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Verband fordert vor Mobilfunkgipfel regionale Frequenzzuteilungen

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
BERLIN (Dow Jones)Der Telekommunikations-Verband Breko hat Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vor dem am Mittag von ihm geplanten Mobilfunkgipfel dazu aufgefordert, "sich für regionale Frequenzzuteilungen sowie eine Diensteanbieter- und MVNO-Verpflichtung der künftigen 5G-Frequenzinhaber stark zu machen". Auf diese Weise werde der Wettbewerb im Mobilfunk belebt und die Produkt- und Anbietervielfalt gesteigert.

Daneben sollte es bis zu dem in einigen Jahren anstehenden Rollout der künftigen 5G-Netze eine Koordinierung des maßgeblich von den regional operierenden Netzbetreibern vorangetriebenen Glasfaserausbaus mit den Mobilfunk-Netzbetreibern geben, erklärte der Bundesverband Breitbandkommunikation. So solle "schnellstmöglich und effizient die zukunftssichere digitale Basisinfrastruktur für eine optimale Glasfaseranbindung aller Mobilfunk-Standorte" errichtet werden.

Je mehr zukunftssichere Glasfaser beim Rollout der 5G-Netze vorhanden ist, desto höher wird auch die Qualität des künftigen Mobilfunks in Deutschland sein", erklärte Breko-Geschäftsführer Stephan Albers. Glasfaseranschlüsse bis in alle Gebäude Deutschlands bildeten die "unverzichtbare Basis" für die künftigen 5G-Mobilfunknetze, sodass auf separate Fördermittel für 5G verzichtet werden könne. 5G-Mobilfunk werde festnetzbasierte Glasfaseranschlüsse als "mobile Glasfaser" in Zukunft sinnvoll ergänzen.

Der auch für die digitale Infrastruktur zuständige Verkehrsminister Scheuer hat die Mobilfunkbranche und Vertreter der Länder für den Mittag zu dem Mobilfunkgipfel in sein Ministerium eingeladen. Dabei soll es laut Breko dem Vernehmen nach um die Nutzungsbedingungen der für Anfang kommenden Jahres zur Versteigerung vorgesehenen 5G-Frequenzen sowie um die Schließung von Funklöchern gehen.

Die Grünen rechneten aber mit einem Misserfolg der Veranstaltung. "Die Netzbetreiber werden vielleicht eine bessere Netzabdeckung versprechen und Minister Scheuer wird sich freundlich bedanken", sagte Fraktionsvize Oliver Krischer der Saarbrücker Zeitung. "Aber die Probleme wird der Gipfel nicht anpacken." Krischer schlug vor, bei der anstehenden Vergabe der 5G-Lizenzen wie in Skandinavien vorzugehen. Dort würden ohne große Einnahmen die Lizenzen vergeben, "aber dann den Netzbetreibern auch klare und nachprüfbare Vorgaben gemacht inklusive möglicher Sanktionen". Unter anderem dadurch ließen sich die vielen bestehenden Funklöcher schließen, meinte er.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/jhe

END) Dow Jones Newswires

July 12, 2018 04:34 ET ( 08:34 GMT)

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