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Weltbank-Chef Malpass: Arme Länder brauchen Milliarden fürs Impfen

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
ROM (dpa-AFX) - Die Überwindung der ökonomischen Corona-Folgen erfordert nach Einschätzung von Weltbank-Präsident David Malpass ein internationales Zusammenwirken und die Senkung der Schulden in armen Ländern. Das sagte der Chef der globalen Finanz- und Entwicklungsorganisation der italienischen Zeitung "La Stampa" anlässlich eines Online-Treffens der G20-Gruppe. Bei der Konferenz wollten Finanzminister und Notenbankchefs von 20 wichtigen Wirtschaftsnationen am Freitag Gespräche zu den Pandemiefolgen führen.

"In einigen Ländern gibt es jetzt eine starke Erholung. Das wird allen anderen helfen - davon profitieren wir alle", erläuterte Malpass mit Blick auf die Weltwirtschaft. "Aber um tatsächlich einen belastbaren Aufschwung zu haben, muss das Wachstum aus den ärmeren Ländern kommen. Ein Schlüsselelement dabei ist die Verschuldung - damit die Schuldenstände nachhaltiger werden, müssen sie niedriger sein." Das sei wichtig, damit diese Staaten Ressourcen in Bildung, Gesundheit und Klima lenken könnten.

Zu den Impfprogrammen sagte der US-Amerikaner, dass die Weltbank mit Nachdruck mitarbeite an der Versorgung von ärmeren Ländern und dem beschleunigten Impfen dort. "Ich hoffe, dass wir bis März oder April über 3 Milliarden Dollar an zugesagten Unterstützungen für das Impfen haben werden."

US-Finanzministerin Janet Yellen hatte ihre Kollegen der G20-Gruppe diese Woche zu bedeutenden und längerfristigen fiskal- und finanzpolitischen Maßnahmen ermuntert, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern./pky/DP/stw


Quelle: dpa-AFX
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