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Wirtschaftsweisen-Chef Schmidt will Kopfpauschale statt Bürgerversicherung

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)Der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Christoph Schmidt, hat der SPD-Idee einer Bürgerversicherung im Gesundheitswesen eine Absage erteilt. "Den Finanzierungsbedarf im Gesundheitssystem mit Umverteilungsfragen zu vermischen, ist keine gute Idee", erklärte der Chef der so genannten fünf Wirtschaftsweisen in einem Gastbeitrag für das Magazin Wirtschaftswoche.

Wer das Nebeneinander von privaten und gesetzlichen Krankenkassen beenden wolle, "sollte statt über eine Bürgerversicherung lieber über das Modell einer vom Einkommen unabhängigen Gesundheitsprämie mit Sozialausgleich nachdenken", sagte er. Die gewünschte Umverteilung müsste dann transparent über das Einkommensteuersystem umgesetzt werden.

Der Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts RWI sah in der laufenden Legislaturperiode die vorerst letzte Chance für eine nachhaltige Modernisierung des deutschen Gesundheitswesens. "Andernfalls drohen im Gesundheitswesen schon in der nächsten Legislaturperiode stark steigende Kosten, erbitterte Verteilungskämpfe und eine zunehmende versteckte Rationierung", warnte Schmidt.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/hab

END) Dow Jones Newswires

January 12, 2018 03:05 ET ( 08:05 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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