industriezulieferer sei der Umbruch aber eher eine Chance.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/kla/jhe/mgo

END) Dow Jones Newswires

September 11, 2019 13:08 ET ( 17:08 GMT)

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