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Was gibt die Richtung kurzfristig vor?

| Quelle: FIN_BLOG | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Oktober subtrahierte von den weltweiten Börsen immerhin eine Summe von 8 Billionen USD, also 8.000 Mrd. USD, der größte Verlust seit der Lehman-Pleite vor etwas mehr als 10 Jahren.

Der Verkaufsdruck an den internationalen Börsen war heftig, jede Gegenbwegung wurde für weitere Verkäufe genutzt.

 

 

Nachdem am Montag, den 29.Oktober der erste Rallyeversuch stark abverkauft wurde, meist kein gutes Zeichen, konnten die Bullen in den folgenden Handelstagen doch noch eine Erholungsbewegung initiieren, die vom Tief zum Hoch im Dow Jones immerhin gut 1000 Punkte ausmachte. Viele Analysten sind jedoch nicht davon überzeugt, dass der Tiefststand vom Montag bereits der Boden gewesen ist.

Worauf kommt es nun auf der fundamentalen und Nachrichtenseite an in den nächsten Tagen, wenn es um die Fortsetzung der Erholung oder die Wiederaufnahme des kurzfristigen Abwärtstrendes geht?

Äußerst wichtig werden die Apple-Zahlen sein, die am heutigen Donnerstag nachbörslich veröffentlicht werden. Im Gegensatz zu manch anderer Technologie- oder eCommerce Aktie ist Apple mit einem KGV von 20 geradezu bescheiden bewertet. Erwartet wird im Durchschnitt ein Ergebnis von 2,79 USD je Aktie, dass der Technologiegigant möglicherweise überbieten könnte. Dennoch, auch relativ gute Zahlen und sogar über den Analystenerwartungen liegende Ergebnisse wurden im letzten Monat stark abverkauft. Es wird darauf ankommen wie Zahlenwerk und Ausblick aufgenommen werden.

Dann steht die Veröffentlichung der EZB-Bankenstresstests am Freitag, den 02. November vor der Tür, wobei ein besonderes Augenmerk auf der Deutschen Bank sowie den italienischen Banken liegen dürfte.

Zuguterletzt stehen natürlich auch die Midterm-Wahlen in den USA am 06. November ins Haus. Zurzeit sieht es so aus, als ob die Republikaner den Senat behalten und die Demokraten das Repräsentantenhaus erobern, wenn man den Umfragen Glauben schenken mag. Eine Überraschung hier könnte für kurzfristig erhöhte Volatilität sorgen.

Allison Nathan von Goldman Sachs stellt zwar fest, dass die Ergebnisse der Midterm-Wahlen in den  vergangenen 60 Jahren nur einen geringen Einfluss auf die Aktienmärkte hatten (der S&P 500 stieg im Mittel um 0,7% über den Wahltag hinweg), doch Thomas Lee von FundStrat Global Advisors weist darauf hin, dass in den 30 Midterm-Wahlen seit 1896 eine Outperformance erzeugt wurde, wenn es keinen Wechsel im Repräsentantenhaus gegeben hatte. Die größte potentielle Auswirkung für die makroökonomische Entwicklung laut Alec Phillips (Goldman Sachs) wäre hingegen, wenn die Republikaner noch einige Posten mehr im Senat holen würden und damit ihre Mehrheit dort noch weiter festigen. Dies würde ihnen ermöglichen z.B. weitere Steuersenkungen aggressiv durchzusetzen, was weiter steigende Anleiherenditen nach sich ziehen würde.

 

Wir dürfen gespannt sein,

 

Ihr finanztreff.de Team

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