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Übernahme im Rohstoffsektor lässt Kosmetikunternehmen träumen

| Quelle: INV

Der massive Preisverfall des Ölpreises wird für viele Unternehmen der Rohstoffbranche zu einem echten Problem. Der eine oder andere Marktteilnehmer geht schon davon aus, dass die Krise erst dann ein Ende findet, wenn der erste große Konzern seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Aufgrund der gesunkenen Einnahmen versuchen die Unternehmen mit allen Mitteln, möglichst viele Kosten zu sparen. Bei Royal Dutch Shell soll das unter anderem durch die Übernahme des britischen Gas-Spezialisten BG Group gelingen. Nachdem beiden Parteien mittlerweile die Zustimmung ihrer Aktionäre eingeholt haben, dürfte der Zusammenschluss in den kommenden Tagen erfolgreich über die Bühne gehen. Als erster Profiteur dieses Deals gilt allerdings eine Aktie, die mit Öl und Gas nur am Rande zu tun hat.

Weil die BG Group aktuell noch im europäischen Leitindex Stoxx 50 vertreten ist, wird dort durch die Übernahme automatisch ein Platz frei. Die Indexstrategen der LBBW gehen davon aus, dass es schon beim nächsten Indexentscheid in knapp zwei Wochen zu einem Wechsel kommen wird. Als Nachrücker favorisieren die Analysten mit Blick auf das offizielle Regelwerk die französische L'Oréal, die als bestplatziertes Nicht-Mitglied auf der Januar-Auswahlliste gute Chancen besitzt. Im Euro Stoxx 50 ist die Aktie bereits vertreten und zählt dort im Langfrist-Ranking zu den erfolgreicheren Werten. Auf Sicht von fünf Jahren ist der Kurs unterm Strich um knapp 80 Prozent gestiegen, während der Auswahlindex lediglich stagnierte. In den vergangenen zwölf Monaten liefen Aktie und Index nahezu parallel, bis L'Oréal zum Jahresstart erneut relative Stärke bewies. Womöglich spekulieren hier einige Anleger bereits auf steigende Kurse im Zuge einer etwaigen Aufnahme in den Stoxx 50.

Für solch kurzfristige Spekulationen bieten sich alternativ zur Aktie selbst natürlich Produkte mit Hebelwirkung an, weil hier schon kleine Bewegungen beim Aktienkurs zu großen Kursveränderungen der Scheine führen können. Im Bereich der Endlos-Knock-outs mit separater Stopp-Loss-Marke (wichtig um bei einem Knock-out-Ereignis zumindest die Chance auf eine kleine Rückzahlung zu haben) findet man aktuell rund 230 verschiedene Produkte. Den höchsten Hebel bietet aktuell die Commerzbank mit einem „Unlimited Turbo Bull“, welcher die Bewegungen der Aktie mit gut 13-facher Dynamik widerspiegelt. Der Abstand zum Knock-out-Marke (151,91 Euro) ist dafür mit knapp drei Prozent aber auch relativ gering (WKN: CD2C22). Etwas mehr Luft zum Atmen hat der Trade bei einem Mini Long Future der Citi, wo die relevante Marke (142,08 Euro) etwas neun Prozent unter dem aktuellen Aktienkurs platziert ist. Der Hebel liegt hier immerhin auch noch bei 7,7 (WKN: CW34NN).

Thomas Koch

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L'OR MiniFuture L 142.17 open end (CIT)

Euwax 3,940 -0,51%
EUR 09:36:54 -0,020

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