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Wie Anleger vom Wachstumsmarkt Cyber Security profitieren können

| Quelle: Marcus Landau | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

IT-Sicherheitslücken kommen Unternehmen oft teuer zu stehen. Der mit Covid-19 einhergehende Boom der Digitalisierung treibt auch den Markt für sichere Cloud-Lösungen. Zu den Profiteuren gehören die beiden deutschen Unternehmen Bechtle und Cancom.

 

Covid-19 befeuert den Digitalisierungstrend. Jeder zweite Beschäftigte arbeitet inzwischen hierzulande im Homeoffice. Die Kehrseite der Medaille: Die Heimarbeit verursacht Schwachstellen in den betrieblichen IT-Systemen, da die privat angeschlossenen Rechner oft schlecht vor Viren und Hackerangriffen geschützt sind. Aber auch die IT-Systeme von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen wie etwa Krankenhäusern weisen zum Teil Schwachstellen auf, die im Falle eines erfolgreichen Angriffs immense Kosten verursachen können. Laut Aussage des Digitalverbandes Bitkom entsteht der deutschen Wirtschaft durch kriminelle Attacken auf Unternehmen in Deutschland jährlich ein Schaden von mehr als 100 Milliarden Euro.

 

Bedarf nach Cloudsicherheit wächst

Umso dringender ist es, dass sich Firmen, Behörden und Privatpersonen mit Hard- und Software sowie mit IT-Dienstleistungen vor Sabotage, Datendiebstahl und Spionage schützen. So ist es kaum verwunderlich, dass der Markt für Cyber Security seit Jahren mit zweistelligen Raten wächst. Auf dem Weltmarkt dominieren vor allem US-amerikanische Sicherheitsanbieter wie Cisco Systems, IBM, McAfee (Intel), Microsoft oder Palo Alto Networks.

 

Das IT-Analystenhaus Gartner prognostiziert für 2020 ein weltweites Wachstum im Security-Markt von 2,4 Prozent auf rund 124 Milliarden US-Dollar. Besonders der Bereich Cloud Security verstärke diesen Trend. Dies führen die Experten darauf zurück, dass immer mehr kritische Daten in der Datenwolke gespeichert werden. Beim Thema Cloudsicherheit geht es vor allem darum, die Cloud-Lösung vor einem unberechtigten Zugriff durch Dritte zu schützen. Zwar bieten Cloud-Provider bereits bestimmte Security-Services an, diese müssen jedoch entsprechend konfiguriert und durch zusätzliche Sicherheitslösungen erweitert werden. Fast 92 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen, planen oder prüfen mittlerweile Cloud-Services. Die größten Sicherheitslücken bestehen bei öffentlich zugänglichen Clouds. Und je komplexer die Datenwolken werden, desto höher werden auch die Ansprüche an die benötigte IT-Sicherheit. Identity und Access Management gewährleisten, dass nur autorisierte Personen Zugriff auf kritische Anwendungen wie Datenbanken oder Firewalls besitzen.

 

Bechtle und Cancom als deutsche Marktführer

Zu den Unternehmen, die umfangreiche Lösungen im Bereich Cloud Security bieten, gehören die beiden deutschen IT-Spezialisten Bechtle und Cancom. Bechtle ist mit 75 IT-Systemhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv und zählt mit 24 E-Commerce-Gesellschaften in 14 Ländern zu den führenden IT-Unternehmen Europas. Der Konzern mit Hauptsitz in Neckarsulm beschäftigt rund 12.000 Mitarbeiter. Der Umsatz lag 2019 bei rund 5,4 Milliarden Euro und der Gewinn vor Steuern (EBT) bei knapp 236 Millionen Euro. Die Chancen auf kontinuierliches Wachstum stehen sehr gut, da die strukturellen Treiber weiterhin intakt sind und bleiben. Das Portfolio erstreckt sich auf die Bereiche Application Security, Cloud Security, Cyber Crime & Defence, Datacenter Security, Datenschutz & Informationssicherheit, Infrastruktur-Security und Workplace Security.

 

Das Münchener Unternehmen Cancom ist an mehr als 60 Standorten in Europa und den USA vertreten und beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter. 2019 erwirtschaftete es einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro und einen Gewinn vor Steuern (EBT) von 50,5 Millionen Euro. Ähnlich wie bei Bechtle stehen die Zeichen auf Wachstum. Als Systemhaus bietet Cancom Dienstleistungen wie Beratung, Implementierung und Betrieb von IT-Systemen an. Neben diesem traditionellen Standbein ist die Gesellschaft im stark wachsenden Markt für Managed Services aktiv und offeriert ihren Kunden eine hauseigene „Digital Workspace“-Lösung. Der Fokus liegt auf dem Heimatmarkt Deutschland. Besonders hervorzuheben ist, dass das Unternehmen schneller wächst als der stark expandierende Markt. Der strategische Umbau vom IT-Systemhaus zum Management Services-Provider birgt Chancen für eine dauerhaft höhere Profitabilität.

 

Anleger können mit Call-Optionsscheinen überproportional profitieren

Für risikobereite Investoren, die für Bechtle und Cancom steigende Kurse erwarten, könnten sich entsprechende Call-Optionsscheine eignen. Mit diesen Hebelprodukten können sie überproportional an diesem Trend partizipieren. Der Hebel wirkt aber auch in die andere Richtung: In fallenden Märkten verlieren Anleger entsprechend überproportional. Sollte die unterlegte Aktie am Laufzeitende auf oder unter dem Basispreis notieren, ist der komplette Kapitaleinsatz verloren (Totalverlust). Ein Beispiel ist der Call-Optionsschein der DZ BANK (WKN: DFV14Z) auf Bechtle, der bis Mitte September 2021 läuft. Der Basispreis liegt bei 160 Euro und der aktuelle Hebel bei ca. 6. Ein anderes Beispiel ist der Call-Optionsschein der DZ BANK auf Cancom (WKN: DFV1DX), der ebenfalls bis Mitte September 2021 läuft. Hier lautet der Basispreis 40 Euro und der aktuelle Hebel liegt bei 6.

 

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Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter https://www.dzbank-derivate.de/DFV14Z bzw. https://www.dzbank-derivate.de/DFV1DX (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung ebenfalls auf der Internetseite der DZ BANK unter https://www.dzbank-derivate.de/DFV14Z bzw. https://www.dzbank-derivate.de/DFV1DX (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

 

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Marcus Landau

Marcus Landau Marcus Landau, Derivate-Experte bei der DZ BANK, schreibt zu aktuellen Markt- und Produktthemen. Als Abteilungsdirektor Public Distribution ist er bei der DZ BANK für die Bereiche Vermarktung und Emission von Hebelprodukten und Zertifikaten mitverantwortlich und besitzt rund 15 Jahre Branchenerfahrung. In seinen Kommentaren beleuchtet er regelmäßig verschiedene Märkte und zeigt Handlungsmöglichkeiten für Anleger und Trader auf.

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