Liebe Nutzer, die Seite steht aufgrund technischer Probleme vorübergehend nicht zur Verfügung. Bitte entschuldigen Sie die Störung und versuchen Sie es in Kürze noch einmal.
finanztreff.de
Liebe Nutzer, die Seite steht aufgrund technischer Probleme vorübergehend nicht zur Verfügung. Bitte entschuldigen Sie die Störung und versuchen Sie es in Kürze noch einmal.

WDH/ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Wechsel im US-Außenministeramt belastet

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
(Im achten Absatz muss es heißen "steigen" statt "stiegen".)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Neues politisches Ungemach aus Washington hat am Dienstag die Kurse am deutschen Aktienmarkt schwer belastet. Die überraschende Ablösung des US-Außenministers Rex Tillerson durch Präsident Donald Trump drückte den Dax um 1,59 Prozent auf 12221,03 Punkte. Der Leitindex folgte damit im späten Handel den Vorgaben von der Wall Street. Dort gab der Dow Jones Industrial anfängliche Aufschläge von bis zu 0,8 Prozent komplett wieder ab.

Nachfolger Tillersons wird der derzeitige CIA-Direktor Mike Pompeo. Dieser gilt als stramm konservativ und liegt ganz auf Trumps harter Linie, was den Iran und Nordkorea angeht - zwei geopolitische Krisenherde, die die Finanzmärkte immer wieder belasten können.

"Vielleicht wittern einige Investoren jetzt härteren Gegenwind aus den USA, sowohl handelspolitisch wie auch in Sachen Außenpolitik", sagte Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets. Mit Chefdiplomat Tillerson habe ein weiterer Widersacher Trumps und Verfechter eher moderater Töne das Weiße Haus verlassen.

Der MDax der mittelgroßen Werte gab am Dienstag um 0,98 Prozent auf 25866,88 Punkte nach. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,69 Prozent auf 2694,24 Zähler nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,94 Prozent auf 3397,20 Punkte.

Am deutschen Aktienmarkt standen die Energieversorger nach Geschäftszahlen erneut im Blick. Bereits zum Wochenauftakt hatten sie mit der anstehenden Zerschlagung der RWE-Ökostromtochter Innogy und ihrer Aufteilung unter Eon und RWE für Schlagzeilen gesorgt.

Eon überzeugte mit Geschäftszahlen für 2017 und dem Ausblick. Die Aktien gewannen an der Dax-Spitze 3,87 Prozent. Analyst Sam Arie von UBS merkte an, Eon habe dank des Deals mit RWE die "Gewinnklippe" umschifft, vor die das Unternehmen andernfalls Anfang der 2020er Jahre wohl gefahren wäre. Diese Aussage begründete der Experte mit den von Eon in Aussicht gestellten Synergien aus dem Deal mit RWE von etwa 600 bis 800 Millionen Euro jährlich. Eon-Aktien waren am Vortag bereits um mehr als 5 Prozent gestiegen.

RWE kehrte im vergangenen Geschäftsjahr wieder in die Gewinnzone zurück nach einem Milliardenverlust 2016. Analysten sprachen von soliden Ergebnissen. Im Fahrwasser des fallenden Gesamtmarktes gaben RWE-Aktien jedoch um 2,93 Prozent nach. Am Vortag hatten sie noch mehr als 9 Prozent gewonnen.

Abermals Schlusslicht im Dax waren die Anteile von ProSiebenSat.1 mit einem Abschlag von 5,06 Prozent. Die Aktien des Medienkonzerns steigen am Montag in den MDax ab. Anleger, die mit ihren Finanzprodukten den Dax abbilden, müssen deshalb ihre ProSieben-Aktien abstoßen.

Eine Hochstufung von "Halten" auf "Kaufen" durch das Bankhaus Lampe ließ die Aktien des im MDax notierten Kupferproduzenten Aurubis an der Index-Spitze um 2,54 Prozent steigen.

Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie enttäuschte die Anleger mit seinem Jahresausblick. Die Aktien büßten 6,57 Prozent ein. Gea-Aktien verloren 3,80 Prozent. Analyst Jack O'Brien von Goldman Sachs zog in einer Studie nach dem Kapitalmarkttag des Anlagenbauers ein negatives Fazit.

Morphosys -Anteile stiegen an der TecDax-Spitze um 5,31 Prozent. Zwischenzeitlich kletterten sie auf den höchsten Kurs seit Dezember 2014. Höhere Investitionen in den Hoffnungsträger MOR208 untermauerten am Markt die Hoffnung auf eine baldige Marktreife des wichtigen Antikörpers.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite von 0,43 Prozent am Dienstag auf 0,41 Prozent nach. Der Rentenindex Rex stieg um 0,08 Prozent auf 139,68 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,10 Prozent auf 157,48 Punkte zu. Der Euro notierte zuletzt bei 1,2403 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2378 (Montag: 1,2302) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8079 (0,8129) Euro./bek/tos

Von Benjamin Krieger, dpa-AFX


Quelle: dpa-AFX
Schlagworte:
, , , , , , , , , ,
Werbung

Passende Hebelprodukte von

WKN Bezeichnung Hebel
DS3TZT TecDAX WaveUnlimited L 2606.9882 (DBK) 9,379
DS4LKW TecDAX WaveUnlimited S 3188.9971 (DBK) 10,131
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

Im Artikel erwähnt...

TecDAX ®
TecDAX ® - Performance (3 Monate) 2.907,62 +0,12%
PKT +3,41
Porträt - Chart - Indexzusammensetzung
Tops Kurs %
NEMETSCHEK SE O.N. 153,40 +3,37%
NORDEX 9,31 +3,06%
SILTRONIC AG NA O.N. 107,50 +2,33%
RIB SOFTWARE SE NA EO 1 20,06 +2,09%
SMA SOLAR 28,86 +1,98%
Flops
MEDIGENE AG NA O.N. 12,97 -0,92%
DIALOG SEMIC. 19,17 -1,29%
JENOPTIK AG NA O.N. 31,98 -1,72%
MORPHOSYS 94,25 -2,53%
EVOTEC AG O.N. 20,42 -7,01%
Nachrichten
18.09. NACHBÖRSE (22:00)/XDAX +0,1% auf 12.170 Pkt - Ceconomy abwärts
18.09. NACHBÖRSE (22:00)/XDAX +0,1% auf 12.170 Pkt - Cenonomy abwärts
18.09. ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax steigt trotz Handelszwist
Weitere Wertpapiere...
MDAX ® 26.249,17 -0,12%
PKT -30,81
DAX ® 12.157,67 +0,51%
PKT +61,26
E-STOXX 50® 3.358,46 +0,37%
PKT +12,35
Werbung
Werbung

News-Suche

Suchbegriff:
Werbung
Werbung

Werbung
Börse Stuttgartschliessen
Börse Stuttgart

Gewinnen Sie pures Gold!

Unter allen Teilnehmern an der Anlegerumfrage verlost der Börse Stuttgart Anlegerclub Gold im Gesamtwert von über 1000 Euro.

Jetzt kostenlos anmelden und mitmachen!
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook, Google+ oder Twitter
Aktuelle Umfrageschliessen
Huawei will nächstes Jahr ein faltbares Smartphone herausbringen. Glauben Sie, dass das wirklich kommt?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen