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US-Dollar gegen den japanischen Yen – Starke Bewegungen in Sicht

| Quelle: INV

Trendwende oder normale Korrektur im Aufwärtstrend? Diese Frage stellt sich aktuell bei dem international viel beachteten Währungspaar US-Dollar/Yen. Seit Ende 2011 ist der Wechselkurs von damals 75 Yen in der Spitze bis auf über 125 Yen gestiegen. Mitte des vergangenen Jahres stoppte der Höhenflug und der Dollar pendelte einige Monate lang zwischen 115 Yen und dem angesprochenen Hoch hin und her. In dieser Phase sah alles nach einer ganz normalen Konsolidierung aus. In den vergangenen Tagen hat sich die Lage dann aber verändert. Die beschriebene Seitwärtsrange wurde nachhaltig nach unten verlassen und der Greenback fiel im Tief bis auf 111 Yen. Marktbeobachter machen dafür vor allem die zunehmende Risikoaversion der Investoren verantwortlich, die zunehmend ihre Carry-Trades (günstige Kreditaufnahme in Yen zur Geldanlage in höher verzinslichen Dollar-Anleihen) auflösen. In zwei Wochen ist der Wechselkurs dadurch um neun Prozent gefallen, was bei den sonst nicht so volatilen Währungen einer echten Crashbewegung entspricht. Am Freitag kam es zu der ersten wirklich sichtbaren Gegenbewegung seit zehn Handelstagen, die dem Dollar einen Anstieg bis auf 113,50 Yen bescherte.

Die Analysten bei Barclays gehen allerdings davon aus, dass sich die Aufwertung des Yen in den kommenden Wochen weiter fortsetzen wird. Ende des ersten Quartals wird die US-Währung nach Ansicht der Strategen auf 100 Yen fallen und zu Jahresende nur noch 95 Yen kosten. Dabei verweisen die Experten auf die extreme Unterbewertung des Yen und dass diese in der Vergangenheit immer rasch und umfangreich abgebaut wurde. Sogar neue historische Tiefs für den Dollar werden nicht ausgeschlossen. Das würde dann Kurse von unter 75 Yen bedeuten, was im Vergleich zu den aktuellen Notierungen noch einiges an Abwärtspotenzial mit sich bringen würde. Allerdings scheinen sich die Analysten ihrer Sache nicht ganz so sicher zu sein. Für den Fall, dass die Bank of Japan und die japanische Regierung mit ihren Maßnahmen zur Stabilisierung oder gar Abwertung des Yen Erfolg haben sollten, hätte nämlich wiederum der Dollar zum Yen ein großes Aufwertungspotenzial.

Wie immer ist also irgendwie alles möglich. Sehr wahrscheinlich ist aktuell nur, dass es eine relativ starke Bewegung in den kommenden Monaten geben wird. Hier gilt es daher, die kommenden Signale richtig zu bewerten. Mit den im Knock-out-Tool von Finanztreff aufgelisteten Hebelprodukten können Anleger dann überproportional an der Kursentwicklung des Währungspaares partizipieren, wenn sie auf die richtige Richtung spekulieren. Aufgrund der aktuell recht hohen Volatilität sollte man jedoch darauf achten, die Knock-out-Marke nicht zu aggressiv auszuwählen, damit man nach unten oder oben (je nach Spekulation) ein bisschen Luft hat. Dadurch fällt der Hebel zwar etwas geringer aus, aber weniger ist auch an der Börse manchmal mehr.

Thomas Koch

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USD/JPY MiniFuture L 94.5 open end (GS)

Euwax 7,650 -7,61%
EUR 01.07.2016 -0,630

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Im Artikel erwähnt...
USD Turbo Long 93.86821 unlimited (COB)
US MiniFuture S 131.1672 open end (BNP)
USD/JPY WaveXXL S 137.3 (DBK)
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