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Verbände kritisieren Stillstand beim sozialen Wohnungsbau

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
BERLIN (dpa-AFX) - Die Politik kommt aus Sicht eines Bündnisses mehrerer Verbände beim Bau von sozialen und bezahlbaren Wohnungen nicht voran. "Es ist trotz aller Ankündigungen im Grunde genommen nichts passiert", sagte Matthias Günther vom hannoverschen Forschungsinstitut Pestel am Donnerstag in Berlin mit Blick auf die Aktivitäten der Bundesregierung.

Das Institut hat im Auftrag der Verbände ermittelt, wie viele Sozialwohnungen pro Jahr gebaut werden müssten, um ein Minimalziel von zwei Millionen Einheiten im Jahr 2030 zu erreichen. Günther hält dafür 155 000 neue Sozialwohnungen im Jahr für notwendig - 80 000 Neubauten und 75 000 weitere durch Modernisierungsförderung und den Ankauf von Belegrechten im Bestand.

Stattdessen fielen seit 2011 rund 500 000 Wohnungen mehr aus dem Sozialwohnungsbestand als neue geschaffen wurden, heißt es in der Untersuchung. Hinter der Auftragsstudie stehen die Baugewerkschaft IG BAU, der Deutsche Mieterbund, die Caritas, der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel sowie die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau./maa/DP/jha


Quelle: dpa-AFX
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