DAX®12.382,43-2,08%TecDAX®2.959,69-2,28%S&P 500 I3.427,90-1,09%Nasdaq 10011.692,57+0,25%
finanztreff.de

VIRUS/ROUNDUP/FIFA-Chef Infantino sieht Chance nach Corona: 'Schritt zurück'

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
ZÜRICH (dpa-AFX) - FIFA-Präsident Gianni Infantino sieht die Corona-Krise als Chance, den Fußball der Zukunft zu verändern. Dabei denkt der Schweizer über eine Verkleinerung des Kalenders nach. "Vielleicht können wird den Fußball reformieren, indem wir einen Schritt zurück machen", sagte Infantino anlässlich seines 50. Geburtstags am Montag in einem Interview der italienischen Tageszeitung "Gazzetta dello Sport" und schlug vor: "Weniger Turniere, dafür interessantere. Vielleicht weniger Teams, dafür größere Ausgeglichenheit. Weniger Spiele, um die Gesundheit der Spieler zu schützen, dafür umkämpftere Partien."

Kurz darauf wurde Infantino vom Präsidenten der spanischen Profiliga, Javier Tebas, für seine Reformpläne scharf kritisiert. "Infantino will den Fußball zerstören, den die Geschichte aufgebaut hat", schrieb Tebas auf Twitter. Die Aussagen des Schweizers seien "unangebracht". Ironisch fügte der Spanier hinzu: "Aber er hat recht: Fangen wir an mit der Streichung von FIFA-Terminen mit Spielen, die nicht interessieren, von WM-Spielen, die nicht interessieren. Von Club-WMs, die nicht interessieren."

Zuletzt hatte der Chef des Fußball-Weltverbandes Pläne für eine neue, größere Club-WM vorangetrieben, an der nun 24 Mannschaften teilnehmen sollen. Weil jüngst aber die kontinentalen Meisterschaften in Europa und Südamerika jeweils um ein Jahr auf 2021 verschoben worden waren, kann das Vereinsturnier der FIFA nun nicht an dem geplanten Termin stattfinden. Infantino hofft auf eine baldige Neu-Ansetzung seines Herzensprojekts und hat auch einen anderen Spieltermin in nächsten Jahr nicht aufgegeben. "Wir werden bald entscheiden, ob wir die erste Ausgabe 2021, 2022 oder spätestens 2023 haben werden", sagte er.

Zugleich unterstrich Infantino, dass die Zwangspause im Fußball wegen der Covid-19-Pandemie erst beendet werden soll, wenn es kein Risiko mehr gibt. "Wir sagen ganz klar: Es wird erst wieder gespielt, wenn dies möglich ist, ohne jemanden gesundheitlich zu gefährden."

Der FIFA-Präsident kündigte zudem an, wegen der Verzögerungen im Spielbetrieb der nationalen Ligen die Transferfenster und andere Fristen im Sommer zu überprüfen. "Es braucht harte Maßnahmen", sagte er. "Aber wir haben keine Wahl. Wir müssen alle Opfer bringen." Die Wahl, wann Transfer stattfinden können, obliegt den nationalen Verbänden./msw/DP/stw


Quelle: dpa-AFX
Schlagworte:
, , , , , , , , , , ,
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

Im Artikel erwähnt...

Nike Inc. B
Nike Inc. B - Performance (3 Monate) 108,46 -0,73%
EUR -0,80
Porträt - Chart - Kennzahlen - Firmenprofil
Fundamentale Analysen Urteil
24.09. BANK OF AMERICA (BOFA) Positiv
23.09. BARCLAYS Positiv
23.09. JPMORGAN Positiv
Nachrichten
21.10. Presse: Japan plant zu Olympia Anti-Corona-System in Athletendorf Nike Inc. B 108,46 -0,73%
20.10. DOSB-Chef: Olympia in Tokio womöglich ohne internationale Fans Nike Inc. B 108,46 -0,73%

28.09.
HSBC Trinkaus
NIKE - Der perfekte Lauf Nike Inc. B 108,46 -0,73%
Weitere Wertpapiere...
Puma 81,32 -0,83%
EUR -0,68
BVB - Borussia Dortmund 4,57 +0,97%
EUR +0,04
adidas AG 279,30 -0,89%
EUR -2,50

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Wie, glauben Sie, wird der DAX am Ende dieser Woche - KW 44 - stehen?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen