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Wirecard, Deutsche Bank, K+S – die Letzten werden die Ersten sein, oder?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Viele Aktien sind mit einem kleinen Freudensprung ins neue Börsenjahr gestartet. Hoffnungen und Erwartungen, diesmal ausgelöst von einer weiteren Lockerung der Geldpolitik in China, beleben die Kauffreude. Die bereits in den vergangenen Monaten zu beobachtende Zuversicht für bessere konjunkturellen Rahmenbedingungen treibt die Anleger in die lukrative Anlageform Aktie.

Europaweit verzeichneten mit die größten Gewinne die Papiere von Banken -5,02%, die oft besonders stark auf konjunkturelle Nachrichten reagieren. Hierzulande stiegen die Aktien der Deutschen Bank -6,61% im DAX zeitweise um über fünf Prozent. Favorit im MDAX waren die Anteilsscheine des Wettbewerbers Commerzbank -6,02%, die sogar noch stärker in die Höhe schnellten.

Gesucht waren zum Jahresstart auch Papiere, die im vergangenen Börsenjahr zu den größten Verlierer gehörten. "Aus historischer Sicht ist Januar ohnehin schon der beste Börsenmonat. Noch besser schnitten in der Vergangenheit Anleger ab, welche im Januar die Verliereraktien des Vorjahres kaufen", schrieb Analyst Portfolio-Manager Sven Lehmann von HQ Trust in einer Studie. Investoren hätten offensichtlich am Jahresanfang eine Präferenz für Einzeltitel, "die in ihren Industrien abgestraft wurden".

Gefragt waren auch einige  denen im DAX Wirecard -6,60% gehört. Die Papiere des Zahlungsdienstleisters sprangen am Donnerstag um fast fünf Prozent an. Wirecard-Chef Markus Braun hatte sich via Twitter zuversichtlich geäußert, dass man sich "schneller als gedacht" wieder dem eigentlichen Business, statt den negativen Presseberichten widmen könne.

Im MDAX stiegen die Anteilsscheine des Stahl- und Industriekonzerns Thyssenkrupp +4,43% zeitweise um mehr als 2,5 Prozent, nachdem sie 2019 noch um rund 20 Prozent gefallen waren. Papiere des Düngemittel-Unternehmens K+S -6,16% legten nach einem Rücksetzer um fast 30 Prozent im vergangenen Jahr zum Jahresstart um rund zwei Prozent zu.

An der Spitze des Nebenwerteindex SDAX -3,53%  gewannen die Anteilsscheine des Autozulieferers Leoni -7,77% fast zehn Prozent, nachdem sie im vergangenen Jahr um fast zwei Drittel eingebrochen waren.

Doch auch das Papier von Batteriehersteller Varta -9,97% - in 2019 der mit Abstand größte Gewinner - konnte am Donnerstag wieder steigen. Grund: Varta hat die Übernahme des namensgleichen Geschäftsbereichs Varta Consumer Batteries des US-Unternehmens Energizer erfolgreich abgeschlossen. Der Erwerb sei zum Unternehmenswert von 180 Millionen Euro erfolgt, teilte Varta mit. Der endgültige Kaufpreis werde auf Basis der zu erstellenden Schlussbilanz ermittelt. 

Die EU-Kommission hatte den Erwerb am 3. Dezember 2019 genehmigt. Mit der Übernahme entstehe einer "der weltweit führenden Hersteller von Batterielösungen mit umfassendem Produktportfolio", heißt es in der Varta-Mitteilung. Weltweite Varta-Markenrechte für Geräte und Mikrobatterien sowie Energiespeichersysteme seien nun wieder unter dem Dach der Varta AG vereint. (mmr mit Material von dpa-AFX)


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