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WDH/ROUNDUP: BMW sieht 2019 leichtes Absatzplus - China soll stärker bleiben

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
(Der Zeitbezug in der Überschrift wird berichtet. Es muss 2019 rpt 2019 heißen.)

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Autobauer BMW -0,90% bleibt trotz der aktuell trüben Branchenaussichten für das neue Jahr beim Auto-Absatz zuversichtlich. Für 2019 rechnet der Konzern über alle Marken weltweit mit einem "leichten" Anstieg von bis zu 5 Prozent, wie der Dax-Konzern am Freitag in München mitteilte. Auf dem derzeit schwächelnden chinesischen Automarkt will BMW weiter "solide" zulegen - was bei den Bayern ein Plus von 5 bis 10 Prozent bedeutet.

In China und in den USA dürfte die Nachfrage nach Oberklasseautos steigen, und BMW biete neue Modelle wie den großen SUV X7 und die neue 3er Generation an, hieß es. In China zeige "das Premiumsegment gutes Wachstumspotenzial". Der Einbruch des auch für BMW wichtigsten Einzelmarktes infolge des Zollstreits mit den USA hatte auch zuletzt vor allem die Massenhersteller getroffen. So glänzte der Konzern über alle Marken im Dezember mit einem Absatzplus von mehr als einem Fünftel in China, im Gesamtjahr betrug das Plus 7,7 Prozent. China steht bei BMW für mehr als ein Viertel aller verkauften Autos.

Die Stammmarke BMW konnte ihren Rückstand auf den Erzrivalen Mercedes-Benz aus dem Daimler -0,62%-Konzern im vergangenen Jahr nur knapp verkürzen. BMW verkaufte im Gesamtjahr knapp 2,13 Millionen Autos mit dem weißblauen Logo und damit 1,8 Prozent mehr ein Jahr zuvor. Damit liegen die Münchener beim Verkauf von Premiumautos gut 185 000 Autos hinter den Stuttgartern, die vergangenes Jahr 2,31 Millionen Mercedes verkauften.

Ein Jahr zuvor hatte der Vorsprung von Mercedes noch gut 201 000 Autos betragen. Bis 2020 will BMW-Chef Harald Krüger die eigene Hausmarke wieder vor Mercedes sehen. 2016 hatte die Marke mit dem Stern die Bayern nach langen Jahren vom Thron gestoßen. Dritter im Bunde ist die VW-Premiumtochter Audi, die vergangenes Jahr mit 1,81 Millionen Autos 3,5 Prozent weniger auslieferte.

In Europa, wo der Konzernabsatz im vergangenen Jahr um 0,3 Prozent sank, erwartet BMW 2019 höchstens ein leichtes Absatzwachstum. In den USA sehen die Münchner positive Aussichten für Oberklassefahrzeuge und "ein leichtes Absatzwachstum". Im vergangenen Jahr waren die Auslieferungen dort um 0,5 Prozent gestiegen.

Die BMW-Aktie zeigte sich wie auch andere Auto-Titel vor dem Wochenende schwach und lag zuletzt 1,4 Prozent im Minus. Wie bereits bekannt hatte BMW über alle Marken im vergangenen Jahr mit 2,49 Millionen Autos 1,1 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft./men/nas/mis


Quelle: dpa-AFX
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