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Versorger – Einstieg mit Absturzschutz nach dem Kurssprung

| Quelle: INV

Für die leidgeprüften deutschen Versorger E.On und RWE gibt es seit Mittwoch kein Halten mehr. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Unrechtmäßigkeit der Brennelementesteuer wird den beiden AKW-Betreibern voraussichtlich Rückerstattungen in Milliardenhöhe bescheren. Bei E.On wird ein Geldregen in Höhe von mehr als drei Milliarden Euro erwartet, der sich aus der abgeführten Steuer und fälligen Zinsen ergibt. Für RWE errechnen Analysten eine Sondereinnahme von rund zwei Milliarden Euro.

Um diese Zahlen besser einzuordnen hilft ein Blick auf den Börsenwert der beiden Unternehmen. Dabei wird nämlich deutlich, dass die jetzt erwartete Steuererstattung in beiden Fällen etwa einem Sechstel der Marktkapitalisierung von knapp Mrd. Euro bei E.On und rund 12 Mrd. Euro bei RWE entspricht. Soll heißen: die Kurssprünge kommen nicht von ungefähr und machen durchaus Sinn.

In beiden Fällen spekulieren Analysten darauf, dass der unerwartete Mittelzufluss auch dazu genutzt werden könnte, zumindest im kommenden Jahr wieder attraktivere Dividenden auszuzahlen, obgleich bei E.On vermutlich der Schuldenabbau Vorrang genießt, was aber ebenfalls durchaus positiv zu sehen wäre.

So oder so reagieren Analysten durchweg positiv auf die erfreulichen Nachrichten und heben derzeit reihenweise ihre Kursziele für beide Aktien an. Zum Teil wurden diese dabei sogar um bis zu 20 Prozent nach oben gezogen, wobei längst noch nicht alle Banken ihre „Neubewertungen“ abgeschlossen haben. In den kommenden Tagen könnten also noch weitere kleine Positivimpulse nachkommen.

Dessen ungeachtet ist nach den Kurssprüngen der letzten beiden Tage natürlich schon vieles von dem Zusatzpotenzial in den Kursen enthalten, womit bei beiden Aktien auch eine Sicherheitsstrategie Sinn machen könnte. Passendes Instrument sind auch hier Capped-Bonuszertifikate, bei denen auch bei einem Absturzpuffer von 25 Prozent noch deutlich zweistellige Renditen erzielt werden können.

Bei RWE sieht zum Beispiel ein bis September 2018 laufender Bonus der Commerzbank attraktiv aus, der bei einem Puffer von 25 Prozent (Barriere: 15 Euro) ein Gewinnpotenzial von absolut 15 Prozent oder 11,5% p.a. ermöglicht (CE9JFZ). Der Einkaufspreis liegt auf Höhe des Aktienkurses, sodass abgesehen vom möglichen Dividendenverzicht kein zusätzliches Kursrisiko im Vergleich zur Aktie besteht. Der Rückzahlungswert – sofern die Barriere nicht verletzt wird – liegt bei 23 Euro.

Ein ähnliches Profil weist die UW9MTK mit Laufzeit bis Juni 2018 für E.ON auf. Die maximal mögliche Rendite fällt mit 8,6% p.a. allerdings geringer aus. Die Barriere sitzt bei 6,50 Euro, der Rückzahlungswert bei intakter Barriere liegt bei 9,50 Euro.

Ralf Andreß

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