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VDMA: Tiefpunkt bei Maschinenorders ist wohl überwunden

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)Die Auftragseingänge im deutschen Maschinen- und Anlagenbau sind auch im Juli prozentual zweistellig gesunken, allerdings hat sich der Rückgang spürbar abgeschwächt. Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Bestellungen um 19 Prozent unter ihrem Vorjahreswert, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtete. Damit fiel das Resultat besser aus als in den Vormonaten, die noch deutlich stärkere Rückgänge aufwiesen (April: minus 31 Prozent, Mai: minus 28 Prozent, Juni: minus 31 Prozent).

Dabei lag die Messlatte hoch, denn der Juli 2019 zählte zu den stärksten Ordermonaten des Vorjahres. Es gibt Grund zur Hoffnung, dass wir bei den Aufträgen den Tiefpunkt überwunden haben, auch wenn wir im Vorjahresvergleich noch einige Zeit Minusraten sehen werden", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Für einen Lichtblick sorgte das Inland, die Bestellungen blieben um 15 Prozent unter dem Vorjahreswert. Aus dem Ausland wurden 21 Prozent weniger Aufträge verbucht. Aus den Euro-Ländern kamen 22 Prozent weniger Orders, aus den Nicht-Euro-Ländern waren es 21 Prozent.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum Mai bis Juli sank der Auftragseingang um 26 Prozent zum Vorjahr. Aus dem Inland kamen 17 Prozent weniger Bestellungen, die Auslandsaufträge blieben um 30 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau. Dabei schrumpften die Orders aus den Euro-Ländern um 21 Prozent, aus den Nicht-Euro-Länder wurden 34 Prozent weniger Bestellungen verbucht.

Der VDMA vertritt mehr als 3.300 Betriebe des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Die Industrie beschäftigt rund vier Millionen Menschen in Europa, davon mehr als eine Million allein in Deutschland.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/brb

END) Dow Jones Newswires

September 03, 2020 04:00 ET ( 08:00 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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