DAX ®13.360,16+0,58%TecDAX ®3.070,26+0,68%S&P FUTURE3.183,70+0,27%Nasdaq 100 Future8.521,00+0,35%
finanztreff.de

VDA-Chef rechnet mit 70.000 Jobs weniger wegen E-Autos

| Quelle: dpa-afx topthem... | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Quelle: dpa-AFX

Berlin (dpa) - Der Autolobbyist Bernhard Mattes rechnet damit, dass die Umstellung auf Elektroantriebe die Autobranche in Deutschland Zehntausende Jobs kostet.

«Wir gehen davon aus, dass etwa 70.000 Stellen wegfallen», sagte der scheidende Präsident des Verbands der Automobilhersteller (VDA) dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Samstag).

Im September hatte Mattes seinen Rückzug zum Jahresende 2019 angekündigt. Bereits jetzt müssten die Mitarbeiter der Branche für den Bau der neuen E-Autos qualifiziert werden, «nicht erst, wenn die E-Mobilität einen hohen Anteil erreicht».

Erst kürzlich war bekannt geworden, dass der US-Elektroauto-Hersteller Tesla nahe Berlin eine Großfabrik bauen will. Bis zu vier Milliarden Euro wolle der Konzern investieren. In verschiedenen Schritten sollen dort mehrere Tausend Arbeitsplätze entstehen.

Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer hatte die Job-Euphorie aber bereits früh gedämpft: Die Zahl der Stellen in der künftigen Fabrik solle man nicht überschätzen. «Zellfabrikation ist hochautomatisiert. Da zählen Energiekosten deutlich mehr als Arbeitskosten», hatte der Autofachmann Mitte November nach Bekanntwerden des Standorts gesagt.

Schlagworte:
, , ,
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Wie, glauben Sie, wird der DAX am Ende dieser Woche - KW 51 - stehen?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen