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Volkswagen dementiert Lamborghini-Pläne

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Autobauer Volkswagen (VW) hat einen Medienbericht über mehrere strategische Optionen für seine italienische Sportwagen-Tochter Lamborghini dementiert. "Es gibt keine Pläne für einen Verkauf oder ein IPO von Lamborgini. Die Spekulationen entbehren jeder Grundlage", teilte ein VW-Sprecher am Sonntag mit.

Am Freitagabend hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise berichtet, Volkswagen denke unter anderem über einen Börsengang oder einen Verkauf von Lamborghini nach. VW-Chef Herbert Diess wolle sich bei der künftigen Expansion auf die weltweit wichtigsten Marken VW, Porsche und Audi konzentrieren.

Günstiges E-Citycar soll kommen

Dabei sollen auch günstige, für möglichst viele Kunden erschwingliche Elektroautos eine große Rolle spielen. "Wir sehen Mobilität als Bürgerrecht, sie muss erschwinglich sein - und das ist auch eine Aufgabe von Volkswagen", sagte Diess der Automobilwoche. VW-Chefstratege Michael Jost sagte dem Magazin, das Unternehmen arbeite an einem E-Citycar, das weniger als 20.000 Euro kosten solle. "Wir wollen ein solches Fahrzeug 2023/2024 auf den Markt bringen." Als Reichweite dürften demnach 220 bis 250 Kilometer genügen.

Zunächst steht bei VW aber die Markteinführung des E-Modells ID.3 mit einer höheren Reichweite von rund 300 Kilometern an, das für rund 30.000 Euro angeboten werden soll. Für das Frühjahr 2020 sind die ersten Auslieferungen geplant. Zwar hat die VW-Gruppe bereits einige Elektroautos im Programm - etwa den Audi -0,50% e-tron oder den E-Sportwagen Porsche Taycan. Eine rein elektrische Großserie zu einem geringeren Einstiegspreis fehlt bisher aber noch.

E-Auto-Lager wird verscherbelt

Zuletzt war bekannt geworden, dass VW vor seiner großen Elektro-Offensive offenbar noch sein Lager der älteren E-Modelle räumt und dabei auf Niedrigpreise setzt. Einer jüngsten Rabattstudie des CAR-Instituts der Universität Essen-Duisburg zufolge wird der batteriegetriebene e-Golf derzeit mit hohen Abschlägen in den Markt gedrückt.

Bei Internet-Händlern haben die Marktbeobachter nach eigenen Angaben mehrere Angebote gefunden, die mit der staatlichen Förderung auf einen Verbraucher-Endpreis von knapp mehr als 20.000 Euro kommen. Das bislang für 31.900 Euro angebotene Elektroauto liege damit aktuell unter dem Listenpreis des günstigsten Verbrenner-Golfs.

Die VW-Vorzugsaktie -0,28% gehörte nach dem Kurssprung vom Freitag am Montag-Vormittag nun zu den kleineren Verlierern im DAX. Bei 161/162 Euro gilt es eine Chart-Hürde zu überwinden.

Mit Material von dpa-AFX

Sechs-Monats-Chart Volkswagen Vz. (in Euro)
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